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VLN Ergebnis Rennen, 1. Lauf 2017

Manthey-Porsche siegt in Drama-Finale

VLN  - 1. Lauf - 25. März 2017 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 64 Bilder

Alles sah beim ersten VLN-Lauf 2017 nach einem Porsche-Doppelsieg aus. Doch kurz vor Schluss krachte der Falken-Porsche in die Leitplanke. Manthey sicherte sich den Sieg im 4h-Rennen. Das Podium komplettieren Bentley und Land-Audi.

25.03.2017 Bianca Leppert Powered by

Mit über 187 Startern war bereits zum Beginn der VLN-Saison einiges geboten. Die Zuschauer zog es in Massen in die Eifel, schließlich waren die Bedingungen bei strahlendem Sonnenschein bestens. Schon im Zeittraining ging es flott zur Sache: Trotz Aero-Modifizierungen und dem Verbot der Vignetten-Reifen schaffte Patrick Pilet im Manthey-Porsche mit der Startnummer 911 eine 8:01.661 Minuten.

Das Finale des Rennens stand dem in nichts nach. Zunächst sah alles nach einem Porsche-Doppelsieg und dem ersten Falken-Triumph aus. Das Duell des Falken- und des Manthey-Elfers blieb jedoch am Ende aus.

Vanthoor-Fehler kostet Falken ersten Sieg

Wenige Minuten vor Schluss machte Porsche-Werksfahrer Laurens Vanthoor im türkis-blauen Falken-Renner (Ragginger/Vanthoor/Bergmeister) einen Fehler beim Überholen eines langsameren BMW aus einer kleineren Klasse und touchierte in der Hohenrain-Schikane die Leitplanke. Mit einer abgerissenen Spurstange vorne links entschloss man sich, das Rennen zu beenden. Für Falken eine besonders bittere Enttäuschung: Es wäre der erste Sieg in der Geschichte des Teams gewesen.

“Ich war sozusagen in der ersten Reihe dahinter”, sagte Patrick Pilet, der im Manthey-Porsche saß. “Er hat auf der linken Seite versucht ein anderes Auto zu überholen und ist in der Streckenbegrenzug gelandet. Wir waren vorher ungefähr gleich schnell, der Druck lag auf ihm.”

Für den Manthey-Porsche war es danach eine recht lockere Fahrt zum Triumph. Schon beim Start bestimmte der gelb-grüne Renner mit den französischen Porsche-Werksfahrern Romain Dumas, Patrick Pilet und Fred Makowiecki das Geschehen und kam bereits nach einer Runde mit 4,5 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Im weiteren Rennverlauf wechselte die Führung zwischen Porsche, Bentley und Audi immer wieder.

VLN  - 1. Lauf - 25. März 2017 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Laurens Vanthoor touchierte kurz vor Schluss die Leitplanke, sonst hätte Falken den ersten Sieg gefeiert.

Bentley feiert erstes Podium

Am Ende war es das Bentley Team Abt, das auf Rang zwei die Ziellinie überquerte. Christer Jöns und seine Teamkollegen Chris Brück und Jordan Pepper holten den ersten Podiumsplatz für die britische Marke, die in dieser Saison mit Yokohama-Pneus antritt. “Die Freude über das erste Bentley-Podium ist natürlich groß, denn gerade im ersten Rennen weißt du nicht, wo du stehst”, sagte Jöns.

Auf Rang drei liefen Chris Mies, Connor de Phillippi und Markus Winkelhock ein. Für den werksunterstützten Land-Audi lief es aber alles andere als problemlos. Zwar unterhielt man die Fans besonders zu Rennbeginn mit wilden Kämpfen gegen die Schwesterautos von WRT, doch am Ende des Rennens musste man eine Stop-and-Go-Strafe wegen der Unterschreitung der Mindestboxenstandzeit in Kauf nehmen. Weil René Rast im WRT-Audi R8 LMS mit dem Sprit knapp war und auf der Zielgeraden langsam wurde, erbte man gerade noch so den letzten Podiumsplatz, der WRT-Audi mit der Nummer 50 wurde Vierter.

VLN  - 1. Lauf - 25. März 2017 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Mercedes und BMW hielten sich noch etwas zurück.

Dahinter reihte sich das Schwesterauto von Robin Frijns, Marcel Fässler und René Rast ein, das auf Dunlop-Pneus gestartet war. Mit denselben Gummis war der R8 LMS von Phoenix Racing mit Frank Stippler, Dennis Busch und Nicolaj Moller-Madsen am Steuer unterwegs, der Sechster wurde.

Hinter dem Audi-Quartett folgt mit dem Mercedes AMG GT3 von Black Falcon (Stolz/Juncadella/Al Faisal/Haupt) das erste Auto, das nicht aus dem Volkswagen-Konzern stammt. Zugleich ist es ein reines Kundenauto, der erste werksunterstützte Renner mit dem Stern auf der Haube von Haribo Racing (van der Zande/Alzen/Arnold) wurde auf Position acht gelistet. Wie bei Audi setzte man auf Formationsflug. Denn auch die Plätze neun und zehn gehen an Mercedes AMG GT3: Black Falcon (Engel/Christodoulou/Metzger/Buurman) landeten vor dem HTP-Renner von Dominik Baumann, Maxi Buhk, Edoardo Mortara und Edward Sandström.

Bester BMW auf Rang 15

Der beste BMW reihte sich auf Rang 15 ein. Jens Klingmann, Tom Onslow-Cole und John Edwards vom Team Schubert hielten die Fahnen für die Bayern hoch. Direkt dahinter landete der Falken-BMW von Alex Imperatori und Marco Seefried bei seiner Debütvorstellung. Insgesamt schien es, als hielten sich BMW und Mercedes im Gegensatz zu Porsche und Bentley noch etwas zurück - auch wenn hier und da über Reifenprobleme geklagt wurde. Die Teams stehen in dieser Saison vor der Herausforderung, sich an Kundenreifen statt der bisherigen Entwicklungsreifen gewöhnen zu müssen. Zudem wurde die Aerodynamik der GT3-Autos beschnitten.

Sowohl der Renault R.S.01 als auch der Lamborghini Super Trofeo von Dörr Motorsport konnten nicht starten. Beim Renault gab es am Freitag bei den Testfahrten ein Getriebeproblem, das nicht gelöst werden konnte. Der Lamborghini konnte offenbar aufgrund Unstimmigkeiten bei technischen Bestimmungen nicht teilnehmen.

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