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Vorschau VLN 2018, 4. Lauf

142 Starter beim vierten Lauf

VLN 3 - Nürburgring - 23. Juni 2018 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 261 Bilder

Die 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wartet am kommenden Wochenende (07.07.) mit 142 Startern auf. Stärkste Klasse ist die V4 mit 20 Fahrzeugen. Zwei Disqualifikationen nach dem letzten Lauf.

06.07.2018 Bianca Leppert Powered by

Die VLN Langstreckenmeisterschaft nähert sich der Saisonmitte. Zum vierten Lauf der Saison, der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, die über 4 Stunden geht, sind 142 Autos gemeldet. Dabei ist der Zuspruch in der Top-Klasse, der SP9 für GT3-Autos, wie immer etwas rückläufig. Aktuell sind 10 Teams gemeldet.

Dafür boomt die V4-Klasse nach wie vor mit 20 Autos. Hatte man doch eigentlich nach dem Zwist um das neue technische Reglement damit gerechnet, es könnte einen Teilnehmerschwund geben. Das ist auch nach dem dritten Lauf, bei dem die neuen Regeln in Kraft getreten sind, allerdings nicht der Fall.

Disqualifikation des Tabellenführers

Dafür gab es nach dem letzten Rennen Ärger an der Technik-Front in der BMW M235i Racing Cup-Klasse und in der Cup 2-Klasse (Porsche Cayman Trophy). Sowohl der siegreiche BMW als auch der führende Porsche Cayman wurden nachträglich disqualifiziert.

Beim BMW vom Pixum Team Adrenalin entsprach die Aufhängung der Tankwanne nicht den Regularien, was dazu führen kann, dass eine größere Kraftstoffmenge aufgenommen werden kann. Damit war der Sieg für David Griessner und Yannick Fürbrich futsch. Umso ärgerlicher: Der Nuller kann nicht als Streichergebnis am Ende der Saison genutzt werden. Am Porsche Cayman von Mühlner Motorsport fiel auf, dass ein Bauteil an der vorderen Stoßstange nicht dem Reglement entsprach – ein anderes Team hatte Protest eingelegt.

Die Meisterschaftstabelle übernehmen nach der Disqualifikation von Griessner und Fürbrich nun die Teamkollegen aus der V4-Klasse Danny Brink, Philipp Leisen und Christopher Rink. Auch Rang zwei wird von Adrenalin Motorsport belegt. Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils sind damit wie im Vorjahr in Schlagdistanz für den Kampf um den Titel.

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Zehn Starter in der SP9-Klasse

Weniger um den Titel als vielmehr um den Gesamtsieg geht es in der GT3-Klasse. Nachdem Frikadelli beim vergangenen Lauf zum ersten Mal seit drei Jahren wieder an der Champagnerflasche nippen durfte, stehen auch dieses Mal wieder zwei „Buletten” am Start. Sabine Schmitz teilt sich einen Elfer mit Klaus Abbelen und Felipe Laser, Lance-David Arnold und Norbert Siedler gehen im zweiten Porsche 911 GT3 R an den Start. Der dritte Porsche kommt von GetSpeed.

Wie immer sind auch Konrad Motorsport mit dem Lamborghini und die beiden Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel Team mit dabei. Die beiden Walkenhorst BMW M6 GT3, der Mercedes AMG GT von HTP Motorsport und der Audi R8 LMS von Phoenix Racing ergänzen das Feld. Die Fans dürften sich außerdem sehr über den exotischen Renault R.S.01 freuen, der die VLN wieder einmal in der SP-X-Klasse bereichert.

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