VLN 6 - Nürburgring - 7. September 2019 Stefan Baldauf
VLN 6 - Nürburgring - 7. September 2019
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VLN 2019, Ergebnis 6. Lauf

Hattrick für Black Falcon

Zum dritten Mal in Folge holte der Black Falcon-Mercedes in der VLN den Gesamtsieg. Patrick Assenheimer und Manuel Metzger sicherten sich den Sieg mit über zwei Minuten Vorsprung vor dem Car Collection-Audi.

Der sechste VLN-Lauf der Saison war die meiste Zeit von Regen geprägt. Das forderte unter anderem das ein oder andere Opfer. Fast ohne Probleme kamen hingegen Patrick Assenheimer und Manuel Metzger durch das vierstündige 42. RCM DMV Grenzlandrennen. Sie sicherten sich den Sieg mit einem Vorsprung von 2.15 Minuten nach 25 absolvierten Runden.

Assenheimer überglücklich nach Hattrick

„Als ich 2011 in der VLN meine ersten Rennen in der Klasse V4 gefahren bin, ist ROWE-Racing zu Mercedes-AMG gewechselt. Von dem SLS war ich damals absolut fasziniert und es war ein großer Traum von mir, irgendwann mit einem GT3-Boliden auf der Nordschleife zu fahren“, sagte Assenheimer. „Aber der Traum schien unerreichbar weit weg und kaum realisierbar. Heute feiere ich meinen vierten VLN-Sieg, den dritten in Folge und bin einfach nur glücklich. Das ist der Wahnsinn.“

Auf dem zweiten Rang reihten sich Frank Stippler und Pierre Kaffer im Car Collection-Audi ein. Stippler war daneben auch imPhoenix-Audi unterwegs. „Sowohl auf dem Phoenix-Audi zu Beginn des Rennens als auch im Car Collection-Wagen – wir lagen bei meinen drei Stints immer mit den Reifen knapp daneben“, sagte Stippler. „Daher hat es am Ende nur zu Platz zwei gereicht.“ Kaffer ergänzte: „Das Ergebnis geht unter diesen schwierigen Bedingungen aber vollkommen in Ordnung. Es war teilweise oberstes Gebot, das Auto auf der Strecke zu halten.“

Philip Ellis und Dominik Baumann, der sein Comeback nach seinem Unfall beim 6h-Rennen feierte, belegten den dritten Rang im GetSpeed-Mercedes. „Das war ein sehr anstrengendes Rennen. Nicht körperlich, aber mental”, so Ellis. “Ich bin beiden Stints im Regen gefahren und hatte – außer auf dem GP-Kurs – keine trockene Strecke. Da musste ich höllisch aufpassen die Reifen nicht kaputt zu machen. Das Wetter hat es schwierig gemacht richtig zu pushen, es regnete mal mehr, mal weniger. Mit unserem ersten frühen Stopp haben wir uns etwas verzockt, können mit Platz drei am Ende aber zufrieden sein.„

Erst Führung, dann Abflug für Estré

Am Start setzte sich auf nasser Bahn zunächst Stippler in Führung (im Phoenix-Audi) ehe Kevin Estré im Manthey-Porsche ein sensationelles Überholmanöver auf der Außenbahn der ersten Kurve startete und sich damit von Rang vier in Führung schob. Es entbrannte ein wildes Duell, was Stippler mit dem Einbiegen auf Position 1 auf die Nordschleife gewinnen konnte. Nach der zweiten Runde wechselte das Blatt und Estré setzte sich wieder in Führung.

Die baute der Franzose zunächst auch aus, ehe er in Runde 14 nachdem auf der zunächst abtrocknenden Strecke wieder Regen einsetzte, den “Grello” in der Mutkurve verlor. Danach übernahm der Black Falcon-Mercedes von Assenheimer/Metzger die Position an der Spitze ein und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.

Perfekter Luftdruck bei Black Falcon

„Black Falcon wählte eine perfekte Strategie”, so Assenheimer. “Wir haben vermutet, dass es in der Anfangsphase relativ schnell abtrocknen würde. Daher haben wir den Luftdruck darauf angepasst. Am Anfang hatte ich noch das Nachsehen, aber nach eineinhalb Runden konnte ich dann voll angreifen. Nur den Speed von Kevin Estre im Manthey-Porsche konnte ich nicht gehen.„

Auf dem vierten Platz kam der Falken-Porsche von Klaus Bachler/Martin Ragginger ins Ziel, die ihre Teamkollegen mit dem BMW M6 GT3 (Dumbreck/Imperatori) direkt hinter sich hatten. Es folgt der WRT-Audi vor den beiden Walkenhorst-BMW. Der Mühlner-Cayman und der Black Falcon-Mercedes GT4 komplettieren die Top-Ten.

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