VLN 9 - Nürburgring - 26. Oktober 2019 Stefan Baldauf/Guido ten Brink
VLN 9 - Nürburgring - 26. Oktober 2019
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VLN 2019, Ergebnis 9. Lauf

Fübrich/Griessner neue Meister

Die Sieger des 44. DMV Münsterlandpokal: Assenheimer/Engel im Black Falcon-Mercedes – Manthey-Porsche fällt führend in letzter Runde aus. Fübrich/Griessner sind neue Meister.

Die Statistik der VLN Langstreckenmeisterschaft im Jahr 2019 wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Der 44. DMV Münsterlandpokal am Samstag (26.10.) war das Finale der neun Rennen umfassenden Saison. Und am Ende sieht die Bilanz recht eindeutig aus: Gleich sechs Siege in Folge heimste Mercedes-AMG nun ein. Dieses Mal durften wieder einmal Patrick Assenheimer/Maro Engel von Black Falcon über einen Triumph jubeln. Allerdings mit etwas Glück. Denn der Manthey-Porsche von Lars Kern/Mathieu Jaminet/Dirk Werner lag auf Siegkurs, ehe eine Kollision in der letzten Runde nicht nur die Führung sondern auch einige Plätze kostete. Am Ende stand nur noch Platz sechs zu Buche.

Mercedes erbt Sieg

„Für uns war das natürlich Glück, aber man fühlt natürlich auch mit der Konkurrenz mit”, sagte Maro Engel. “Eigentlich hätten wir das Rennen heute nicht gewonnen. Daher ist das natürlich ein unglaublicher Lauf. Wir sind gut unterwegs, die AMG-Teams machen einen guten Job und eben auch unser Team Black Falcon. Man muss auch sehen, dass wir immer mit Top-Fahrerpaarungen angetreten sind.”

Tatsächlich sah es zu Beginn alles andere als vielversprechend für die Mercedes-AMG-Teams aus. Sowohl der Renner von Engel/Assenheimer als auch das Auto von Christodoulou/Haupt/Müller musste in der Anfangsphase die Box außerplanmäßig ansteuern, weil zu viel Laub im Kühler die Temperatur ansteigen ließ. Dadurch war man bereits in einem anderen Boxenstopp-Rhythmus.

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Stefan Baldauf/Guido ten Brink
Mercedes holte nun sechs Siege in Folge.

Falken mit Zeitersatzstrafe

Auch der GetSpeed-Mercedes von Baumann/Ellis war nicht vom Glück verwöhnt. Der Audi #17 von Perrodo/Collard/Vaxivière traf den AMG GT im Heck. Damit war das Rennen gelaufen. Auch die Dodge Viper von Zakspeed musste zwischenzeitlich die Segel streichen, nachdem man mit technischen Problemen im Streckenabschnitt Breidscheid stehen blieb.

Der Falken-Porsche von Patrick Pilet/Sven Müller, sah die Ziellinie zunächst als Zweiter. Doch im Nachhinein gab es eine Zeitersatzstrafe von 185 Sekunden wegen eines Gelbvergehens, was am Ende nur noch Platz sieben bedeutete. Ganz ohne Komplikationen lieg es auch sonst nicht für den Porsche 911 GT3 R – unter anderem hatte Pilet eine Berührung mit dem Walkenhorst BMW M6 GT3.

Walkenhorst rückt auf Podium auf

Überhaupt ging es in der letzten Rennstunde wahnsinnig eng zwischen Platz zwei und fünf her. Im Abstand von wenigen Sekunden jagte man um die Nordschleife und kämpfte um die Podiumsplätze. Den letzten ergatterten Frank Stippler/Vincent Kolb im Phoenix Audi R8 LMS, man rückte aber noch durch die Strafe für den Falken-Porsche auf Rang zwei auf. „Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge”, sagte Stippler. “Wir hätten vielleicht um den Sieg kämpfen können, hatten aber Probleme. Vincent ist ein tolles Jahr gefahren und immer besser geworden. Es ist jetzt ein versöhnlicher Abschluss.”

Der dritte Platz geht nach der Strafe für den Falken-Porsche an den Walkenhorst-BMW von Christian Krognes/David Pittard/Jody Fannin vor Steve Jans/Michele Beretta/Kim Luis Schramm, den Siegern in der Pro-Am-Kategorie. Für den Black Falcon-Mercedes von Adam Christodoulou/Hubert Haupt/Dirk Müller sprang trotz der Probleme zu Beginn noch der fünfte Platz vor dem Manthey-Porsche und dem Falken-Porsche heraus. Die Top-Ten komplettierten der GetSpeed-Mercedes (Shoffner/Hill/Schiller), der Mercedes-AMG GT aus der SP-X von Buhk/Hohenadel/Götz und der SP8-Ferrari von Kohlhaas/Köhler/Rogivue.

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Adrenalin jubelte über den zweiten Titel in Folge.

Fübrich/Griessner jubeln über Titel

Die neuen VLN-Meister stehen nun ebenfalls fest: Yannick Fübrich und David Griessner vom Team Adrenalin Motorsport krönten mit einem weiteren Sieg in der Cup5-Klasse ihren Titel mit dem BMW M240i. Immer wieder wechselte die Führung in der hart umkämpften Klasse, doch die beiden setzten sich durch und verteidigten somit erfolgreich ihre Meisterschaftschancen gegen Rink/Brink/Leisen (ebenfalls Adrenalin Motorsport) und Kratz/Gott/Frisse (Sorg Rennsport). „Das ist einfah nur mega”, sagte Griessner, der den finalen Stint fuhr. “Das hat sich am Ende gezogen wie eine Ewigkeit.” Sein Teamkollege Fübrich ergänzte: „Jetzt wird erstmal gefeiert.”

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Raffaele Marciello und Maximilian Buhk gewannen das vorletzte Saisonrennen.

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