VLN-Saison 2019

Das sind alle Rennwagen

In neun Rennen flutet die VLN-Renngemeinde von März bis Oktober die Nürburgring-Nordschleife. Ihre Autos reichen vom Kleinwagen bis zum GT3-Geschoss. Wir zeigen Ihnen alle Rennwagen der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2019.

Die 65. ADAC Westfalenfahrt eröffnete Ende März die VLN-Saison 2019. Der 44. DMV Münsterlandpokal wird sie am 26. Oktober beenden. Es ist die 43. Saison der Geschichte. Die Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit unter den Hardcore-Rennfans. Die Nordschleifengemeinde liebt und lebt ihren Rennsport. Gerade, weil die VLN bodenständig ist. Statt klinisch rein geben sich Teams und Rennfahrer volksnah.

Herausforderung Nordschleife

Die VLN ist nach wie vor die größte Breitensport-Rennserie weltweit. Obwohl Regeländerungen und Regelanpassungen in den letzten Jahren oftmals zu Kritik geführt haben. Mehr als 150 Autos gehen bei den neun Saisonrennen im Schnitt an den Start. Die Rennen dauern zwischen vier und sechs Stunden. Die Rennwagen verteilen sich auf einer 24,358 Kilometer langen Rennstrecke, welche die über 20 Kilometer lange Nordschleife mit der Kurzanbindung der Grand Prix-Strecke verbindet. Die Nürburgring-Nordschleife: Das ist selbst für Dauergäste jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung.

Die meisten Traditionalisten haben auch für dieses Jahr gemeldet. Teams wie Black Falcon, Frikadelli-Racing, Adrenalin-Motorsport, Manthey-Racing, Phoenix-Racing, Walkenhorst-Motorsport, GetSpeed-Performance und Rowe-Racing gehören zur Nordschleife wie Kerbs an die Kurveninnen- und Außenseite einer Rennstrecke. Mit Kissling Motorsport, das vier VLN-Meisterschaften gefeiert hatte, verlor die Rennserie allerdings ein Traditionsteam.

VLN 3 - Nürburgring-Nordschleife - 27. April 2019
Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Motorsport bei Wind und Wetter: VLN auf der Nürburgring-Nordschleife.

Die VLN ist bekannt für ihren bunten Strauß an Fahrzeugen. Die Palette reicht von Klassikern wie Opel Manta über Kleinwagen wie Renault Clio, Cupfahrzeuge wie BMW M240i Racing bis hin zu GT3-Autos. Hier sprechen wir von Rennautos vom Schlag BMW M6 GT3, Audi R8 LMS, Mercedes-AMG GT3, Porsche 911 GT3 R und ausländischen Fabrikaten wie zum Beispiel Lamborghini Huracán GT3 und Ferrari 488 GT3. Nicht vergessen wollen wir Exoten wie den SCG003c von Glickenhaus, der in der Klasse SPX fährt.

Fotoshow voller Rennwagen

2019 sind wie im Vorjahr neun Klassen für Produktionswagen ausgeschrieben: V1, V2, V3, V4, V5, V6, VT1, VT2 und VT3. Die Einteilung erfolgt über Hubraum und Aufladung. Die Specials-Klassen teilen sich auf in SP1, SP2, SP3, SP4, SP5, SP6, SP7, SP8, SP2T, SP3T, SP4T, SP8T, SP10, SP-PRO, SPX und SP9, in der die GT3-Autos versammelt sind. 2018 wurde die SP9 in drei Klassen aufgesplittet, um Profirennfahrer und Amateure noch besser voneinander abzugrenzen. Das bleibt auch in dieser Saison erhalten. Man erkennt es an den Kürzeln: SP9 Pro, SP9 Pro-Am und SP9 Am.

Es gibt noch weitere Klassen. Die da wären: VLN AT(-G), H2, H4, die TCR und die verschiedenen Cups: Porsche Carrera Cup (Cup 2), Porsche Cayman GT4 Trophy (Cup 3), BMW M240i Racing Cup (Cup 5) und KTM X-Bow Cup (Cup X).

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Rennwagen der VLN-Saison 2019.

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