Vorschau GP China

Matchball für Hamilton

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Zwölf Punkte Vorsprung bei noch zwei verbleibenden Rennen - da ist die Meister-Rechnung einfach: Lewis Hamilton benötigt nur noch neun Zähler zum Titel. Mit einem Sieg in Shanghai am Sonntag (7.10.) könnte der Brite also schon alles klar machen.

Nach der Wasserschlacht von Fuji hat sich der Vierkampf um den Titel plötzlich in eine deutliche Angelegenheit verwandelt. Hamilton hat die Konkurrenz buchstäblich im Regen stehen lassen und konnte sich an der Spitze absetzen. Mit 22 Jahren und neun Monaten könnte sich der Brite in seiner ersten Formel 1-Saison nun zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten machen und damit seinen Team-Konkurrenten Alonso ablösen.

Ferrari gibt noch nicht auf

Ferrari-Speerspitze Kimi Räikkönen hat vor dem Rennen in Shanghai bereits 17 Punkte Rückstand. Trotzdem will die Scuderia nicht schon vorzeitig das Handtuch werfen. "Man hat gesehen, was Alonso in Fuji passiert ist. Das gleiche Schicksal könnte auch Hamilton in Shanghai treffen", gab Ferrari-Sportchef Jean Todt als Durchhalteparole aus. Der Franzose hofft erneut auf schlechtes Wetter in China, was nach ersten Vorhersagen auch durchaus möglich sein könnte. Aber auch auf trockener Strecke sind die Roten in Shanghai leicht favorisiert.

Der 5,4 Kilometer lange Shanghai International Circuit erinnert vom Profil her etwas an Spa. Das Grip-Niveau ist relativ hoch und die anfälligen Ferrari-Reifen sollten am Wochenende keine Probleme haben, auf Temperaturen zu kommen. Außerdem müssen die Boliden nicht über hohe Curbs oder Bodenwellen, was dem Ferrari auch nicht behagt. Nur die vielen langsamen Kurven und Haarnadeln dürften der Scuderia etwas Kopfzerbrechen bereiten und eher McLaren in die Hände spielen. Besonders wichtig ist in Shanghai schon das Qualifying. Obwohl es eine lange Gerade gibt, sind die Überholmöglichkeiten im Rennen eher gering.

Red Bull hofft auf Regen

Sollte es wie schon im vergangenen Jahr in Shanghai regnen, können sich viele Teams Hoffnung auf Punkte machen. Vor allem die Autos von Red Bull und Toro Rosso sind bei Nässe stark, was vor allem zwei Gründe hat: Die Boliden haben mehr Gewicht auf der Hinterachse als andere Teams. Was bei trockenen Bedingungen ein Nachteil ist, bringt bei rutschiger Fahrbahn mehr Grip auf die angetriebenen Räder. Neben den Autos sind auch die Fahrer gut auf feuchte Pisten eingestellt. Besonders Webber und Vettel sind erstklassige Regenspezialisten, was nicht erst seit Fuji bekannt ist.

Auf trockene Bedingungen hofft dagegen Nico Rosberg. Erstens ist der Wiesbadener nicht ganz so schnell im Regen unterwegs und zweitens muss Williams aufpassen im Schlussspurt nicht noch von Red Bull in der Konstrukteurs-Wertung abgefangen zu werden. Das Team aus Grove hat vor den letzten beiden Rennen noch fünf Punkte Vorsprung.

Wie schnell die weg sein könnten, das hat das letzte Rennen in Fuji gezeigt. In Japan konnte Red Bull genau fünf Zähler auf Williams gut machen. Doch Rosberg gibt sich optimistisch und schaut lieber nach vorne als nach hinten: "Der Kurs sollte unserem Auto sehr gut liegen." Nach vier Punkteplatzierungen ging der Sohn des ehemaligen Weltmeisters Keke Rosberg zuletzt in Japan erstmals wieder leer aus.

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