Williams FW29

Evolutions-Theorie

Foto: Williams 7 Bilder

Mit einer Weiterentwicklung des Vorgängers FW28 will Williams wieder auf die Straße des Erfolgs einbiegen. Dabei helfen sollen der neue Toyota-Motor und eine deutlich aggressivere Aerodynamik.

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Frank Williams eröffnete die Präsentation des neuen Autos mit einem Rückblick: "Ohne Frage war 2006 nicht unser bestes Jahr", sagte der Teamchef über die schlechteste Saison der Team-Geschichte.

Der 29. Formel 1-Renner aus dem Rennstall in Grove soll die letztjährigeAusbeute von elf Pünktchen mit einer Kombination von kleinen und großen Fortschritten vergessen machen.

Doppeldecker wie bei Renault

"Der FW29 folgt der Philosophie des FW28 mit einer Null-Kiel-Aufhängung", doziert Technik-Chef Sam Michael. Dabei sind - aerodynamisch günstig - die unteren Querlenker der Vorderradaufhängung direkt an der hohen Nase angelenkt.

Die Schwäche des Vorgängers war fehlender Abtrieb, und so befassten sich die Ingenieure vor allem mit dem Thema Aerodynamik. Der Frontflügel ist eine gebogene Doppeldecker-Konstruktion, wie sie Weltmeister Renault verwendet.

Ausgefallene Seitenkästen

Gemäß dem Trend der Zeit verwendet auch Williams eine schlankere und flachere Motorabdeckung. Um Kühlprobleme besonders bei den ersten drei Überseerennen zu vermeiden, tragen die Seitenkästen Entlüftungsschlitze und vergrößerte Abluftkamine.

Wirklich ausgefallen sind die anden Flanken stark eingekerbten Seitenkästen mit einem großen Luftleitwerk an der Oberkante, das die Luft zum Heckflügel kanalisieren soll. Laut Sam Michael produziert der Heckflügel nun mehr Abtrieb bei geringerem Luftwiderstand.

Neuer Sponsor

Auf Bridgestone-Reifen ist die Mannschaft von Frank Williams bereits imVorjahr umgestiegen, neu ist der Motorenpartner Toyota, der das glücklose Cosworth-Aggregat ablöst. Williams bekommt identische Motoren-Spezifikationen wie das Werksteam in Köln.

Rechtzeitig zum Präsentationstermin konnte Williams noch einen weiteren großen Sponsor präsentieren. Neben Hauptsponsor AT&T und der Royal Bank of Scotland (RBS) prangen auf den Seitenkästen nun auch noch die Aufkleber der Computerfirma Lenovo.

"In den vergangenen Wochen hat jeder viel Arbeit in das neue Auto gesteckt. Ich denke, dass wir optimistisch für eine deutliche Verbesserung sein können", sagt Nico Rosberg.

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