WTCC in Marrakesch

Zwei Chevrolet-Siege bei Afrika-Premiere

Chevrolet Cruze Foto: Chevrolet

Das Chevrolet-Team hat in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft die Solofahrt der Seat-Piloten gestoppt. Auf dem Stadtkurs von Marrakesch standen am Sonntag (3.5.) zwei Chevrolet-Fahrer ganz oben auf dem Podium.

Bei der Afrika-Premiere in Marokko konnten der Brite Robert Huff und der Italiener Nicola Larini in ihren Chevrolet Cruze-Rennern die Saisonläufe fünf und sechs für sich entscheiden. Pech hatte der Hückelhovener Jörg Müller. Der BMW-Pilot führte in Marokko nach Rang acht im ersten Rennen den zweiten Durchgang lange an, musste sich nach einem kleinen Fahrfehler dann jedoch mit Platz vier begnügen.

Muller baut WM-Führung aus

In der WM-Gesamtwertung baute Titelverteidiger Yvan Muller seinen Vorsprung aus. Der Seat-Fahrer aus Frankreich belegte im ersten Lauf hinter Huff und seinen beiden Markenkollegen Gabriele Tarquini (Italien) und Jordi Gene (Spanien) den vierten Platz.

Im zweiten Rennen musste sich Muller nur Larini geschlagen geben, der seinen ersten WM-Erfolg feierte. Der Vorjahres-Champion hat nun 43 Zähler auf dem Konto. Gesamt-Zweiter ist Tarquini (31) vor dem Schweden Rickard Rydell (30/alle Seat). Jörg Müller (14) liegt auf Rang acht.

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