WTCC

Müller verliert WM-Spitze

Foto: BMW Motorsport

Jörg Müller war der große Verlierer beim Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Oschersleben. Ausgerechnet bei seinem Heimspiel musste der BMW-Werkspilot aus Hückelhoven nach einer unverschuldeten Kollision im zweiten Tageslauf die Gesamtführung abgeben.

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Im ersten Sonntagsdurchgang hatte Müller noch den vierten Platz belegt. Sein brasilianischer Markenkollege Augusto Farfus jr. übernahm durch seinen dritten Saisonsieg auch die WM-Spitze. Zuvor hatte der Franzose Yvan Muller im Seat Leon TDI für den ersten Erfolg eines Dieselfahrzeugs gesorgt.

"Ich wurde in der ersten Kurve getroffen und rutschte ins Kiesbett. Dabei wurde die Hinterradaufhängung beschädigt und ich musste leider aufgeben", fasste Müller den unglücklichen Rennverlauf zusammen. "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber sechs Punkte Rückstand sind nicht die Welt." Schließlich stehen noch sechs WM-Läufe aus. Nach 16 von 22 Rennen führt Farfus jr. mit 69 Punkten hauchdünn vor dem dreifachen Tourenwagen-Champion Andy Priaulx (68). Müller (63) rutschte auf Rang drei ab.

Licht und Schatten für Müller

Der Deutsche hatte in der ersten Tagesentscheidung als bester BMW-Vertreter sogar seinen WM-Vorsprung leicht ausbauen können. Das wegen eines Unfalls um zwei Umläufe auf 16 Runden verlängerte Rennen gewann Muller in 27.57,209 Minuten mit 0,446 Sekunden Vorsprung vor seinem italienischen Markenkollegen Gabriele Tarquini. "Die historische Tragweite meines Sieges ist mir noch gar nicht richtig bewusst", sagte der Franzose.

Nach einem harten Duell setzte sich Farfus jr. anschließend auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs in der Motorsport Arena beim 16. Saisonlauf ebenso knapp vor Titelverteidiger Priaulx in einem weiteren BMW 320si durch. "Ich habe nur darauf geachtet, dass ich das Rennen ohne Fehler beenden kann", sagte der Brasilianer.

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