Zandvoort

Vier Audi an der Spitze

Foto: Audi 36 Bilder

Vor seinen drei Audi-Teamkollegen Timo Scheider, Tom Kristensen und Martin Tomczyk konnte DTM-Champion Mattias Ekström am Sonntag (13.7.) in Zaandvoort seinen zweiten Saisonsieg feiern.

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Zandvoort ist Audi-Land. Wie schon im Vorjahr fuhren die Boliden mit den vier Ringen einen überlegenen Quattro-Sieg ein. Im Gegensatz zur Saison 2007 verzichtete Audi jedoch auf die umstrittene Stallregie. So fuhr Tabellenführer Timo Scheider knapp hinter Ekström als Zweiter über die Ziellinie. Dahinter machten Tom Kristensen und Martin Tomczyk den Audi-Triumph perfekt.

"Die ganze Audi-Truppe hat eine prima Arbeit geleistet", gab Ekström anschließend das Lob an sein Team und die Kollegen weiter. "Wir hatten hier zwei perfekte Tage." Nach der Bestzeit im Qualifying legte der Meister von 2007 auch am Sonntag eine konzentrierte Fahrt auf den rutschigen Asphalt und siegte nach 38 Rennrunden verdient mit 0,270 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen.

Ekström fehlerlos

"Ich konnte nur auf einen Fehler von Mattias hoffen. Aber den hat er leider nicht gemacht", gratulierte Timo Scheider. Mit Platz zwei konnte der Lahnsteiner seine Führungsposition in der Gesamtwertung ausbauen. Ekström, der sich mit dem Sieg im WM-Klassement auf Rang zwei schob, hat nun fünf Punkte Rückstand. "Ich habe jetzt alle Möglichkeiten. Ich freue mich schon auf das Duell mit Timo", so die Kampfansage des Schweden.

Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich war entsprechend zufrieden mit der Vorstellung seiner Piloten. "Es hat wirklich alles zusammengepasst in den zwei Tagen. Eine perfekte Vorstellung." Bei Mercedes war die Stimmung verständlicherweise nicht ganz so gut: "Wir haben heute etwas verwachst, das muss man ehrlich zugeben," gestand Mercedes-Sportchef Norbert Haug die Niederlage nach dem Rennen ein.

Green verpennt Start

Die Entscheidung auf dem niederländischen Dünenkurs fiel bereits am Start, als sich mit Martin Tomczyk auch der vierte Audi vor die Mercedes-Armada setzen konnte. Als die Ampel auf grün umsprang kam Jamie Green nicht richtig von der Stelle und fiel zunächst von Rang vier auf sieben zurück.

In einem ereignisarmen Rennen verbesserte sich Green am Ende zwar noch auf Platz sechs, konnte die vier Audi an der Spitze aber genauso wenig gefährden wie der fünftplatzierte Bruno Spengler. Hinter Paul di Resta auf Rang sieben sicherte sich Markus Winkelhock als einziger Pilot im Jahreswagen einen WM-Punkt. Der Schwabe profitierte vom harten Zweikampf zwischen Bernd Schneider und Mike Rockenfeller, die er beide mit einem beherzten Manöver in der letzten Runde überholte.

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