BMW M8 Coupé 2019 (G15)

Setup-Taste und M-Mode für mehr Fahrfeeling

Erlkönig BMW M8 Coupé Foto: BMW

BMW brachte Ende 2018 die 8er-Baureihe zurück. Ein Jahr später dürfte der M8 als neues Top-Modell folgen – mit gut 650 PS und Allradantrieb. Jetzt haben wie die neuesten Bilder und die ersten Infos zum neuen Anzeige- und Bediensystem.

Der neue BMW 8er ist präsentiert und ging Ende 2018 als zweitüriges Coupé und als Stoffdach-Cabrio an den Start. Auch ein viertüriges Gran Coupé ist in der Planung. Die Krönung der neuen alten Baureihe ist jedoch der BMW M8, die 2019 an den Start gehen wird.

BMW M8 kommt mit gut 650 PS

Der BMW M8 greift auf die mit dem neuen M5 präsentierte Antriebstechnik zurück. Sprich, der M8 erhält einen heckbetont ausgelegten Allradantrieb, der optional und temporär auch als reiner Hinterradantrieb gefahren werden kann. Die gut 650 PS entspringen einem 4,4-Liter-Biturbo-V8, der mit einem Heckbetont ausgelegten xDrive-Allradantrieb zusammenarbeitet. Serienmäßig wir der neue M8 19-Zoll-Felgen tragen, optional sind auch 20-Zoll-Felgen zu haben. Die Compound-Bremsanlage setzt auf 395 Millimeter im Durchmesser messende Bremsscheiben mit Sechs-Kolben-Festsätteln vorn, hinten kommen Einkolben-Faustsättel und 380 Millimeter-Scheiben zum Einsatz. Optional wird es eine M Karbon-Keramik Bremse mit 400er Scheiben vorne und 380 Millimeter-Scheiben hinten geben. Der Normverbrauch soll bei 10,7 bis 10,8 Liter liegen.

BMW 8er Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Bereits präsentiert: Das 8er Coupé.


Optisch wird sich der BMW M8, den es auch als Cabrio und als Gran Coupé geben wird, vom BMW 8er durch die typischen M-Insignien unterscheiden. So erhält die Front größere Lufteinlässe, das Fahrwerk wird angepasst, der M8 tiefergelegt. Neue Schweller und ein Heckklappenbürzel runden die Optik neben M-Felgen ab. Eine vierflutige Auspuffanlage im Heck wird das Top-Modell akustisch unterstützen. Im Innenraum finden sich dann ebenfalls die bekannten M-Features. Sportlenkrad- sowie -Sitze, M-Badges, M-Cockpit, Lederfinish sowie spezielle Designs und Farben.

Mit Setup-Taste und M-Mode zu mehr Fahrfeeling

Neben dem Typkürzel M8 hatte sich BMW übrigens auch die Modellbezeichnungen 825, 830, 835, 840, 850, 845, 860 sowie M850 gesichert. Zunächst wird es jedoch das Coupé mit dem Baureihen-Code G15 als BMW 840i mit Heckantrieb aber auch mit Allrad als Einstiegs-8er geben. Als weitere konkretes Modell kommt der BMW 850i ausschließlich mit X-Drive. Auf der Dieselseite komplettiert ein BMW 840d X-Drive zunächst das Modellportfolio. Die Allradmodell dürften mit der Achtgang-Automatik von ZF gekoppelt sein.

Erlkönig BMW 8er
Hier fahren Cabrio und Coupé 2:10 Min.

In den neuen BMW M8-Modellen, also M8 und M8 Competition als Coupé’sowie die beiden Pendants als Cabrio, bietet die M GmbH ein neues Anzeige- und Bediensystem für die Konfiguration der Antriebs- und Fahrwerks- sowie der Fahrerassistenzsysteme an.

Über die Setup-Taste kann der die Fahrzeugeinstellungen nach seinem Wunsch konfigurieren. Traditionell lassen sich Einstellungen für Motor, Fahrwerk und Lenkung anpassen, bei den Allradmodellen zudem die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. In den M8-Modellen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, das Bremssystem nach individuellem Wunsch zu konfigurieren.

Erlkönig BMW M8 Coupé Foto: BMW
In dem digitalen Cockpit rechts kann der Fahrer auf einen Blick erkennen, welche Fahrdynamik-Modi er ausgewählt hat.

Mit der Setup-Taste in der Mittelkonsole ruft der Fahrer im Control Display ein Menü auf, das ihm einen Überblick über die aktuellen Fahrzeugeinstellungen bietet. Per Touch-Bedienung oder mit dem i-Drive Controller kann er nun mit jeweils nur einem Bedienschritt den gewünschten Modus für Motor, Fahrwerk, Lenkung, Bremse und M xDrive aktivieren.

  • Motor: Hier stehen die Einstellungen „Efficient“, „Sport“ und „Sport Plus“ zur Auswahl
  • Fahrwerk: Drei Kennfelder der elektronisch geregelten Dämpfer lassen sich anwählen: „Comfort“, „Sport“ und „Sport Plus“
  • Lenkung: Für die elektromechanische Lenkung gibt es „Comfort“ und „Sport“
  • Allrad: Hier stehen bei deaktiviertem DSC drei Einstellungen, „4WD“, „4WD Sport“ sowie „2WD“ für reinen Hinterradantrieb zur Verfügung
  • Bremsanlage: Hier wählt der Fahrer zwischen „Comfort“ und „Sport“

Zwei Setups können mit den bevorzugten Einstellungen zusammen mit Antriebssound, Schaltcharakteristik, Fahrstabilitätsregelung und Auto Start Stop Funktion dauerhaft abgespeichert werden. Sie sind über die M-Tasten auf dem Lenkrad abrufbar.

Das neue integrierte Bremssystem

Zwei Kennlinien geben dem Fahrer ein anderes Pedalgefühl. Im Modus „Comfort“ und „Sport“ gibt es unterschiedliche Verhältnisse zwischen der Verzögerung und der spürbaren Pedalkraft. So kann der Fahrer zwischen einer komfortorientierten Wahrnehmung des Bremsvorgangs und einer besonders direkten und spontanen Rückmeldung entscheiden. Das System im M8 gibt es in Verbindung mit der serienmäßigen Bremsanlage und der aufpreispflichtigen Karbon-Keramik-Bremsanlage.

Als Voraussetzung für diese neue M-Bremse hat BMW die Funktionen Bremsbetätigung, Bremskraftverstärkung und Bremsregelung in einem kompakten Modul integriert. Dadurch werden rund zwei Kilogramm Gewicht eingespart. Dazu wurde die Gesamteffizienz des Fahrzeugs durch eine unterdruckfreie Bremskraftverstärkung gesteiegert. Der jeweils erforderliche Bremsdruck wird über einen elektrischen Aktuator ausgelöst. Dies führt zu einer besseren Dynamik bei der Erzeugung von Bremsdruck und gewährleistet außerdem deutlich schnellere und präzisere Eingriffe der Fahrstabilitätsregelung.

M-Mode-Taste mit „Track“-Einstellung

Als weiteres Novum gibt es die M-Mode-Taste auf der Mittelkonsole. Mit ihr kann der Fahrer die Fahrerassistenzsysteme sowie die Anzeigen im vollständig digitalen Instrumentenkombi und im Head-Up Display beeinflussen. Neben den Modi „Road“ und „Sport“ gibt es im M8 die Einstellung „Track“ zur Verfügung. Hier ändern sich die Ansichten im Kombiinstrument. Zudem sind die Eingriffe der Fahrerassistenzsysteme reduziert beziehungsweise vollständig deaktiviert.

Im Rahmen des Concours d´Elegance auf der Villa d´Este 2013 hatte BMW mit dem Gran Lusso Coupé auf Basis des damals aktuellen 7er-BMW einen inoffiziellen Ausblick auf ein großes Coupé gegeben. Die Studie, die erstmals in Zusammenarbeit mit Pininfarina entstand, wurde als Einzelstück ohne Chance auf Serienproduktion deklariert.

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