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Brabham plant zweiten Sportwagen

Komfortabler als der BT62

Der neue Sportwagenbauer Brabham Automotive meint es ernst. Auf den rennstreckenorientierten BT62 soll ein eher komfortbetonter Sportwagen folgen. Bis auf die Ankündigung gibt es wenig Details.

Brabham Automotive will den Sportwagenmarkt aufmischen. Und in der Saison 2021/2022 in der Sportwagen-Weltmeisterschaft, kurz WEC, mitmischen. Man arbeitet an einem entsprechenden Motorsport-Programm. Geplant ist der Einsatz in der Le Mans-Klasse GTE AM (gemischte Teams aus Profis und Amateuren) mit einem Ableger des BT62.

Das ist der Supersportwagen, der mit seinem großen Splitter, Diffusor und Flügel angeblich bis zu 1.200 Kilogramm Anpressdruck entwickelt. Der 1,5 Millionen US-Dollar teure BT62 ist für die Rennstrecke erdacht und soll sich in allererster Linie auf Track Days austoben.

100 bis 200 Sportwagen im Jahr

Jedoch bietet Brabham auch ein Kit an, damit Kunden ihn auf der Straße legal fahren können. Dann werden unter anderem die Fahrzeughöhe nach oben geschraubt, profilierte Reifen aufgeschnallt, ein komfortableres Setup ausgewählt, Türgriffe und eine Klimaanlage verbaut. Das Kit kostet 150.000 britische Pfund.

Brabham will es nicht beim BT62 belassen, den man nur 70 Mal baut. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz im australischen Adelaide gegenüber der Webseite „Motoringresearch“ bestätigt, will Brabham noch einen zweiten Sportwagen auflegen. Und dann insgesamt zwischen 100 und 200 Autos im Jahr produzieren.

Bei der Entwicklung verfolgt der neue Sportwagenbauer mit dem bekannten Namen ein anderes Ziel als mit dem BT62. Der noch namenlose Sportwagen soll für die Straße entwickelt werden, sich aber auch auf der Rennstrecke wohlfühlen. Beim BT62 ist es genau anders: Er soll auf der Rennstrecke abliefern, und wird mit dem Kit irgendwie für die Straße adaptiert.

Welchen Motor Brabham verbauen wird, verrät das Unternehmen nicht. Es dürfte auf eine abgespeckte Version des 5,4-Liter-V8 herauslaufen, der im BT62 710 PS entwickeln soll. Brabham sieht sich gerüstet für ein zweites Modell. „Die Investmentgruppe hinter Brabham besitzt bereits eine Anlage, um Karbon-Verbundteile zu produzieren, und eine Nutzfahrzeugfirma, sodass wir über ausreichend Ressourcen verfügen“, zitiert „Motoringresearch“ Dan Marks, kaufmännischer Leiter bei Brabham.

Brabham BT62: Supersportwagen für die Rennstrecke

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