Bufori CS Teaser Bufori

Bufori CS

Malaysia-Sportwagen mit bis zu 750 PS

Der malaysische Autobauer Bufori will 2020 ein neues Sportcoupé auf den Markt bringen. Große Teile der Technik stammen aus dem Fiat-Chrysler-Konzern.

Bufori ist ein kleiner Autobauer aus Malaysia, der bislang auf modernen Plattformen Modelle im schwülstigen Retro-Look baut. 2020 soll mit dem CS ein modern gezeichnetes Sportcoupé kommen, das zahlreiche Technikkomponeten aus dem Fiat-Chrysler-Regal nutzt.

Serienversion wird länger

Der Bufori CS kommt als Prototyp auf eine Länge von 4,56 Meter und eine Breite von 1,95 Meter. Der Radstand wird mit 2,62 Meter angegeben. Bei den Proportionen setzt der CS auf eine lange Nase, eine weit hinten angesetzte Kabine sowie ein kurzes Heck mit kleinem Bürzel in das das Dach fließend ausläuft. Die Überhänge vorne und hinten fallen dabei relativ lang aus. Für die Serienversion wird ein um 350 mm gestreckter Radstand angedacht, um den CS gestreckter wirken zu lassen und im Innenraum mehr Platz zu schaffen. Die Front trägt einen vertikal zweigeteilten Kühlergrill mit Drahtgittereinsätzen. Die Doppelscheinwerfer sitzen wie die Blinker und Nebelleuchten in runden Höhlen. Diese Anordnung greifen auch die runden Doppelrückleuchten am Heck wieder auf. In den Radläufen stecken 19 Zoll große Leichtmetallräder, die mit Pneus in den Dimensionen 235/35 vorn und 255/35 hinten bestückt sind. Als Basis für den CS soll ein Karbon-Monocoque dienen. Die Karosserie soll aus einem Kevlar-Karbon-Verbund geformt werden.

320 bis 750 PS

Antriebsseitig sieht Bufori als Basistriebwerk den Penta-3,6-Liter-V6 von FCA vor, der mit einer ZF-Achtgangautomatik gekoppelt wird. Als Sauger soll der rund 320 PS an die Hinterräder liefern. In einer aufgeladenen Variante werden rund 500 PS angepeilt. Gekrönt werden soll die CS-Baureihe durch das CS8-Modell, das auf einen 6,4-Liter-Hemi-V8 mit Kompressoraufladung und bis zu 750 PS und 1.000 Nm Drehmoment setzt. Der CS8 soll in 3,2 sekunden von Null auf 100 km/h spurten können und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erreichen. Bremspower liefert Brembo mit einer Sechskolben-Anlage vorn und einem Vierkolbensystem an der Hinterachse. Das fahrwerk wird voll einstellbar ausgelegt.

Unerwartet für solch einen Kleinserienhersteller ist die angekündigte Sicherheitsausstattung. So soll der CS mit ABS und ESP sowie einem adaptiven Tempomat, einem Spurhalteassistenten, einer Spurverlassenswarnung, einem Tot-Winkel-Assistenten, Querverkehrswarnung hinten, zwei Airbags und Rückfahrkamera antreten.

Im 2+2-sitizgen Innenraum finden sich ebenfalls viele FCA-Teile wieder. Schalter, Bedienelemente, Lenkrad, Instrumente und Infotainment präsentieren sich als Mix aus verschiedenen Jeep- und Chrysler-Modellen.

Als Preis sollen für die Basisversion umgerechnet rund 182.000 Euro aufgerufen werden, die V8-Variante soll etwa 257.000 Euro kosten.

Fazit

Kohlefaser-Monocoque und Kohlefaserkarosserie gepaart mit potenten Motoren im klassischen GT-Look – klingt vielversprechend.

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