Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019 Cadillac
Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019
Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019
Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019
Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019 15 Bilder

Neue Performance-Modelle

Cadillac CT5-V erhält mehr Leistung als geplant

Cadillac baut seine V-Serie mit zwei neuen Modellen aus. Nach dem großen CT6-V folgen im Modelljahr 2020 nun die kleineren CT4-V und CT5-V. Letzterer ist nun eingepreist und hält im Datenblatt Überraschungen bereit.

Wenn in so einem Cadillac ein sportlicher Anspruch steckt, dann platzieren die Amerikaner ein V hinter der Modellbezeichnung. Diese Ehre wurde jetzt den beiden Limousinen CT5 und CT4 zu Teil. Wobei es zumindest der CT4 quasi gar nicht anders gewohnt ist, schließlich gab es ihn bislang noch nicht. Er gibt sein Debüt direkt als CT4-V mit einem 2,7-Liter-Turbo-Vierzylinder, 320 PS, Hinterradantrieb, Sperrdifferezial und Zehngang-Automatik. Optional soll das Modell auch in einer Allradversion zu bekommen sein. Damit sich der geneigte Fahrer ein individuelles Fahr-Erlebnis kreieren kann, versieht Cadillac den CT4-V mit einem frei konfigurierbaren V-Modus.

Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019
Cadillac
Der Neuzuwachs im Hause Cadillac heißt CT4 und geht direkt als V-Modell an den Start.

Vier trapezförmige Endrohre und eine Spoilerlippe bestimmen die Rückansicht der sportlichen Mittelklasse-Limousine. Dazu prangen die charakteristischen, senkrecht nach unten abfallenden Leuchten am Heck. Ein Look, der sich durch entsprechende Tagfahrlichter natürlich auch im Gesicht wieder findet. Anfang 2020 soll der Marken-Neuling beim Händler stehen. Allerdings nicht nur als V-Modell, sondern auch in eher Luxus-orientierten Ausstattungsvarianten.

Aufgeladener Dreiliter-Sechszylinder

Cadillac CT4-V CT5-V Limousine 2019
Cadillac
Den CT5 hat Cadillac bereits Anfang des Jahres präsentiert. Mit Dreiliter-V6 wird er zum V-Modell.

Dort wird sich dann auch sein großer Bruder, der CT5-V, zu ihm gesellen, dessen zivile Version im Frühjahr 2019 ihre Weltpremiere gefeiert hatte. Das Modell der oberen Mittelklasse wird von einem Twin-Turbo-V6 mit drei Litern Hubraum angetrieben. Der Motor sollte ursprünglich 360 PS und maximal 542 Newtonmeter liefern, erstarkte seit der ersten Ankündigung aber auf 360 PS und maximal 549 Newtonmeter. Die Automatik mit zehn Stufen, das Sperrdifferenzial, den Hinterradantrieb und den V-Modus erhält auch der CT5-V. Verstellbare Dämpfer erhalten ebenfalls beide neuen Modelle. Dafür darf der Große 19-Zöller tragen, während sich der CT4-V mit 18-Zoll-Rädern zufrieden geben muss – aber die sind ja auch keine Schande.

Böse Zungen könnten nun argumentieren, dass sich die Positionierung im Segment der Performance-Limousinen in einer deutlich höheren Motorleistung niederschlagen müsste. Zum Vergleich: Ein M4 Coupé leistet 431 PS, und selbst die kleinste Variante der Mercedes-AMG C-Klasse trägt 390 Pferde unter der Haube. Das wissen natürlich auch die Herrschaften bei Cadillac-Konzernmutter GM. Und so überrascht es nicht, dass beim Chevrolet Detroit Grand Prix plötzlich zwei folierte Caddy-Prototypen auf der Strecke zu sehen waren.

Cadillac Performance Modelle CT4-V und CT5-V Prototypen
Cadillac
Huch, was ist da denn los? Cadillac fährt in Detroit mit zwei folierten V-Serie-Prototypen vor und lässt noch radikalere Ausbaustufen der Performance-Limousinen erahnen.

Damit wollte der Hersteller einen Hinweis auf den nächsten Schritt in der V-Serien-Strategie geben. Entsprechend dürfte es sich um extremere Ausbaustufen von CT4-V und CT5-V gehandelt haben, die den Beinamen Plus oder Blackwing tragen könnten. Erkennbar etwa an der vergrößerten Spoilerlippe und ausgedehnteren Lufteinlässen. Eine Ausführung mit V8-Motorisierung ist zumindest nicht ganz unwahrscheinlich, steckt die 4,2-Liter-Maschine doch im CT6-V, dessen Produktion sich bereits dem Ende zuneigt.

Das Preis-pro-PS-Verhältnis stimmt aber bei den beiden Cadillac-Sportmodellen. Der CT4-V kostet mindestens 45.490 Euro, was aktuell etwa 41.300 Euro entspricht. Für den CT5-V verlangt die GM-Marke im günstigsten Fall 48.690 Euro, also umgerechnet gut 44.000 Euro. Wer das Modell mit Allradantrieb möchte, berappt wenigstens 51.290 Dollar (gut 46.500 Euro).

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Okay, gegen die Mittelklasse-Ms, AMGs oder RS-Modelle sehen die neuen Sport-Cadillacs leistungsmäßig kein Land – zumindest in ihrer aktuellen Darreichungsform. Aber der neue CT4-V und CT5-V kosten eben auch nur etwa die Hälfte dessen, was BMW, Mercedes und Audi für ihren heißen Topmodelle verlangen. Das könnte sie zumindest für dynamisch orientierte Individualisten interessant machen.

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