Daihatsu Ico Ico Concept Daihatsu
Daihatsu Waku Waku Concept
Daihatsu Waku Waku Concept
Daihatsu Waku Waku Concept
Daihatsu Waku Waku Concept 19 Bilder

Concept Cars auf der Automesse

Daihatsu treibt's bunt auf der Tokyo Motor Show

Die hierzulande in Vergessenheit geratene Automarke zeigt bei der Heimmesse gleich vier Konzeptstudien, die eine beachtliche Bandbreite abdecken.

Wie, die gibt's noch? Ja, die gibt's noch. Entgegen der landläufigen Meinung ist Daihatsu noch nicht komplett tot. Auf einigen asiatischen Märkten existiert die von Toyota kontrollierte Marke nach wie vor. Vor allem natürlich in ihrer Heimat Japan, wo Daihatsu ein beachtliches Angebot an Kei Cars, Klein- und Kompaktwagen sowie kleinen Nutzfahrzeugen anbietet. Und das könnte künftig noch um weitere Modelle wachsen, denn die Japaner zeigen auf der Toyko Motor Show gleich vier Konzeptstudien, die Hinweise auf Daihatsus Zukunft geben.

Crossover- und Microvan-Studien in Tokio

Besonders bunt treibt es der Waku Waku, ein Crossover der Kei-Car-Klasse. Die Karosserie ist hellblau lackiert und geht eine Symbiose mit schwarzen Planken, silbernen Stoßfängern und orangefarbenen Applikationen ein. Orange spielt die Hauptrolle im hochgradig variablen Innenraum, der in den hinteren Türen auf Fenster verzichtet. Dafür gibt es massig Stauraum; auch unter dem Dach, wo unter einer Klappe flache Gegenstände untergebracht werden können. Vorne gibt es dagegen ein Panorama-Glasdach, während die Hecktür seitlich angeschlagen ist und die untere Heckklappe als Sitzgelegenheit benutzt werden kann.

Daihatsu Wai Wai Concept
Daihatsu
Der Daihatsu Wai Wai Concept erinnert an Microvans aus vergangenen Epochen.

Der Daihatsu Wai Wai Concept erinnert optisch ein wenig an den Fiat 600 Multipla aus den Fünfzigerjahren. Wie dieser bietet er Platz für sechs Personen, allerdings verteilt auf drei Sitzreihen. Während die vorderen Türen nach vorne öffnen, schieben sich die hinteren Pforten dank eines im Fahrzeugboden untergebrachten Scharniers über die hinteren Räder, um den Fondpassagieren einen bequemen Einstieg zu gewährleisten. Auch das doppelte Faltdach lässt sich als Reminiszenz an frühere Fahrzeuggenerationen verstehen, genau wie das Zweifarb-Design und die nach Kindchenschema gestaltenen Rundleuchten.

Autonomer Bus und flexibles kommunales Nutzfahrzeug

Auch Daihatsu hat erkannt, dass in Zukunft immer mehr autonom fahrende Sammeltaxis gefragt sind, die ein möglichst breites Einsatzspektrum abdecken. Diese Rolle spielt die Studie Ico Ico, ein quaderförmiger kleiner Bus mit weit in die Ecke gerückten Rädern und maximal flexiblem Innenraum. Hier sitzen die Passagiere entweder hintereinander oder sich gegenüber. Auch Rollstuhlfahrer finden genug Platz im Ico Ico, der eine einschiebbare Rampe mit sich führt. An Bord ist außerdem ein Roboter, der sich um die Bedürfnisse der Insassen kümmert, sowie ein Widescreen-Bildschirm. Auch mit der Außenwelt kommuniziert die Konzeptstudie über Displays.

Mit dem Tsumu Tsumu wendet sich Daihatsu an Kommunalbetriebe. Die Ladefläche des Kei Car-Nutzfahrzeuges ist vielseitig verwendbar und kann komplett vom Fahrgestell abgelöst werden; im Fall der Studie wird dort eine Drohne transportiert. Interessant ist das Türkonzept: Links gibt es zweiflügelige Pforten, wobei im hinteren Teil innen Flaschen verstaut werden können. Rechts gibt es eine Mischung aus Selbstmörder- und Falttür. Der Beifahrersitz lässt sich zusammenklappen und als Ablagefläche nutzen. Der Fahrer bedient ein Multifunktionslenkrad mit Tasten auf der rechten sowie Drehknopf auf der linken Seite und blickt vor sich auf digitale Instrumente. Wobei alle vier Studien über Displays in beachtlicher Anzahl und üppiger Größe verfügen.

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Blödsinn. Solche Autos haben doch für uns keinerlei Relevanz.

Fazit

Daihatsu legt mit seinen Studien einen für die Tokyo Motor Show typischen Auftritt hin: Die Autos sind bunt, vielfältig und zukunftsgewandt, aber bewahren dennoch die Markentradition und repräsentieren das aktuelle Modellangebot.

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