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Elektrischer Rolls-Royce "Silent Shadow“ mit Roboter-Ladearm

Rolls-Royce „Silent Shadow“ 3-Tonnen-E-Rolls mit Roboter-Ladearm

Rolls Royce bringt bis Mitte des Jahrzehnts ein erstes E-Modell auf den Markt. Die Luxus-Limousine ist der Auftakt für eine E-Baureihe.

Mit dem "Silent Shadow", die Bezeichnung hatte sich BMW im Herbst 2020 unter der Nummer 302020112380 beim Patentamt eintragen lassen, kommt ein neu entwickeltes Luxus-Modell auf den Markt, das sich optisch an der Studie 103EX orientiert. Damals, 2016, wurde das Experimentalfahrzeug mit Flügeltüren und spacigen Exterieur als eine Erweiterung des 102EX mit zwei je 145 kW (197 PS) starken E-Motoren an der Hinterachse auf dem Genfer Autosalon gezeigt.

Wenn der Silent Shadow dann ab 2025, also fast zehn Jahre nach dem 103EX auf den Markt kommt, hat die britische Luxusmarke in seiner Entwicklung die Hybridisierung seiner Modelle übersprungen. Der E-Antrieb passe "perfekt" zu Marke, er sei drehmomentstark und leise, daher würde es direkt von der Verbrennertechnik zur Elektrifizierung bei Rolls-Royce gehen, sagte Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös.

BMW iX
Alternative Antriebe

Ursprünglich solle der "leise Schatten" auf einem bestehenden Modell aufbauen, nun ist ein neues Fahrzeug in der Entwicklung. Dazu wird aktuell am Münchener Forschungs- und Entwicklungszentrum ein rein batterieelektrischer Rolls Royce Phantom erprobt, wie auto-motor-und-sport.de bereits vor einiger Zeit aus Unternehmenskreisen erfahren hat.

Nach Informationen der britischen Autocar wird der elektrische Rolls zusammen mit dem BMW i7 entwickelt, wenngleich beide Modelle auf unterschiedlichen Plattformen basieren. Der elektrische 7er steht auf der bekannten CLAR-Plattform, der Silent Shadow auf einer Aluminium-Space-Frame-Struktur. Trotzdem teilen sich die beiden Fahrzeuge viele Komponenten.

Lunaz Rolls-Royce Phantom V
Restaurierung

Antriebsstrang und Akku-Technik sind vom BMW iX bekannt, die E-Motoren sowie die Achsen stammen direkt vom Münchener Hersteller, die Batterien kommen von Samsung SDI und optional von CATL. Die Batteriekapazität soll bei über 100 kWh, die Reichweite bei 500 Kilometer liegen. Gebaut wird das rund drei Tonnen schwere Elektromodell im britischen Rolls-Royce-Werk in West Sussex. Erste Infos zu dem Modell gibt es gegen Ende 2021, die Vorstellung erfolgt dann später. Schon jetzt wurde aber bekannt, dass Rolls Royce mit einem Partner an einem Roboterarm für das automatisierte Laden arbeitet.

Neben der Luxuslimousine soll es noch einen rein elektrischen SUV auf Basis des Cullinan ebenfalls ab Mitte des Jahrzehnts geben. Schließlich muss die Marke der Konkurrenz aus Maybach und Bentley, aber auch aus dem chinesischen Luxus-SUV Hongqi E-HS 9 in China Paroli bieten. Denn neben den USA ist China das Hauptabsatzgebiet für die elektrischen Rolls Royce.

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Fazit

Rolls-Royce geht direkt zur E-Mobilität und geht nicht über die Hybridisierung. Das passt zur Marke, die leise und vor allem kräftige Motoren will und benötigt. Dazu arbeitet man auch ein einer Art Lade-Automaten mit Roboterarm, damit sich weder James noch Sir die Hände dreckig machen müssen. Mit dem Namen Silent Shadow dürften sie eine durchaus treffende Bezeichnung für den ersten elektrischen Rolls gefunden haben.

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