BMW X1 M35i Erlkönig Stefan Baldauf
BMW X1 M35i Erlkönig
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SUV

Erlkönig BMW X1 M35i: Viel M-Gene fürs Topmodell

Erlkönig BMW X1 M35i (2023) Top-SUV mit M-Genen

Der nächste BMW X1 (U11) ist noch nicht vorgestellt, da wird bereits das passende Topmodell erprobt. Der X1 M35i sammelt mit vier Endrohren fleißig Test-Kilometer.

Schon seit gut zwei Jahren steht fest, dass die M GmbH für die BMW-Frontantriebs-Modelle keine "echten" M-Versionen auflegen wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass die FWD-BMW ohne Fahrdynamik-Update bleiben. Bestes Beispiel ist der M235i, der als Gran Coupé mit 306 PS und xDrive-Allrad überaus ambitioniert durchs Kompaktsegment tobt. Dass sich die Bayern ein ähnlich potentes Top-Modell auch in der Klasse der kompakten SUV ganz gut vorstellen können, ist nicht weiter überraschend. Bislang fehlten allerdings handfeste Beweise. Die liefern jetzt die Erlkönig-Jäger von auto motor und sport. Erstmals ist nämlich die Top-Version des kommenden BMW X1 vor der Kamera aufgetaucht.

M Performance: ja. M: nein

Fein säuberlich verklebt, wie man das von einem Erlkönig der kommenden dritten X1-Generation erwartet. Kennen wir aber schon. Das Modell basiert auf der FAAR-Plattform (Frontantriebs-Architektur) – auf dieser Basis stehen auch schon der BMW 1er (F40) und der 2er (F44). Neu sind allerdings die vier Endrohre, die der Erlkönig selbstbewusst zur Schau stellt. Die gibt es in dieser Form bislang bei keinem M-Performance-Auto, sondern lediglich bei "richtigen" M-Modellen. Die werden doch wohl nicht ...? Werden sie wohl eher nicht. Nach allem, was man aus München hört, bleibt es bei der vom damaligen M-Chef Markus Flasch verkündeten Ansage, dass es keine M-Modelle mit Frontantrieb geben wird.

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Stefan Baldauf
Ja, keine "echten" M-Modelle mit Frontantrieb. Davon, dass es keine M-Performance-Autos mit vier Endrohren geben darf, hat bislang aber niemand etwas gesagt.

Davon, dass es keine M-Performance-Autos mit vier Endrohren geben darf, hat bislang aber niemand etwas gesagt. Für den Rest reicht der Blick ins Modellprogramm des aktuellen 2ers. Im M235i Gran Coupé faucht die stärkste Version von BMWs Zweiliter-Vierzylinder, bei dem die Ingenieure den Kurbeltrieb verstärkten, die Kolben für eine höhere Verdichtung modifizierten und die Einspritzventile an den stärkeren Druck anpassten. Geht alles so auch im kommenden BMW X1 M35i. Der intern U11 genannte neue X1 schließt mit der künftigen M35i-Version eine kleine Lücke im Portfolio. Bislang gab's das sportliche M im Modellnamen nämlich lediglich für den X2 (M35i xDrive). Künftig werden also gleich vier Kompakt-Dynamiker durch's BMW-Modellprogramm spurten: 1er (M135i xDrive), X2 (M35i xDrive), 2er Gran Coupé (M235i xDrive) und eben der kommende X1 (M35i xDrive).

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Wie gehabt: Das Top-Modell ist zwingend mit dem Allradantrieb xDrive verschraubt. Die antizipiert 450 Nm Drehmoment verteilen sich auf beide Antriebsachsen. Ziemlich sicher ebenfalls mit von der Partie: Die Achtstufen-Automatik samt integriertem Torsen-Differenzial für die Vorderachse. Bis das Ganze ohne Tarnung beim Händler steht, bleibt noch ein wenig Zeit, um das persönliche Budget zu sortieren. Los geht's fürs X1-Topmodelle wohl erst 2023.

Fazit

Elektromobilität hin oder her, in Sachen M Performance geht's bei BMW weiter wie gehabt. Auch der kommende X1 bekommt ein mit reichlich M gewürztes Top-Modell. Natürlich mit Allrad.

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