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Fisker Ocean Elektro-SUV
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Fisker Alaska (2023): Fisker kündigt offiziell Pickup-Modell an

Fisker Alaska Elektrischer Lifestyle-Pickup soll radikal aussehen

Elektrische Pickups sind aktuell heftig angesagt – jetzt stellt auch Henrik Fisker seinen Entwurf zu einem Lifestyle-Pickup vor. Später soll das Design noch radikaler sein.

Viele Hersteller und Startups haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Prototypen zu elektrischen Pickups vorgestellt. Am bekanntesten sind der Cybertruck von Tesla, der elektrische Ford F-150 EV und Rivian R1T. Selbst GM belebt seine Brutalo-Marke Hummer wieder und wird unter diesem Label ebenfalls einen elektrischen Pickup anbieten. Henrik Fisker hat ebenfalls bereits 2019 angekündigt, einen Elektro-Pickup zu bauen – jetzt zeigt der dänische Designer auf dem Business-Netzwerk LinkedIn eine erste Heckansicht seines Fisker Alaska genannten Trucks.

Scharfe Kanten, runde Radhäuser

Der Dachkanten-Spoiler und die hinteren Ecken des Ladebereichs wirken ausgesprochen scharfkantig, während die Radhäuser rund und weit ausgestellt sind. In seinem Post bestätigt Fisker, dass der Alaska ein Lifestyle-Pickup ist, aber er verspricht auch technische Innovationen: Das Fahrzeug soll bei seinem Erscheinen der leichteste und effizienteste Pickup der Welt sein. Außerdem betont Fisker, dass es sich bei der jetzt veröffentlichen Zeichnung keinesfalls um das finale Design handelt – dieses soll noch deutlich radikaler ausfallen. An die optische Radikalität des Tesla Cybertruck dürfte Fisker aber auch mit einem endgültigen Entwurf nicht heranreichen.

07/2020, Fisker Modellpalette Alaska Pickup Teaser
Fisker Inc.
Mit diesem Bild kündigte Henrik Fisker im Dezember 2020 auch seinen Pickup (verhüllt im Hintergrund) an.

Mehr Ankündigungen als Umsetzungen

Fisker hat in den vergangenen Jahren viele Fahrzeuge angekündigt, die dann nie erschienen sind. Außerdem hatte er eine einsatzfähige Feststoffbatterie angekündigt, die Ende 2020 auf den Markt kommen sollte – bisher ist auch diese Batterie nicht auf dem Markt. Dementsprechend mehren sich in Internetforen die Stimmen, die eine Serienumsetzung von Fiskers elektrischem Lifestyle-Pickup skeptisch sehen.

Erster Hinweis im Dezember per Twitter

In einer Twitter-Ankündigung im Dezember 2019 zeigte Henrik Fisker ein Teaserbild, dass auf einen Pickup-Truck schließen ließ – in Anlehnung an die Elektromodelle Rivian R1T oder R1S. "Alle Fahrzeugsegmente sollen elektrisch sein", twitterte Fisker damals. "Nach unserem elektrischen SUV haben wir entschieden, dass unsere nächsten zwei Elektroautos auf der gleichen Plattform basieren."

Inzwischen weitete der Däne seine Pläne aus. Neben dem bereits vorgestellten Ocean (das Modell zeigen wir Ihnen in der Fotoshow), einem elektrisch angetriebenen SUV, stehen mit dem E-Motion und dem Orbit bereits drei Modelle konkret fest. Ein viertes hat die Firma nun offiziell angekündigt: Einen elektrischen Pickup, der auf einem in den sozialen Netzwerken verbreiteten Teaserbild im Hintergrund als Schattenriss zu sehen ist.

Fisker-Pickup wird Alaska heißen

Seit Februar 2020 ist auch der Name des Pickups in der Welt: Alaska. Damals veröffentlichte Henrik Fisker auf Twitter einen zweiten Teaser; der Tweet wurde allerdings kurze Zeit später wieder gelöscht. Ein Firmensprecher betonte seinerzeit gegenüber US-Medien, der Tweet sei versehentlich abgesetzt worden. Dennoch war damit klar, dass das nächste Modell ein Pickup sein und Alaska heißen wird und natürlich einen elektrischen Antriebsstrang trägt.

Technische Eckdaten vermeldete Fisker nicht. Der Alaska baut aber auf der FF-PAD-Plattform (Fisker-Flexible Platform Adaptive Design) des Elektro-SUV Fisker Ocean auf, wodurch er deutlich kompakter werden dürfte als die Modelle der anderen Startups Rivian, Bollinger oder Lordstown. Der Pritschenwagen kommt mit zwei Elektromotoren, 225 kW Leistung und einer Reichweite von rund 480 Kilometern.

Der Produktionsstart erfolgt frühestens 2023

Zusammen mit dem neuen Teaserbild konkretisierte Fisker auch seinen Modellfahrplan. In den USA soll der Ocean in der zweiten Jahreshälfte 2021 kommen und bei umgerechnet rund 35.000 Euro starten. Bei den anderen Modellen die auf der FM29 Aluminium-Leichtbauplattform aufbauen soll die Produktion 2023 starten. Allerdings fehlen dem Dänen offenbar Produktionsstandorte für seine Fahrzeuge. Auch verschiebt sich die Premiere für den E-Motion, da Fisker unter anderem Feststoffbatterien verbauen will.

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Ja, ein Elektroantrieb ist offroad und zum Ziehen von Lasten super.
Nein, wahrscheinlich zu schwer, zu teuer, zu geringe Reichweite.

Fazit

Rivian, Bollinger, Lordstown – und auch die etablierten Hersteller GM, Ford und Tesla mischen mit: Spätestens ab 2021 wird es extrem eng im bislang noch nicht vorhandenen Segment der elektrisch angetriebenen Pickups. Da könnte Fisker mit seinem frühestens 2023 erwarteten Modell ziemlich (vielleicht zu) spät dran sein. Fraglich ist auch, ob der Alaska – zumindest für den US-Markt – nicht deutlich zu klein ist.

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