Ford Puma 2020

Baby Bronco basiert auf Ford Focus

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Ford überarbeitet derzeit kräftig seine Modellpalette und setzt in Zukunft mehr auf SUV und Crossovermodelle. Neben der Rückkehr des größeren Ford Bronco werden die Amerikaner auch eine kleine SUV-Version auf den Markt bringen, die auf dem Ford Focus basiert.

Unlängst hatte sich Ford die Namen „Timberline“ und „Maverick“ schützen lassen. Nun gibt es zwei neue Ford-Einträge (vom 1. November in Neuseeland und vom 26.10.2018 in Australien) beim Patentamt für einen „ ... allradgetriebenes Fahrzeug und SUV“. Und der Name kommt uns bekannt vor: Ford Puma. Ein gleichnamiges Sportcoupé produzierte Ford von 1997 bis 2001.

Im Rahmen einer Händlerpräsentation in Las Vegas wurden zudem weitere Fotos des Ford Puma präsentiert. Sie zeigen den SUV mit kantigem Design sowie auffälliger Front mit runden LED-Tagfahrleuchten. In der Seitenansicht fallen die kräftig ausgestellten Kotflügel sowie ein leichter Knick in der unteren Fensterlinie auf. Das Dach mit Reling ist weiß abgesetzt, die Heckleuchten stehen senkrecht und ragen ein wenig in die hinteren Kotflügel. Im Vergleich zum bereits veröffentlichten dunkleren Teaserbild, passt das Design zum Baby-Bronco. Kleines Schmankerl am Rande: Der Schatten hinter dem mittleren Puma-Bild ist noch größer und kastiger und zeigt ein angehängtes Reserverrad. Wir werten die Silhouette als weiteren Hinweis auf den großen Ford Bronco.

Der Ford Puma basiert auf einer neuen modularen Frontantriebs-Plattform, die ab 2020 für kompakte Modelle bis hin zur Mittelklasse ausgelegt ist. Sie ist vergleichbar mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) von Volkswagen und eine von künftig nur noch fünf Plattformen innerhalb des Ford-Konzerns. Die Amerikaner hatten bereits im Rahmen er der „One-Ford“-Strategie die Plattformen von 30 auf neun reduziert.

Ford Puma so groß wie Kuga

Erlkönig Ford Kuga Erlkönig Ford Kuga (2019) Neuer SUV wird größer und billiger

Im Gegensatz zum Ford Bronco, der auf einer Leiterrahmen-Plattform aufbaut, kommt der Maverick/Timberland aka Puma auf der Frontantriebsplattform optional mit Allrad daher. In der Größe wird er vergleichbar sein mit dem neuen Ford Escape, der hierzulande als Kuga bekannt ist. Preislich dürfte der Baby-Bronco jedoch deutlich über dem Modell positioniert sein.

Beim Styling bedient sich der kleine SUV Retroelementen aus den 60ern, zeigt sich aber auf einem ersten Teaserbild durchaus modern. Kräftig ausgestellte Radkästen flankieren einen schmalen Grill mit grimmig dreinschauenden Scheinwerfern. Der Ford-Schriftzug prangt selbstbewusst an der Front, die auch über einen angedeuteten Unterfahrschutz verfügt. Der Aufbau zeigt sich klassisch mit kantigem Design und umlaufender Dachreling.

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