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Hyundai Ioniq/Kia City Car: Ab 2023 mit E-Crossover

Hyundai Ioniq /Kia City Car Ab 2023 kommt kleiner E-Crossover

Der Hyundai-Konzern produziert ab 2023 einen elektrischen Kleinwagen im A-Segment. Das Antriebsmodul kommt von Zulieferer Borg-Warner.

Der Crossover, vermutlich sowohl von Hyundai als auch von Kia, erhält das neueste integrierte Antriebsmodul (Intergrated Drive Modul; IDM) des Zulieferers. Es verfügt über einen Elektromotor, Getriebe sowie Leistungselektronik und wird mit 400 Volt betrieben. Entsprechend basiert das Modell nicht auf der bekannten E-GMP /Electric Global Modular Platform) des Konzerns, auf der unter anderem der Hyundai Ioniq 5, der Kia EV6 oder der Genesis GV60 aufbauen.

Integriertes Antriebsmodul IDM Borg-Warner
Borg-Warner
Das IDM von Borg-Warner ist leicht und kompakt. Es leistet bis zu 135 kW.

City-Car mit rund 100 PS

Der "IDM146" mit 146 mm Strator-Außendurchmesser ist skalierbar und leistet maximal 135 kW (184 PS). Mit dieser Leistungsspitze erscheint das kommende E-Modell etwas übermotorisiert – es ist daher sicher, dass die Leistung auf einen Bereich um die 100 PS herunter geregelt wird. Die kompakte und leichte Bauweise des IDM ist für Elektro-Kleinwagen der Größe um die 3,50 bis 3,70 Meter ideal. Als Plattform könnte die 400-Volt-Architektur des Hyundai Kona Electric bzw. des Kia Niro EV dienen. Wegen des geringen Bauraums in den Kleinwagen-Modellen kommt auch nur ein kleiner Akku von rund 40 kWh in Frage, der eine Reichweite von zirka 300 Kilometer bereitstellt.

Hyundai Ioniq 6 / Prophecy
Neuheiten

Hyundai Ioniq 1 aber nicht Kia EV1

Während Hyundai lediglich drei Elektro-Modelle (alle auf E-GMP) bringt (Ioniq 5, Ioniq 6 und Ioniq 7), ist Konzernschwester Kia schon einen Schritt weitergegangen und hat die Modellnamen EV1 bis EV9 schützen lassen. Fünf Modelle bauen auf der 800-Volt-Plattform auf, vier weitere auf einer Skateboard-Plattform unter anderem von Canoo. Entsprechend dürfte der kleine Crossover nicht unter dem Label Kia EV an den Start gehen. Bei Hyundai wäre indes Platz als Hyundai Ioniq 1. Für 2022 legt Hyundai übrigens in Indien den Kleinwagen Casper auf. Das Modell für den lokalen Markt soll auch als Elektromodell ab Mitte 2023 an den Start gehen – vielleicht rollen die Koreaner den Casper als E-Auto dann global aus (siehe Fotoshow).

Hyundai Ioniq 2 auf E-GMP?

Trotzdem ist bei Hyundai das Thema Kleinwagen und E-MPG nicht vom Tisch. "Es wäre sinnvoll, alle Vorteile, die mit der E-GMP-Plattform verbunden sind, auf kleinere Fahrzeuge auszuweiten", sagte der globale Marketingleiter von Hyundai Thomas Schemera gegenüber Automotive News Europe. "Ich würde für ein solches Projekt stimmen". Die Vorteile liegen bei der Reichweite, der Konnektivität und der Möglichkeit Over-the-Air-Updates durchzuführen. Allerdings müsse ein kleines E-Auto auf E-GMP Skaleneffekte und Absatz-Volumen erreichen. Erst dann, so Schemera, können man auf die Entwicklung von Verbrenner-Kleinwagen verzichten.

VW ID. Life
E-Auto

Und würden dann Kleinwagen, die als Konkurrenz zum 2025 auf den Markt kommenden und rund 20.000 Euro teuren VW ID.2 anzusehen sind, auch die Nomenklatur Ioniq 2, Ioniq 3 und Ioniq 4 tragen? "Das ist etwas, das ich nicht bestätigen möchte, aber es liegt nahe", sagt Schemera. Der VW Life sei "ein Maßstab" auf den man reagieren müsse. "Wir können es uns nicht leisten, über die Realität nachzudenken, sie aber auf vier Jahre in die Zukunft zu verschieben". Deshalb ist ein Ioniq 2 zum Preis von zirka 20.000 Euro nicht erst ab 2025 denkbar. "Vielleicht wird es nicht so lange dauern."

Umfrage

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Ja, jetzt ist die Zeit gekommen.

Fazit

Der Hyundai-Konzern baut sein Portfolio bei den Elektroautos aus. Unter den Modellen auf der 800-Volt-E-GMP-Basis gibt es ab 2023 elektrische Kleinwagen, vermutlich als Hyundai- und Kia-Modelle. Die Crossover/SUV erhalten eine leichtes und kompaktes integriertes Antriebsmodul von Borg-Warner und basieren auf der 400-Volt-Plattfrom des Kona. Aber auch über Kleinwagen auf der E-GMP denkt Hyundai nach.

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