James Edition Rich List Aufmacher Foto Collage James Edition / ams

Rich List von James Edition

Mein Auto, mein Motorrad, meine Yacht

James Edition ist eine Plattform für den Verkauf von allem, was so richtig teuer ist. Wir haben uns mal nach Autos, Motorrädern und Yachten umgesehen.

James Edition ist eine in Amsterdam ansässige Handelsplattform für Luxusgüter. Das 2008 gegründete Unternehmen musste seinen Namen im Juni 2012 von James List auf James Edition ändern, weil es wegen zu ähnlicher Namen von der Handelsplattform Craigslist verklagt wurde. James Edition prüft jedes Angebot sorgfältig, bevor es veröffentlicht wird – da viele der angebotenen Luxusgüter selten sind, hält sich der Prüfaufwand in einem überschaubaren Rahmen. Die Top Ten der teuersten Angebote in verschiedenen Kategorien sind permanent auf der Website der Niederländer einsehbar – die Aufstellung nennt sich schlicht Rich List.

Unter den Top Ten der gerade angebotenen Autos kommen 50 Prozent nicht nur von einer Marke, sondern es handelt sich sogar immer um das gleiche Modell: Ferrari LaFerrari. Platz eins bis drei sowie acht und neun belegt das bei seinem Marktstart 2013 heiß begehrte Hypercar – von der geschlossenen Variante wurden nur 500 Exemplare gebaut. Zirka drei Millionen Euro mussten die Kunden für den Renner bezahlen – und der Wertzuwachs scheint sich in Grenzen zu halten. Zwar steht ein komplett roter 2014er LaFerrari mit einer Laufleistung von 536 Kilometern aus der Nähe von Seattle mit 3.850.000 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 3.395.296 Euro) ganz oben auf der Liste, aber Platz acht hat ein rotes 2015er Modell mit schwarzem Dach aus Singapur inne. Das jüngere Baujahr, eine beinahe Auslieferungszustand-Laufleistung von 121 Kilometern und trotzdem ein Preisverfall: Der aktuelle Eigentümer würde sich mit 2.960.000 Dollar (2.610.409 Euro) begnügen.

Bugatti Chiron auf Platz vier

Mercedes E-Klasse Coupé

Platz vier hat ein neuer Bugatti Chiron aus München für 3,1 Millionen Euro inne, gefolgt von einem straßenzugelassenen McLaren P1 GTR aus Elsloo in den Niederlanden für 2.903.360 Euro. Dann wieder ein Chiron, dieses Mal aus London und trotzdem linksgelenkt. 2.825.000 Euro möchte der englische Eigentümer für den Supersportler. Platz sieben dann wieder ein Angebot aus München: Der Mercedes SLR Roadster 722 S von 2009 ist bisher nur 475 Kilometer gefahren und für 2,7 Millionen Euro zu haben. Auf dem zehnten Rang sitzt dann ein ganz besonderes Auto: Vom E.C. OnlyOne P8 gibt es, der Modellname macht es bereits klar, nur ein Exemplar. Der 600-PS-Sportwagen wurde 2018 fertig und kann für eine Gegenleistung in Höhe von 2,5 Millionen Euro im italienischen Ferrara den Eigentümer wechseln.

Mercedes SLR 722 S JamesEdition
JamesEdition
Aktuell Platz sieben bei den Autos: Der Mercedes SLR 722 S von 2009 ist bisher nur 475 Kilometer gefahren und steht für 2,7 Millionen Euro in der Liste.

Bei den Motorrädern führt aktuell eine MTT 420RR mit 420-PS-Turbinenantrieb die Liste an. Das Bike mit langem Radstand soll über 402 km/h (250 Meilen pro Stunde) schaffen und steht für 249.900 Dollar (220.386 Euro) in Auburn Hills im US-Bundesstaat Michigan zum Verkauf. Etwas günstiger ist da schon Platz zwei mit einem Motorrad vom Typ Lotus C-01 PCM für 191.835 Euro. Das Bike wurde 2014 nur 100 Mal gebaut – und zwar bei ByKolles Racing im fränkischen Greding. Jetzt steht es in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Verkauf – gleich zweimal. Auf den Plätzen sechs bis zehn tummeln sich ausschließlich Modelle von Ducati. Dabei ist der sechste Platz besonders interessant: Die ungefahrene Diavel AMG Special Edition steht für 32.995 Dollar (29.098 Euro) in Buffalo im US-Bundesstaat New York. Das Motorrad entstammt der nur von Ende 2011 bis April 2012 dauernden Kooperation zwischen Ducati und Mercedes-AMG – diese endete abrupt, als Audi am 18. April 2012 Ducati zu 100 Prozent übernahm. Mercedes-AMG war ob dieses Überraschungscoups wie vor den Kopf gestoßen.

Bildergalerie JamesEdition: Rich List vom Februar 2019

Ferrari LaFerrari JamesEdition
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26,5 Millionen Euro für eine Yacht

Bei den Yachten ist aktuell die Admiral Explorer 50 aus Italien am teuersten: 26,5 Millionen Euro sind für das 50-Meter-Schiff zu berappen – ein yachtähnliches Beiboot im Heck scheint im Preis enthalten zu sein. Der teuerste Jet ist erheblich günstiger: 18 Millionen Dollar (15,87 Millionen Euro) kostet der 2010er Legacy 650, der in Palm Beach (Florida) auf seinen neuen Eigentümer wartet. Nochmal deutlich günstiger ist der teuerste Helikopter: Der AW139 VIP & VVIP gehört einem Engländer, wird in Irland verkauft und soll neun Millionen Dollar (7,94 Millionen Euro) kosten.

Auch abseits aller Fortbewegungsmittel enthält die Rich List von James Edition jede Menge Teures. Bei den Uhren fällt auf, dass eine Marke die kompletten Top Ten dominiert: Patek Philippe. Von der „175th Commemorative Collection Grandmaster Chime 5175R“ gibt es nur sechs Exemplare – ein Händler aus Hong Kong bietet die roségoldene Handaufzugsuhr für 20,5 Millionen Dollar (18,08 Millionen Euro) an. Auch wenn es also Uhren gibt, die teurer als Supersportwagen oder Helikopter sind, mit den Preisen von Immobilien können die Zeitmesser nicht mithalten. Aktuell am teuersten ist die Molokai Ranch auf der hawaiianischen Insel Molokai. Für 260 Millionen Dollar (229 Millionen Euro) kann sich ein Interessent 35 Prozent der Insel kaufen – so groß ist die Ranch. Damit würde er zu den fünf größten Grundstückseigentümern des US-Bundesstaates Hawaii aufsteigen. Auch für Platz zehn der Grundstücke muss noch ordentlich bezahlt werden: 85 Millionen Dollar (74,96 Millionen Euro) sind nötig, um die San Carlos Ranch im kalifornischen Montecito zu bekommen. Immerhin sind im Preis eine 30-Zimmer-Villa, zehn weitere Wohnhäuser, Obstplantagen und ein weitläufiges Reitgelände enthalten.

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