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Seat und Skoda kommen mit ID.1- und ID.2-Brüdern

Elektrokleinwagen-Geschwister Seat und Skoda kommen mit ID.1- und ID.2-Brüdern

Die VW-Töchter Skoda und Seat werden ab 2024 elektrische Kleinwagen als Geschwister des VW ID.1 und ID.2 anbieten.

Wie auto-motor-und-sport.de bereits vor Monaten berichtete, wird der Volkswagen-Konzern neben den elektrischen Kleinwagen ID.1 und ID.2 auch Modelle der Konzerntöchter Seat und Skoda auf den Markt bringen. Nach Informationen der "Automobilwoche" ist bei Skoda der Elroq ab Mitte 2024 im Produktfahrplan vorgesehen, Anfang 2025 soll es dann den Seat Acandra geben. Wobei der Elroq sich an das Design des Audi A1 Citycarver anlehnen soll.

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Der VW ID.1 und ID.2 sind ab 2025 vorgesehen.

Skoda Elroq und Seat Acandra – sind die Namen richtig?

Insgesamt sind die Angaben in dem Bericht mit Vorsicht zu genießen. In der Produktplanung von Volkswagen starten VW ID.1 und ID.2 erst 2025 – es wäre ungewöhnlich, wenn die beiden VW-Tochtermarken vor diesem Termin mit eigenen Modellen an den Start gehen würden. Insbesondere, weil VW die Entwicklung bzw. die Überarbeitung des Modularen Elektrobaukastens (MEB) wieder an sich gezogen hat. Ursprünglich war Seat federführend beim Aufbau einer kostengünstigen Plattform für kleine E-Autos. Die nun von VW modifizierte MEB-Plattform ist im Vergleich zum MEB von ID.3 oder ID.4 beim Radstand nur um sieben Zentimeter kürzer (2,70 Meter). Entsprechend werden die Modelle auch kaum die Vier-Meter-Marke unterschreiten, da die Überhänge wegen der Crashsicherheit nicht beliebig gekürzt werden können.

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Daher kommt der ID.1 als Schrägheckmodell annähernd auf die Länge eines Polo, diese Angabe nannte VW-CEO Diess bereits im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz 2021. Der ID.2 wird ein Crossoverableger von der Größe eines T-Cross. Unterdessen stellt sich heraus, dass es sich bei den Namen Elroq und Acandra nicht um die Bezeichnungen der Kleinwagen-Elektro-Modelle handelt, so heißt es aus gut unterrichteten Kreisen gegenüber auto-motor-und-sport.de. Diese Namen würden lediglich als Projektnamen für anderen Modelle intern geführt, die kleinen E-Autos seien noch namenlos. Fest steht aber wohl, dass die Modelle im spanischen Seat-Werk in Martorell vom Band laufen, VW rüstet die Produktionsstätte zu einem Elektromobilitätsstandort um, eine zweite Produktionslinie wäre in Bratislava möglich. Emden ist wegen der zu hohen Fertigungskosten raus. Schließlich soll der ID.1 knapp 20.000 Euro, der ID.2 knapp 25.000 Euro kosten, die beiden Seat- und Skoda-Modelle dürften darunter liegen.

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Der VW-Konzern bringt ab 2025 ID.1 und ID.2 sowie Ableger der elektrischen Kleinwagen von Skoda und Seat. Nun scheinen die Modellnamen mit Elroq und Acandra festzustehen, wenngleich die genannten Marktstartdaten Fragen aufwerfen. Insgesamt erscheint es außerdem viel zu früh, dass vier Jahre vor dem Launch bereits Modellnamen fixiert sind.

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