McLaren P1 GTR Ayrton Senna

MSO baut Unikat

McLaren P1 GTR Ayrton Senna Foto: McLaren 9 Bilder

Für einen Sammler, der Ex-Formel 1-Pilot Ayrton Senna vergöttert, hat McLaren jetzt einen P1 GTR gebaut, der an den ehemaligen Weltmeister-Boliden MP4/4 erinnert. Mit diesem Auto hat Senna seinen ersten Titel eingefahren.

Entstanden ist der McLaren P1 GTR im Ayrton Senna-Look in einer knapp dreijährigen Bauzeit. Dabei wurden zwischen MSO und dem ungenannten Besitzer alle Details bis ins Kleinste besprochen. Zudem trägt der P1 GTR den gleichen Spitznamen wie das Rennauto – Beco.

Um die Aerodynamik zu optimieren, wurde der McLaren P1 GTR mit einem größeren Frontsplitter, einem neuen Frontspoiler, neuen Gurney Flaps sowie neuen Barge Boards an den Flanken ausgerüstet. Zusätzlich bekam der Heckspoiler größere Endplatten sowie ein zweites Flügelelement spendiert. In Summe sollen die Aerodynamik-Updates den Abtrieb des P1 GTR auf satte 800 Kilogramm steigern.

Nachgelegt wurde auch auf der Antriebsseite. Zu den neuen Features gehören ein Echt-vergoldetes Hitzeschild, neu gezeichnete Motorraumeinfassungen sowie eine Heckscheibe aus Lexan. Zusammen mit einer speziell ausgelegten Motorabstimmung soll sich so eine laut Besitzer „spürbare“ Leistungssteigerung ergeben haben. Konkrete Zahlen nennt McLaren nicht.

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Einzelstück im Marlboro-Look

Upgrades nach Kundenwunsch gab es auch im Innenraum. Das Multifunktionslenkrad hüllt sich in Alcantara, ebenso die Armaturentafel. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Rennsitzschalen, die vom McLaren Senna übernommen wurden. Quer durch den schwarz gehaltenen Innenraum verläuft zudem ein roter Kontraststreifen. Natürlich ist auch Ayrton Senna überall gegenwärtig. Seine Signatur ziert das Lenkrad, der Name Senna steht auf den Kopfstützen und den Einstiegsbereich ziert der Spruch: „I am not designed to finish 2nd or 3rd... I am designed to win“ samt Senna-Autogramm.

Die auffälligste Verbindung zum McLaren MP4/4-Formel 1-Renner des Brasilianers liefert die Lackierung im Marlboro-Look, allerdings ohne dessen Marken-Schriftzug. Auf den Türen prangen die brasilianische Flagge sowie die Bar-Codes, die der Tabakkonzern zu Zeiten des Tabak-Werbeverbots auf F1-Autos verwendet hatte. Nicht zu vergessen ist die Senna-Startnummer 12 auf der Fronthaube und den Flügelendplatten. Allein die aufwändige Lackierung soll 800 Arbeitsstunden verschlungen haben.

Einen Preis für die einzigartige Hommage an den Brasilianer nennt McLaren nicht. Dem unbekannten Käufer scheint es sein Unikat aber Wert gewesen zu sein.

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