Mini Countryman auf dem Genfer Autosalon 2010

Der Mini Countryman für den Countryman

Mini Countryman Foto: Sebastian Viehmann 41 Bilder

Update ++ Video ++ Eben noch als Erlkönig bei Wintertests abgeschossen, jetzt gibt es alle Infos und Bilder vom Mini Countryman – so sein offizieller Name. Der quasi höher gelegte Mini Clubman kommt nur optional mit Allrad und soll in erster Linie junge Kundschaft ansprechen.

Im Herbst 2010 wird Mini den Mini Countryman als fünftes Mini-Modell auf den Markt bringen,  seine Premiere feiert der Countryman auf dem Genfer Autosalon 2010.

Im Vergleich zum Mini Cooper wächst der Mini Countryman (zum Mini-Special von Motor Klassik) um mehr als 7,5 Zentimeter in der Höhe. In der Länge misst der Countryman 4,10 Meter, der Radstand liegt bei 2,60 Meter.

Der Innenraum des Countryman ist als Viersitzer ausgelegt, eine Rückbank mit drei Sitzplätzen ist auf Wunsch ohne Aufpreis zu haben. Ob Bank oder Sitze, durch umlegen und verschieben lässt sich der Kofferraum von 350 auf bis zu 1.170 Liter vergrößern.Werden nur die Rücklehnen weiter aufgerichtet, so stehen 440 Liter Volumen zur Verfügung.

Mini Countryman mit fünf Motoren im Angebot

In Sachen Motoren orientiert sich der Mini Countryman an der bekannten Antriebspalette. Zum Marktstart stehen drei Benziner und zwei Diesel zur Verfügung. Das Leistungsspektrum reicht dabei von 90 PS im Mini One D Countryman bis zu 184 PS im Mini Cooper S Countryman. Der Top-Countryman rennt so 215 km/h schnell, verbraucht im Mittel 6,3 Liter (146 g/km CO2) und spurtet in 7,6 Sekunden von Null auf 100 km/h. Mit dem 122 PS-Benziner lauten die Werte: 190 km/h, 6,1 Liter (142 g/km CO2), 10,5 Sekunden. Der 98 PS starke Basis-Benziner beschleunigt den Mini Countryman in 12,7 Sekunden auf 100 km/h, verbraucht im Schnitt 5,9 Liter (137 g/km CO2) und kommt auf 175 km/h Spitze. Der 90 PS-Diesel ist gut für 170 km/h, eine Spurtzeit von 13,2 Sekunden und einen Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter (113 g/km CO2). Mit dem 112 PS-Diesel spurtet der Countryman in 10,9 Sekunden von Null auf 100 km/h, rennt 180 km/h schnell und verbraucht im Mittel 4,4 Liter (116 g/km CO2).

Die Benziner können mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Sechsgang-Automatik kombiniert werden. Modellabhängig kommen Start-Stopp-Systeme, Schaltpunktanzeige, Bremsenergie-Rückgewinnung und eine bedarfsgerechte Steuerung von Nebenaggregaten zum Einsatz.

Mini Countryman: Allrad nur optional zu haben

Serienmäßig kommt der Countryman wie jeder Mini mit Vorderradantrieb daher. Optional kann der Kleine auch mit Allradantrieb geordert werden. Dann sitzt vor dem Hinterachsgetriebe ein elektrohydraulisches Differenzial, das die Antriebskraft auf beide Achsen verteilt. Im Extremfall können bis zu 100 Prozent der Kräfte auf die Hinterachse geleitet werden. Eine elektronische Stabilitätskontrolle sowie Front-, Seiten und Vorhangairbags gehören zum Serienumfang, eine dynamische Traktionskontrolle und eine elektronische Sperrfunktion für das Differenzial sind optional zu haben.

Wie auch schon die anderen Mini-Modelle lässt sich auch der Countryman über die Serienausstattung, die unter anderem eine Klimaanlage, eine Audio-Anlage mit CD-Player und die Multifunktionsmittelkonsole umfasst, weiter individualisieren. Das Angebot reicht von adaptivem Kurvenlicht, über ein Panoramadach bis hin zu John Cooper Works-Komponenten.

Als erster Mini wird der Countryman jedoch nicht im überlasteten Stammerk in Oxford von Band rollen, sondern bei Magna Steyr in Österreich. Preislich dürfte Mini SUV sich um die 25.000 Euro bewegen, mit einem Aufpreis von rund 4.000 Euro für die Cooper S-Version. 



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