Nissan 2020 Vision Gran Turismo - GT6 Concept 2014 Nissan
Nissan 2020 Vision Gran Turismo - GT6 Concept 2014
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Neuer Nissan GT-R: R36 wird "ein Tier"

Neuer Nissan GT-R (2028) R36 wird „ein Tier“ - und elektrisch

Nissan hat lange mit der neuen Generation des GT-R und dessen Antrieben gehadert. Nun verdichten sich die Gerüchte, der intern R36 genannte GT-R wird erst 2028 auf den Markt kommen – und soll spektakulär werden.

Seit 2007, also seit 15 Jahren, gibt es den aktuellen Nissan GT-R, der intern auf das Kürzel R35 hört und von Fans "Godzilla", der König der Monster genannt wird. Nach zahlreichen Sonder-, Editions- und Final Edition-Modellen soll es mit dem Nachfolger des GT-R erst 2028 so weit sein. Zwischendurch, ab 2023, verpassen die Japaner dem R35 nochmals eine Überarbeitung. Weder beim R35-Facelift noch beim neuen R36 weiß man intern, wohin genau die technische und auch optische Reise geht.

"Ich bin ein Stein!"

Dabei wird Nissan auch beim GT-R die Vergangenheit zitieren und im Styling auf die älteren Skyline-Modelle referenzieren. Ähnlich haben es die Japaner auch schon beim neuen Nissan Z gemacht, der starke Designzitate des 240Z trägt. So äußerte sich Nissan-Designchef Alfonso Albaisa am Rande des Goodwood Festival of Speed bereits 2018. Der neue Nissan GT-R werde sich nicht nur am GT-R by Italdesign orientieren, der auf 50 Exemplare limitiert 720 PS leistet und 900.000 Euro kostet, auch Designelemente von Studien und legendären Modellen würden Einzug halten – wie zum Beispiel die des GT-R R32 aus den Jahren 1989 bis 1994.

Schon damals deutete Albaisa an, dass er einen kantigen Designansatz anstrebt: Der Supersportler muss "ein Tier sein, imposant und exzessiv, nicht dank seiner Flügel, sondern vielmehr mit seiner visuellen Masse, seiner Präsenz und seiner Kühnheit", so Albaisa gegenüber britischen Medien. Sein Design muss laut herausschreien: "Ich bin ein GT-R, ich bin ein Ziegelstein, fangt mich!" Entsprechend kritisierte er die ersten Skizzen seiner Designer auch schon einmal mit den Worten: "Weniger Flügel, mehr Ziegelstein."

Nissan-GT-R-Black-Edition-Einzeltest
Tests

Neue Plattform: check, Technik: mal sehen!

Und wie sieht es mit dem Antrieb aus? So ganz einfach ist die Beantwortung der Frage nicht. Mit dem neuen Release-Datum 2028 dürfte das Thema Elektroantrieb deutlicher in den Fokus rücken. Von 2026 an sollen 80 Prozent der Modelle aus der Allianz "Renault-Nissan-Mitsubishi" Elektroautos sein, die auf fünf Plattformen aufbauen. Ersten Gerüchten aus Japan zufolge soll der GT-R als eines der ersten Elektro-Modelle über eine Feststoffbatterie verfügen. Dass das Thema Technik hochvolatil ist, zeigen die unterschiedlichen Ausführungen zu dem Thema.

So hieß es noch vor wenigen Wochen, der R36 stehe zwar auf einer neuen Plattform, werde aber von einem V6 befeuert – vermutlich mit drei Litern Hubraum. Nissan Chef Makoto Uchinda erklärte damals gegenüber der britischen "Autocar": "Wir prüfen, wie wir ihn elektrifizieren können", schließlich sei der GT-R ein professionelles Sportmodell ohne Kompromisse. "Der [Nissan] Z ist für jemanden wie mich", so der Nissan-Boss. Der GT-R sei aber eine Profimaschine, die man fit für die Zukunft machen müsse. Dabei ist der Anspruch hoch: Nissan will den Sportwagen als "schnellsten Supersportwagen der Welt" positionieren. Dafür müssten deutlich mehr als die 600 PS der aktuellen Nismo-Version auf dem Datenblatt stehen – 900 PS wünscht sich die Gerüchteküche.

Frontantrieb ist ein Unding

Als Antriebsstrang könnte der aus dem Hybrid-Rennwagen LMP1 GT-R stammende doppelt aufgeladene 3,0-Liter-V6 aus dem Jahr 2015 dienen, der mit einer Systemleistung von über 1.400 PS daher kam. Allerdings wirkte der Antrieb beim Sportwagen ausschließlich auf die Vorderräder, ein Unding für den GT-R. Einmal davon abgesehen, dass sich Nissan wegen der schlechten Trainingsergebnisse des Modells final aus der LMP1 zurückzog, wäre ein entsprechender Antriebsstrang, der dann auf alle vier Räder wirkt, durchaus denkbar.

Übrigens: Mit dem Nissan 2020 Vision Gran Turismo haben die Japaner schon mal einen virtuellen Ausblick auf einen Hybrid-Sportler gegeben. Und den kann man im Computer-Rennspiel "Gran Turismo 6" fahren – mit 700 PS! Ob wir in Europa mit seinen restriktiven Abgas-Vorschriften den neuen GT-R überhaupt kaufen können, ist fraglich. Schon beim Nissan Z haben die Japaner einen Bogen um Europa gemacht.

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Fazit

Der neue Nissan GT-R kommt 2028 und nicht wie ursprünglich vorgesehen ab 2023. Da entert zunächst eine überarbeitete Version des R35 den Markt. Nun heißt es, der R36 wird elektrisch und trägt als eines der ersten Modelle des Konzerns eine Feststoffbatterie. Bisher war ein Hybridantrieb mit V6-Motor kolportiert worden. Bis zum Erscheinen des Sportwagens dürfte es noch weitere Volten bei den Verantwortlichen geben. Godzillas Baby war schließlich schon für 2020 geplant. Vermutlich haben Corona und auch die Wankelmütigkeit von Ex-Nissan-Boss Carlos Ghosn in Bezug auf die Elektromobilität für Verzögerung gesorgt. Wir werden uns also noch ein paar Jahre mit Spekulationen begnügen müssen, bis Nissan dann mit dem neuen GT-R die Konkurrenz das Fürchten lehren wird – die hat in den letzten 15 Jahren am Beispiel von Porsche übrigens drei neue Modell-Generationen des 911 am Start gehabt.

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