Elektroauto Polestar 2 (2019)

Neue Bilder - auch vom Infotainmentsystem

Polestar 2 Elektroauto Crossover 2021 Foto: Gerd Stegmaier 13 Bilder
Auto Salon Genf 2019

Volvos Submarke für Elektroautos möchte Ende 2019 ein rein elektrisches Mittelklasse-Modell auf den Markt bringen. Zu vertretbaren Preisen und in nennenswerten Stückzahlen. Nun gibt es weitere Bilder vom Polestar, neue Daten und Screenshots von der Polestar-Android-App.

Der Polestar 2 wird das erste von insgesamt fünf Elektrofahrzeugen der Marken Volvo und Polestar, die zwischen 2019 und 2021 eingeführt werden, und das erste batterieelektrische Fahrzeug (BEV) der gesamten Volvo Car Group sein.

Reichweite von gut 482 Kilometern

Während das Performance-orientierte Coupé Polestar 1 als Plug-in-Hybrid noch einen kräftigen Vierzylinder-Turbo an Bord hat und es mit seiner 34 kWh-Batterie bei maximal 150 Kilometer elektrischer Reichweite bewenden lässt, dürfte der Polestar 2 ohne Verbrenner mindestens doppelt so weit kommen. Schließlich soll das Mittelklasse-Modell unter anderem Teslas Model 3 Konkurrenz machen.

Die Entwicklung läuft noch, aber der Produktionsstart ist für Ende 2019 vorgesehen – mit einer höheren Auflage als beim Polestar 1 (500 Stück pro Jahr). Die Fabrik in Chengdu, die Volvo, das seit 2010 zum chinesischen Konzern Geely gehört, gerade errichten lässt, soll zumindest für eine fünfstellige Produktionskapazität gut sein. Bis zum Marktstart dürfte es 2020 werden.

Dann wird Karbon anders als beim Polestar 1 kein Thema sein. Für die angestrebte Preisklasse ist das zu teuer und für die größeren Stückzahlen zu aufwendig. Vermutlich aber wird Polestar auch beim „2“ auf eine Volvo-Bodengruppe zurückgreifen. Anders als beim Polestar 1 wird es die kleinere neue CMA-Plattform (Compact Modular Architecture) sein, auf der der XC40 und ab 2018 auch der S40 / V40 aufbauen.

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Volvos E-Autos sollen ein skalierbares Batteriepack mit einer Kapazität von bis zu 100 kWh erhalten, das könnte auch dem Polestar 2 zu Gute kommen. Die Reichweite des Polestar 2 wird nach Mitteilung des Unternehmens rund 300 Meilen, also umgerechnet 482 Kilometer, betragen. Als Leistungsangabe nennt Polestar zirka 405 PS, wobei die finalen technischen Daten in naher Zukunft veröffentlicht werden.

Auf einem ersten Teaserbild ist lediglich die Heckpartie des Polestar 2 zu erkennen. Die Heckscheibe ragt weit nach hinten, die Kotflügel sind kräftig ausgestellt. Ein zweites Teaserbild zeigt das LED-Band, welches die Heckleuchten verbindet. Der Polestar 2 ist als Viertürer mit Fließheck ausgeführt und orientiert sich an der Konzeptstudie Volvo 40.2. So verfügt das Modell auch über ein großes Glasdach und eine stark konturierte Motorhaube.

Auch die In-Car-Entertainment-Plattform Android Auto, die völlig ohne Smartphone nutzbar sein wird, soll im Polestar 2 Premiere feiern. Er dürfte damit das erste Auto sein, das mit Googles nativem OS Android Auto ausgerüstet sein wird. Die ersten Screenshots des Systems haben wir auch schon für Sie.

Kaufen oder abonnieren?

Vermutlich wird Polestar auch sein zweites Modell wie beim Polestar 1 in erster Linie über ein Abo vertreiben: Ein Rundum-Sorglos-Paket mit skalierbarer Flatrate – Wartung, Service, alles inklusive -, zusätzlichen Dienstleistungen wie Hol- und Bring-Service oder temporär genutztem Zubehör zum Dazubuchen via Volvo on demand. Kunden können den Polestar 2 aber auch kaufen. Der Preis? Steht noch nicht fest.

Diesen neuen Geschäftsmodellen kann sich laut Polestar-Chef Thomas Ingenlath kein Autohersteller mehr entziehen. Ingenlath ist auch überzeugt, dass Autos, die Abgase ausstoßen, bald schon ähnlich selbstverständliche Ablehnung hervorrufen werden wie Rauchen in Restaurants.

Über autonom fahrende Autos hat Ingenlath bei der Polestar-Präsentation im Oktober 2017 nicht gesprochen. Aber vielleicht nur, weil er dort mit dem Polestar 1 einen besonders fahraktiven GT erstmals vorgestellt hat.

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