Jahresrückblick 2018 Teaser Titelbild Gesamt
Porsche 718 Cayman PDK, Exterieur
SPERRFRIST 07/11/18 00:01 Uhr BMW Z4 G29 2019 Fahrbericht
Porsche 911 Speedster Concept Paris 2018 Indisch Rot
Jahresrückblick Sportwagen Uli Baumann Top 3 Collage 32 Bilder

Die Sportwagen-Highlights der Redakteure 2018

Die Auto-Favoriten des Jahres aus der Redaktion

Zum Jahresende hin dürfen wir auch mal wieder subjektiv sein. Audi, BMW, Mercedes und Co. haben ihr Portfolio aufgestockt, aber auch kleinere Hersteller gingen mit spannenden Modellen an den Start. Hier erfahren Sie die Top 3 der Redakteure.

Alpine, Z4 und Porsche 911 Speedster

Jahresrückblick Top 3 Redaktion Sportwagen SUV Pioniere
Hersteller / Patrick Lang
Alpine A110, BMW Z4 und Porsche 911 Speedster - das sind die Top 3 Sportwagen von Patrick Lang in 2018.

Für mich steht an erster Stelle die neue Alpine A110. So ein erfrischend einfacher Sportwagen, der alles hat was er braucht und gleichzeitig nichts zu viel. Das merkt man schon am Gewicht – nur eine knappe Tonne bringt der Flitzer auf die Waage. Das wiederum wird bei der Performance spürbar. Ein aufgeladener 1,8-Liter-Vierzylinder klingt spontan nicht nach reinrassigem Sportwagen, in der Alpine aber verrichten die 252 PS sehr überzeugend ihren Dienst. Außerdem haben es die Designer geschafft, den Retro-Look in die Moderne zu übersetzen und einen echten Blickfang auf die Räder gestellt.

Auf Platz zwei landet der neue BMW Z4. So einen großen und wichtigen Sprung gibt es von einer Generation auf die nächste auch nicht immer. Obwohl der Vorgänger zwar schick ausgesehen hat, war er von dynamischem Talent so weit entfernt wie ein Schulbus. Der Neue trägt dagegen jede Menge Teile aus M3 und M4 in sich und kommt als Sechszylinder mit 340 PS. Das reicht für mehr als nur die Sonntags-Ausfahrt zum Badesee, damit kann man durchaus auch mal den Trip zur Rennstrecke wagen. Dort klebt er so lange auf der Linie, bis man ihn zum Ausbruch provoziert. Beherrschbar bleibt das Vergnügen aber trotzdem.

SPERRFRIST 07/11/18 00:01 Uhr BMW Z4 G29 2019 Fahrbericht
Fahrberichte

Der dritte Rang geht an den Porsche 911 Speedster. Und ja, Sie können mir jetzt einen latenten Hang zum Retro-Auto unterstellen – stimmt schon irgendwie. Auf dem Pariser Autosalon stand er in indisch-rot und mit Heritage-Ausstattung, im kommenden Jahr steht er dann beim Händler. Talbot-Außenspiegel, Tankdeckel mittig auf der Haube, Doppelhutze, Kreuzspeichen-Räder – der automobile Abgesang auf die Elfer-Baureihe 991 strotzt nur so vor Design-Details. Wer es habhafter mag: GT3-Fahrwerk, Sechsgang-Schaltgetriebe und Vierliter-Boxer mit 500 PS. Warum so ein Auto nur auf Platz drei steht? Weil dank Limitierung auf 1.948 Stück vermutlich kaum einer auf der Straße zu sehen sein wird.

MX-5, Monza SP1/2 und Supra

Jahresrückblick Sportwagen Uli Baumann Top 3 Collage
Patrick Lang / Hersteller
Mazda MX-5, Ferrari Monza SP1 und SP2 und Toyota Supra - das sind die Top 3 Sportwagen von Uli Baumann in 2018.

Der oberste Platz auf dem Treppchen gebührt dem Mazda MX-5- Mit dem jetzt 184 PS starken Zweiliter-Aggregat unter der Haube wird der ohnehin schon attraktive Mazda MX-5 noch attraktiver. Fetter Antrieb bei wenig Gewicht und zudem der Verzicht auf ein festes Dach – fertig ist der Spaßsportler. Zumal er das Talent besitzt, ein Gefühl von schnellem Fahren zu vermitteln, ohne notwendigerweise wirklich schnell unterwegs zu sein. Außerdem erreicht die japanische Spaßkanone die Abgasnorm 6d-Temp ganz ohne Hilfe eines Otto-Partikelfilters.

Ferrari steht mit Monza SP1 und SP2 bei mir auf Platz 2. Ich stehe auf radikale Konzepte. Wer Sportwagen fährt, muss Sportwagen fühlen. Viel Power und so gut wie kein Windschutz. Der Fahrer nimmt in einem tropfenförmigen Monocoque mit schmalem Ledersitz Platz, die Türen öffnen sich nach oben. Wer das schon für Spektakel hält, sollte abwarten, bis der 810 PS starke Zwölfzylinder angeworfen wird. Damit geht’s in nur zwei Sekunden von null auf hundert. So spektakulär das ist, leider haben die Ferrari-Sondereditionen auch einen horrenden Preis.

10/2018, Ferrari Monza SP1

Rang drei geht an die neue Toyota Supra. Endlich traut sich Toyota so richtig was. Klassisches Konzept, klassische Linienführung – einfach Sportwagen pur und für mich der bessere Z4. Gemeinsamkeiten gibt es natürlich trotzdem. Etwa den Reihensechszylinder oder den Hinterradantrieb. Baubedingt ist so ein zweisitziges Coupé mit festem Dach aber trotzdem mehr Sportwagen als ein Cabrio. Noch ein paar nette Zahlen zur Supra? 1.500 Kilo Gewicht, das sich im Verhältnis 50:50 über das Auto verteilt.

Mustang, Fiesta ST und Subaru BRZ

Jahresrückblick Top 3 Collage Clemens Hirschfeld Sportwagen 2018
Patrick Lang / Hersteller
Ford Mustang 5.0, Ford Fiesta ST und Subrau BRZ - das sind die Top 3 Sportwagen von Clemens Hirschfeld in 2018.

Erster Platz für den Mustang 5.0. Ich gebe es ja zu, ich bin ein Muscle-Car-Fan. Und diese Liebe wird durch den neuen Mustang noch verstärkt. Ford hat ihn innen digitalisiert und ihm dazu herrlich unnütze Features wie Burnout-Automatik und Dragstrip-Modus verpasst. Aber wie so oft in der Liebe gibt es Dinge, über die man hinwegsehen muss. Das betrifft vor allem die Materialanmutung im Innenraum und die lediglich durchschnittliche Rennstreckenperformance. Unschlagbar dagegen bleibt das Preis-Leistungsverhältnis. Mehr Power kriegt man sonst nur schwer für sein Geld.

Meine persönliche Nummer zwei kommt nochmal von Ford und nochmal in Gestalt von bezahlbarem Fahrspaß – allerdings zwei Nummern kleiner. Mit seiner ultradirekten, rotzfrechen Art fährst du mit dem 200 PS starken Teilzeit-Zweizylinder und Sperre an der Vorderachse auf verwinkelten Bergsträßchen Kreise, nicht nur um den Mustang, sondern auch um die direkte Konkurrenz. Wer angesichts Zylinderabschaltung und Connectivity jetzt Angst hat, der neue Fiesta ST könnte zum sparsamen Hipster-Kleinwagen mutieren, darf sich getrost entspannen.

Ford Fiesta ST 2018

Kommen wir zur Bronze-Medaille. Dieser BRZ ist eines der letzten Früher-war-fast-alles-besser-Autos. Ein erschwingliches Sportcoupé, das dich rausreißt aus dem Alltag, schon wenn du einsteigst: sportlich tief statt SUVig hoch, mit schwerpunktgünstig tief montiertem Saugmotor in Vierzylinder-Boxer-Konfiguration statt Turboreihenvierer, luststeigerndem Hinterrad- statt allwettertauglichem Allradantrieb und zwei engen Notsitzen statt Dreiersofa im Fond. Ein Fahrspaßauto alter Schule.

488 Pista, Mustang Bullitt und Mégane R.S.

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Hersteller / Patrick Lang
Ferrari 488 Pista, Ford Mustang Bullitt und Renault Megane R.S. - das sind die Top 3 Sportwagen von Thomas Harloff in 2018.

Mein Sportwagen des Jahres muss ein Ferrari sein. Der 488 Pista erwärmt mein Herz nicht nur, weil er 720 PS hat, in 7,6 Sekunden von Null auf 200 pfeilt und unfassbar präzise und stabil ums Eck geht. Oder weil er den eh schon famosen 488 GTB – vom Fahrkomfort einmal abgesehen – in jeder Hinsicht überflügelt. Nein, mich begeistert die Detailliebe, mit der die Ferraristi dieses Auto auf dieses Level gehoben haben. Dass der Motor nicht nur 50 PS stärker, sondern auch 18 Kilo leichter ist, das gesamte Auto 90 Kilo abgespeckt hat und die Aerodynamik auch ohne sichtbares Spoilerwerk ohne Ende Anpressdruck generiert, ist auf diesem Niveau einfach irre und deshalb nicht genug zu loben.

Ich bin mir vollkommen im Klaren darüber, dass mein zweiter Platz, der Mustang Bullitt, das genaue Gegenteil des Ferraris ist. Aber warum auch nicht? Ich schätze charakterstarke Autos, und der 'Stang lässt sich einfach nicht verbiegen. Jedenfalls dann, wenn im Bug das fünf Liter große V8-Herz pocht, das im Bullitt 460 PS leistet und mit maximal 529 Newtonmetern die Hinterräder malträtiert. Dass er schon bei gut 260 km/h den Kampf gegen den Windwiderstand verliert und mehr in Kurven hineingezwungen werden möchte als freudig von selbst hineinfährt, verzeihe ich ihm nicht nur. Es ist mir schlicht egal. Viel wichtiger finde ich: 52.500 Euro sind für ein limitiertes Coupé gar nicht so viel. Wenn ich das Geld nur übrig hätte...

10/2018, Ford Mustang Bullitt
Fahrberichte

Rang drei geht an den Renault Mégane R.S. Okay, der mag gegenüber dem bei Sportfahrern so verehrten Vorgänger etwas an Kompromisslosigkeit eingebüßt haben. Doch das hält sich in engeren Grenzen als befürchtet. Und in der Kompaktklasse gar nicht übliche Hightech-Avantgarde gibt es obendrein. Mitlenkende Hinterräder zum Beispiel oder ein Doppelkupplungsgetriebe, das beim Zurückschalten mehrere Gänge überspringen kann. Unnütze Spielerei? Mag sein. Cool ist es trotzdem. Genau wie die große Spreizung zwischen den Fahrmodi, die dem R.S. mehrere Charaktere verleihen, von schwiegermutterfreundlich bis rennstreckentauglich. Und wer unbedingt einen Krawallbruder will, kann sich ja die Trophy-Version gönnen.

Hyundai i30 N Option, Porsche 911 Carrera T, Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ 4-Türer Coupé

Jahresrückblick Top 3 Redaktion Sportwagen SUV Pioniere
Hersteller / Patrick Lang
Hyundai i30N Option, Porsche 911 Carrera T und Mercedes AMG GT Viertürer - das sind die Top 3 Sportwagen von Marcel Sommer in 2018.

Erster Platz: Das Aftermarket-Tuning-Gesamtkunstwerk aus dem Hause Hyundai mit Namen i30 N Option Studie. Wie geil ist das denn bitte? Jeder, der einen i30 (N oder nicht, egal!) hat, kann in Zukunft für bis zu 70.000 Euro aus seinem drögen Stadt-Koreaner einen heißen Asiaten machen lassen. Schön verpacktes Karbon, so weit das Auge reicht, Alcantara so weit die Finger greifen und fette Spoiler rund um den Kompakten. Gleichzeitig fährt sich der fast 300 PS starke Flitzer auch noch großartig.

Platz zwei: Eine Top 3 ohne 911 ist kaum vorstellbar, auch für mich. Ein Elfer passt schlicht und ergreifend auf Anhieb wie ein guter Anzug. DER Porsche sollte aber bitte als Carrera T vorfahren. Na gut, etwas mehr als 370 PS dürfen es normalerweise ja schon sein. Aber darum geht es bei dem Diä-T ja überhaupt nicht. Hier lautet das Stichwort „Abspecken“. Für den Anpressdruck in Form von Kilos sorge ich bereits. Da kann der Sportwagen ruhig mal ein wenig leichter daherkommen. Zudem macht mich das schnörkellose Heck mit den beiden mittig positionierten Endrohren einfach an.

Porsche 911 Carrera T Touring
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Platz drei: So ganz sollte und darf man seine Wurzeln nicht vergessen. Ich komme ausm Pott und da dürfen Fahrzeuge mit dem Stern in der Front bekanntermaßen auch mal ein wenig krawalliger wirken – und klingen. Wenn nicht gerade von Brabus aus Bottrop, dann sollte ein Mercedes doch zumindest mal zur Kur in Affalterbach gewesen, wenn nicht sogar dort geboren sein. Da kommt ein Fahrzeug wie das Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ 4-Türer Coupé gerade recht. Ein Auto, dessen Tachonadel in der Zeit, in der man seinen Namen vorliest, weit über 100 km/h schnell ist. 639 PS und ein Klang zum Niederknien passen schlichtweg perfekt zueinander. Hinzu kommt eine Optik, die im Rückspiegel seinem Vordermann „Sieh zu!“ zuschreit. Die Tatsache, dass er Platz für bis zu vier Personen parat hält, spricht einen Familienvater natürlich auch an. Was will ein PAPA mehr?

Bentley Continental GT, Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye Widebody, McLaren Speedtail

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Hersteller / Patrick Lang
Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye, McLaren Speedtail und Bentley Continental GT - das sind die Top 3 Sportwagen von Gregor Hebermehl in 2018.

Platz eins: Dieses Anti-Normal-Auto säuft unter Volllast in elf Minuten seinen Tank leer und hat für einen perfekten Start beim Beschleunigungs-Rennen TransBreak (Einlegen von erstem und Rückwärtsgang gleichzeitig) und Line Lock (Feststellen der Vorderräder bei durchdrehenden Hinterrädern) serienmäßig. Ein Beifahrersitz ist serienmäßig nicht vorgesehen, aber gegen Aufpreis gibt es eine auf Sprints optimierte Achsübersetzung: Der Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye ist ein Dragracer mit 808 PS für die Straße. Grobe kantige Unvernunft auf Rädern – das Salz in der allgemeinen Verkehrssuppe.

Zweiter Platz: McLaren macht es tatsächlich: Der legendäre von 1993 bis 1997 gebaute F1 bekommt einen Nachfolger. Der neue heißt Speedtail, hat wie sein Vorbild ebenfalls drei Sitze und ist mit maximal 403 km/h ebenfalls richtig schnell. Dabei helfen ihm 1.050 Hybrid-PS und Innovationen: Am Heck gibt es zwei Luftpaddels, die einfach von Aktuatoren nach oben gebogen werden – das Karosserie-Karbon bricht dabei nicht. Außenspiegel hat der Renner keine mehr, stattdessen fahren winzige Kameras aus der Karosserie – und einer guten Aerodynamik zuliebe im Rennmodus wieder ein. Aus dem gleichen Grund sind die Vorderräder mit feststehenden Karbonkappen abgedeckt. Ein schönes Spielzeug: In Deutschland 2,37 Millionen Euro teuer, war der auf 106 Exemplare limitierte Wagen ruckzuck ausverkauft.

McLaren Speedtail
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Dritter: Groß, extrem luxuriös und schwer: Beim Bentley Continental GT zählt volle Hütte und nicht das Weglassen des Beifahrersitzes. Trotzdem ist der große Brite im Rahmen seiner Möglichkeiten sportlich – schließlich teilt er sich eine Plattform mit dem Porsche Panamera. Der eigenständige V12 dürfte keinen Nachfolger bekommen und wirkt somit wie ein Abschiedsgruß an großvolumige Verbrennungsmotoren. Seine Laufruhe passt zu dem, worum es im Continental vor allem geht: angenehmes Reisen mit jederzeit verfügbarem Schmackes-Potential.

BMW 8er Coupé, Porsche Panamera Sport Turismo, Aston Martin DBS Superleggera

Jahresrückblick Top 3 Redaktion Sportwagen SUV Pioniere
Hersteller / Patrick Lang
Der BMW 8er, der Porsche Panamera Sport Turismo und der Aston Martin DBS Superleggera - das sind die Top 3 Sportwagen von Holger Wittich in 2018.

Platz 1 – BMW 8er. Die Gründe? Ich liebe den E21, ich war einer der ersten, der über den G15 geschrieben hat und ich kann mich am Neuen einfach nicht satt sehen. Lange Haube, flache Sharknose, tolle Linie und ein knackiges Heck – BMW halt. Unter der Haube der prächtige 4,4-Liter-V8 mit 530 PS und 750 Nm Drehmoment. Noch Fragen? Ach ja, und er fährt … einfach und schnell, egal wo … Stadt, Land, Autobahn. Und das Schönste ist: Das Teil kommt noch als Cabrio und als viertüriges Coupé ... meine eigentliche Plätze zwei und drei.

Platz 2 – Porsche Panamera Sport Turismo. Ich mag ja die Karosserieform sehr und nehme es Mercedes immer noch übel, den CLS Shooting Brake aus dem Programm genommen zu haben. Dafür gibt es aber adäquaten Ersatz bei Porsche. Ja, groß und schwer, „is ja gar kein Sportler“, maulen die Puristen. Naja, ich entgegne nur … Robert Harting oder Dirk Nowitzki. Und wie fährt er? Ich zitierte meinen Kollegen Jörn Thomas, der im Turbo S E-Hybrid unterwegs war: „Gefährlich schnell. Warum gefährlich? Nicht etwa wegen unkalkulierbaren Fahrverhaltens oder mangels elektronischer Sicherheitssysteme. Nein, es ist die unauffällige Kraft, die aus den beiden Maschinen fließt. 850 Newtonmeter ab 1.400/min. Kurz sacken lassen. Okay, es geht weiter: Leise, drehmomentstark und homogen schieben der Biturbo-V8 und die E-Maschine den schweren Wagen vorwärts. Traktion? Allradversichert. Dabei bleibt es im Inneren gespenstisch ruhig, während die Nadeln der teils TFT-animierten Instrumente bei Vollgas blitzschnell über die Skalen wischen, die Zahlen des Digitaltachos sich zu verheddern drohen.“ Danke Thomas. Danke Porsche.

Aston Martin DBS Superleggera
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Platz 3 – Aston Martin DBS Superleggera. Für mich eine der gelungensten Mischungen aus Design und Sportlichkeit. Aggressiver Schub, Aero-Tricks und Anmut. Ich sage nur A-S-T-O-N-M-A-R-T-I-N. Hach, ist der schön! V12, 5,2 Liter, 725 PS, 900 Nm, 3,4 Sekunden auf 100, 1.693 Kilo. Warum nicht dann nicht Platz eins? Das wäre zu einfach ;)

Ford Fiesta ST, BMW M2 Competition, Bugatti Divo

Jahresrückblick Top 3 Redaktion Sportwagen SUV Pioniere
Hersteller / Patrick Lang
Ford Fiesta ST, BMW M2 Competition und Bugatti Divo - das sind die Top 3 Sportwagen von Thomas Gerhardt in 2018.

Platz 1: Sportliche Fahreigenschaften mit hoher Alltagstauglich kombinieren – keine Fahrzeugart beherrscht das so gut wie die Hot-Hatch-Truppe aus der Kompaktklasse. Als Kleinwagen gehört der Ford Fiesta ST dem erlauchten Kreis dieser Alleskönner streng genommen zwar nicht an, aber: Mit seiner fidelen Art bespaßt er dich beim Fahren mitunter noch besser als seine größeren Kollegen, bekommt (wenn es denn sein muss) auch bis zu vier Mitfahrer und etwas Gepäck unter und kann seit dem Generationswechsel in diesem Jahr selbst beim Infotainment und – ein zugedrücktes Auge vorausgesetzt – bei der Innenraum-Verarbeitung mithalten. Erste Wahl ist er für mich aber wegen seiner vergleichsweise noch kompakteren Abmessungen. In der Stadt schlawinert dich der Kleine durch den dichten Verkehr und lässt dich auch vor engen Parklücken nicht zurückschrecken. Draußen fegt er mir dir gekonnt über die Landstraßen und macht dich auch auf der linken Autobahnspur nicht zum Verkehrshindernis. Mehr Auto? Brauch ich nicht.

Rang 2 gehört für mich dem BMW M2 Competition – dem authentischsten M unter den M-Modellen. Das war er bereits als M2, obwohl der kompakten Fahrmaschine in der ersten Ausführung noch ein echtes M-Treibwerk fehlte. Der neue Competition mit seinem S55-Reihensechser aus dem großen Bruder M4 sollte diesbezüglichen nun auch die letzten Zweifler überzeugt haben. Okay, der Neue klingt wegen des verordneten Parikelfilters nicht mehr so kernig wie sein Vorgänger. Dafür gibt es nun optische Schmankerl wie die M-spezifischen Seitenspiegel, die optionalen Sportsitze und die besonders gut passende Lackierung Hockenheim Silver.

BMW M2 Competition 2018 Fahrbericht SPERRFRIST 30.07.18 00:01 Uhr
Fahrberichte

3. Platz: Was ein Gerät, dieses mindestens 5 Millionen Euro teure automobile Gesamtkunstwerk. Der neue Bugatti Divo basiert zwar auf dem Chiron, hat mit ihm optisch aber nur noch den Hufeisen-Kühlergrill, die mittlere Trennlinie und die typische Bugatti-Linie an den Seiten gemein. Ansonsten gibt es beinahe überall aerodynamische Feinheiten zu entdecken, die aus der längsdynamischen Rekordbasis einen maximale Kurven-Performance heraus holen sollen. Und dann dieser Innenraum, diese Rücklichter, dieser massive Heckflügel… Man kommt aus dem Staunen kaum mehr heraus.

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