Opel Corsa Dani Heyne
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Erster Check Opel Corsa F

Kleinwagen mit E-Antrieb oder Verbrenner

Nachdem wir bereits Prototypen des neuen Corsa fahren durften, ging es jetzt zur statischen Präsentation von Corsa F und dem E-Corsa. Beide fast fertig, diesmal ohne wilde Erlkönigbeklebung oder mit Panzertape und Filzmatten verschandeltem Innenraum.

Fast fertig? Ja, zumindest wollte Opel uns die Infotainment-Einheit noch nicht ausprobieren lassen: Verständlich, schließlich haben Beta-Versionen nicht selten Besonderheiten, die du als Entwickler schon aus Zeitgründen nicht erklären möchtest. Der Bildschirm sieht jedenfalls nach PSA aus, die Knopfleiste darunter gab's schon in den Opel-Modellen aus GM-Zeiten.

Unterschiedliche Klimasteuerungen

Gleiches gilt für die vorbildliche Steuerung der Einzonen-Klimaanlage, die für jede Funktion eine eigene Taste hat. Da muss sich der Corsa-Fahrer nicht mit dem Touch-Bedienkonzept der PSA-Autos anfreunden. Es sei denn, er ordert die Klimaautomatik; aber auch da bleiben zumindest Gebläsestärke sowie Temperatur über physische Regler steuerbar.

Die Materialqualität liegt erwartungsgemäß auf vernünftigem Kleinwagenniveau – nicht wirklich erwarten kann man hingegen so ein Handschuhfach: Es reicht bis zur Spritzwand und ist derart riesig, da kommst du als Fahrer kaum überall dran. So eins hat etwa auch der DS3 – nicht schlecht!

Der Automatikwählhebel stammt von PSA, das Lenkrad gibt es so etwa auch im Insignia GSi. Dahinter steckt eine schlicht gestaltete und leicht ablesbare Instumenteneinheit mit kleinem Bordcomputer – im ausgestellten Corsa-e First Edition ist stattdessen ein sieben Zoll großer Bildschirm verbaut, der laut Preisliste tatsächlich nur für die Erstausgabe der E-Version erhältlich ist. Die beiden Tachoeinheiten sind im Innenraum übrigens der Hauptunterschied zwischen Verbrenner und E-Auto.

Sportlich geschnittene GS Line-Sitze

Nicht ganz einfach ist die Bewertung der Sitzposition, denn häufig stellst du den Sitz nach dem Losfahren nochmal um, weil du die Abstimmung des Bremspedals zunächst ausprobieren musst. Dem ersten Eindruck nach passt die jetzt 28 Millimeter niedrigere Sitzposition gut, die Lenksäule dürfte jedoch gerne etwas weiter ausziehbar sein. Die Rückenlehne ist über ein Drehrad präzise einstellbar, etwaige Einschätzungen zum Komfort sind ohne Testfahrt jedoch nicht möglich.

Hinter dem Fahrersitz sitzt es sich für die Klasse durchaus anständig. Viel Luft zwischen Beinen und Rückenlehne ist zwar nicht, aber bei 1,82 Meter gibt es eben noch welche – immerhin. Insgesamt sitzt es sich hinten anständig, auch weil der Kopfraum in Ordnung geht. Eine Mittelarmlehne gibt es hinten nicht, wohl aber zwei USB-Anschlüsse zum Strom zapfen.

Bleibt das Abteil dahinter, das mit 309 Litern Volumen klassenüblich ausgefallen ist. Besondere Funktionalität gibt’s zwar keine, aber die Rückenlehnen sind im Format 60:40 klappbar und zuwerfen lässt sich die Kofferraumklappe über zwei innenliegende Griffmulden: passt!

Fazit

Der Corsa F zeigt im Interieur hier und da seine PSA-Verwandtschaft, dennoch bleibt er weitestgehend eigenständig und ist weiterhin leicht als Opel zu erkennen. Wie gut die Bedienung funktioniert und ob die Ergonomie passt, wird sich auf ersten Testfahrten zeigen.

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