Opel Meriva Meregio

Elektro-Opel für die Forschung

Opel Meriva Meregio Foto: Opel 18 Bilder

Opel hat im Rahmen des Meregio-Modells einen Elektro-Meriva vorgestellt, mit dem intelligente Ladetechnologien für die Serienproduktion untersucht werden können. Erst kürzlich hatte auto-motor-und-sport.de den Opel Meriva Meregio als Erlkönig "abgeschossen."

Das Versuchsfahrzeug verfügt über einen 82 PS starken Elektromotor mit einem Drehmoment von 215 Nm. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 16 kWh - dank einer Steuerelektronik soll das Aufladen der Batterie an einem 230-Volt-Netz rund 3,5 Stunden dauern.

Meregio-Opel gibt auch Strom ab

Angeschlossen an 400 Volt Drehstrom vergeht nach Opel-Angaben nur eine Stunde. Über ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) wird die Batterie mit Strom aus regenerativen Energien aufgeladen – und, wenn er besonders günstig ist. Außerdem erlaubt die bidirektionale Ladetechnik, Strom ins Netz zurückzuspeisen. Im Rahmen des Meregio-Projektes soll unter anderem geklärt werden, wie diese Zwei-Wege-Ladetechnologie "wie die in einer leistungsfähigen Autobatterie gespeicherte Energie zu Hause sinnvoll genutzt werden kann", so Opel.

Meregio-Meriva "wohnt" im Smart Home

Der Elektro-Meriva, der sich vom Serienmodell nicht unterscheidet, ermöglicht mit dem E-Motor eine Reichweite von 64 Kilometern und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erreichen. Das erste Forschungsmodell wird das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bewegen. Zwei weitere Opel Meriva Meregio werden bei den Stadtwerken Karlsruhe und der EnBW in Dienst genommen.
 
Beim KIT ist der Opel Meriva Bestandteil eines in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung errichteten Smart Home. Der 60 Quadratmeter-Bau ist mit den üblichen Haushaltsgeräten ausgestattet und gewinnt seine Energie aus einer Photovoltaik- sowie einer Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Eine Ladestation bindet den Meriva als Speicher in dieses lokale Energienetz ein.
 
An dem Meregio-Projekt in Baden-Württemberg sind unter anderem Opel, Daimler und Bosch sowie die EnBW, SAP, das Fraunhofer Institut, die Stadtwerke in Karlsruhe und das Karlsruher Institut für Technologie beteiligt.

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