Polestar O2 (2022) Polestar
Polestar O2 (2022)
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Polestar O2 (2022) 21 Bilder

Polestar O2: Elektro-Studie mit Klappdach und Drohne

Polestar O2 Concept Car (2022) E-Roadster als Porsche-718-Konkurrent

Mit dem O2 zeigt Polestar die Studie eines offenen Elektroautos mit Klappdach. Ob der strombetriebene 2+2-Sitzer in Serie geht, ist noch offen.

Polestar in fünf Jahren – da wünscht sich CEO Thomas Ingenlath für seine Marke eine Position, um mit "mit Porsche um den besten elektrisch betriebenen Premium-Sportwagen" konkurrieren zu können. Dass dabei nicht nur der Taycan – mit vier Türen und stattlicher Größe ohnehin nicht der Inbegriff des Sportwagens – gemeint sein muss, zeigt der schwedisch chinesische Elektroautohrsteller jetzt mit einem Concept Car. Die im März 2022 vorgestellte Studie eines stromgetriebenen offenen Autos könnte auf den von Porsche angekündigten elektrischen 718-Nachfolger (Boxster und Cayman) zielen – wenn der Polestar O2 getaufte Roadster, der offensichtlich Chassis und Designsprache des viertürigen Precept nutzt, der 2025 als Polestar 5, in Serie geht. Allerdings sieht die Studie auf den ersten Blick so kurz und knackig aus, dass man ihr hinten nicht mal zwei Notsitze zutraut.

Chassis und Interieur aus Recyclingmaterial

Polestar O2 (2022)
Polestar
15-Zoll-Display im Cockpit und Designsprache wie beim Precept – auch das Aluchassis teilen sich beide Studien

Auf das laut Polestar-Chef Thomas Ingenlath "sehr steife" Chassis aus geklebtem Aluminium kommt eine Karosserie aus einem neu entwickelten thermoplastischen Monomaterial. Versteifungen sollen trotz des versenkbaren Klappdachs kaum nötig sein. Das Polyester für das Thermoplast und den Innenraum bestehen aus Recyclingmaterial. Die Alumniumkomponenten des Chassis sind zur besseren Wiederverwendbarkeit gekennzeichnet. Während der Precept mit fünf Metern Länge und 3,1 Meter Radstand auch im Format dem Porsche Taycan gleicht, gibt der O2 mit 4,7 Meter Länge und 2,7 Meter Radstand den offenen 2+2-Sitzer. Klar, der aktuelle Cayman ist mit etwa 4,40 Meter noch ein gutes Stück kürzer, bietet aber eben auch nur zwei Passagieren Platz. Hinter denen des Polestar O2 wartet eine Drohne im aerodynamisch ausgefeilten Startplatz auf ihren Einsatz. Sie kann die die Fahrt bis 90 km/h autonom begleiten und Filmen. Videos können direkt auf dem 15-Zoll-Mittendisplay im O2-Cockpit bearbeitet und von dort aus geteilt werden.

Akku mit 115 kWh Kapazität

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Leistungsdaten gibt es keine, doch der Akku soll üppige 115 Kilowattstunden Kapazität bieten. Die Aerodynamik soll mit im Design versteckten Details wie integrierten Kanälen und gezielter Luftströme wie zum Beispiel über die Räder oder die Rückleuchten helfen, Turbulenzen zu reduzieren und so die Reichweite zu verbessern. Für die Serie konzentriert sich die Marke zunächst auf den Fahrplan bis 2025: Der seiht den Polestar 3 ein SUV in der Größe des Porsche Cayenne vor, das in den USA vom Band läuft und noch in diesem Jahr auf den Markt kommt. Mit dem Polestar 4 folgt 2023 ein kompaktes SUV-Coupé und der 5 ist für 2024/25 angekündigt. Ob nach 2025 ein Elektro-Roadster ähnlich dem Concept Car O2 in Serie geht, steht noch nicht fest.

Fazit

Ob Polestar einen Elektro-Roadster bauen wird, ist, tja nun, offen. Frühestens in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts könnte der O2 in Serie gehen – bis dahin bestimmen elektrisch angetriebene SUV den Fahrplan der Volvo-Schwestermarke.

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