05/2020, Porsche 911 GT3 Rennwagen Typ 992 Erlkönig Stefan Baldauf
05/2020, Porsche 911 GT3 Rennwagen Typ 992 Erlkönig
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05/2020, Porsche 911 GT3 Rennwagen Typ 992 Erlkönig 21 Bilder

Erlkönig Porsche 911 (992) GT3 Cup Rennwagen

Halleluja, was für ein Flügel!

Porsche testet aktuell ein Flügelmonster auf der Strecke, das wohl ein Cup-Modell sein dürfte – und zwar kein Geringeres als der 911 (992) GT3 Cup. Knackt der Motorsportler erstmals die 500 PS-Marke?

Während die neuste Generation der Sportwagen-Ikone Porsche 911 schon bis zu den Turbo-Modellen enthüllt und bestellbar ist, steht hinter den GT-Modellen noch das Kürzel 991.2. Okay, die Markteinführung des 911 GT3 RS zum Beispiel, ist auch noch nicht allzu lange her, hallt seit unserem ersten Test allerdings trotz Ottopartikelfilter noch wohlklilngend nach.

05/2020, Porsche 911 GT3 Rennwagen Typ 992 Erlkönig
Stefan Baldauf
Breiter Flügel und Aerokieme auf der Fronthaube - an der Aerodynamik hat Porsche gefeilt.

Das Cup-Modell basiert auf der Straßenversion GT3, und wird vorrangig beim Porsche Carrera Cup und im Supercup eingesetzt. 1998 präsentierten die Zuffenhausener den ersten GT3 Cup, damals auf Basis der Baureihe 996 und mit 360 PS. Seither hat sich der Rennwagen bis zum 991 mit 485 PS vorgearbeitet. Bei unserem Erlkönig hier stellt sich nun aber die Frage, ob er als erstes Cup-Modell nicht doch die 500er-Marke zu durchbrechen gedenkt. Schließlich leistet bereits der aufladungsfreie Vierliter-Boxer im aktuellen GT3 RS 520 PS.

200.000-Euro-Marke geknackt

Ziemlich sicher dürfte dagegen sein, dass weltweit meistverkaufte Rennwagen die 200.000-Euro-Marke durchbricht. Schaut man auf den Modellwechsel zur Generation 992, dann liegen die neuen Modelle durch die Bank um rund 11.000 Euro über den Vorgängern. Der GT3 Cup kostete bislang rund 190.000 Euro (zuzüglich Steuern).

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Stefan Baldauf
Michelin Cup-Bereifung und Felgen mit Zentralverschluss sind wieder mit an Bord.

Technisch gibt bereits der großzügig dimensionierte Heckflügel Grund zu der Annahme, dass an der Aerodynamik gefeilt wurde. Auch die Lufteinlässe an den hinteren Kotflügeln und die Aerokieme auf der Fronthaube deuten darauf hin. Ansonsten fallen die Unterschiede zum zivilen GT3-Modell geringfügiger aus, soweit es der Erlkönig durchblitzen lässt.

Starrer Ventiltrieb und zentrale Öleinspeisung dürften dem 992-Cup erhalten bleiben. Never change a winning system, sagt man ja im englischsprachigen Raum so schön. In die selbe Kerbe schlagen die Übernahme der breiten Hinterbacken, die mittig platzierten Endrohre, die neu gezeichnete Front mit eckigeren Kühlluftschächten und der großzügige Heckdiffusor – Attribute, die auch auf die bereits weniger getarnt erwischte Straßenversion 992 GT3 RS zutreffen.

Fazit

Dem Bestehen des Erfolges dürfte mit dem Generationswechsel kein Hindernis in den Weg gelegt werden. Wenn der Renn-Elfer tatsächlich mehr als 500 PS leisten sollte, dürften die Kunden auch den gesteigerten Kaufpreis wohlwollend als nachrangig betrachten.

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