Porsche Cayenne Coupé, Konfigurator Porsche

Porsche Cayenne Coupé konfiguriert

Wieviel Individualität steckt in der Ausstattung?

Als Coupé wirkt der Porsche Cayenne sportlicher und auch extravaganter als die normale SUV-Variante. Wie exklusiv das Coupé unterm Blech wirklich ist (oder werden kann), zeigt eine Reise durch den Konfigurator.

Mit einem Grundpreis von 83.711 Euro ist das 340 PS starke Coupé-Einstiegsmodell exakt 8.883 Euro teurer als die Variante mit herkömmlicher Karosserieform. Dafür gibt es mehr Eleganz und eine sportlichere Anmutung, aber auch etwas weniger Nutzwert. Denn wie unser Check des Cayenne Coupé zeigt, ist der Kofferraum etwas kleiner, das Raumangebot für die Passagiere ein wenig limitierter. Zahlt der Kunde also nur für die schicke, dynamischere Form? Ja und nein.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Serienausstattung des Cayenne Coupé: Werksseitig rollt der neue Porsche mit 20-Zoll-Rädern vom Band. Die Basis des normalen Cayenne startet eine Nummer kleiner, für 20-Zöller werden mindestens 1.559 Euro fällig. Beim Coupé zählen außerdem auch schon ein Panorama-Glasdach und der Alcantara-Dachhimmel zum Serienumfang, was beim Cayenne zusammengerechnet noch einmal 3.677 Euro extra kosten würde. Sollen die genannten Sonderposten also ohnehin an Bord, schrumpft der Coupé-Aufpreis auf 3.647 Euro – für Porsche-Verhältnisse ein überschaubares Sümmchen, zumal das Coupé noch serienmäßig und exklusiv mit einem aktiven Heckflügel und 8-Wege-Sportsitzen ausgerüstet ist.

Beim Cayenne Coupé setzt Porsche also bereits ab Werk auf noch mehr Sportlichkeit. Wollen wir doch mal sehen, was der Konfigurator diesbezüglich noch so hergibt.

Exklusives Leichtbau-Paket für das Coupé

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal in der Sonderausstattung der Coupé-Modelle kostet 13.209 Euro Aufpreis und heißt „Leichtbau Sport-Paket“. Wer hier das Häkchen setzt, bekommt den Cayenne Coupé mit Carbondach, 22-Zoll-GT-Rädern und einer Teillederausstattung mit Karo-bemusterten Sitzmittelbahn in Stoff. Außerdem umfasst das Paket noch die Inhalte aus dem Sport-Design-Paket und dem Carbon-Paket fürs Interieur – beides wertet vor allem die Optik auf und ist einzeln auch für den normalen Cayenne verfügbar. Das Dach, die Felgen und die Sitzbezüge gibt es dagegen nur für das Coupé.

Porsche Cayenne Coupé, Konfigurator
Porsche
Mit dem Leichtbau Sport-Paket bekommt der Cayenne Coupé ein Carbondach.

Ansonsten lassen sich nur geringfügige Unterschiede in den Konfiguratoren der beiden Modelle ausmachen – zum Beispiel beim reduzierten Angebot an Außenfarben, Rädern und Ledervarianten fürs Coupé. Als kleine Entschädigung winkt dafür ein „Design-Wählhebel“ für 821,10 Euro, der wiederum für den Cayenne nicht verfügbar ist.

Dass sich der Grundpreis bei Porsche mit etwas Sonderausstattung schnell in schwindelerregnde Höhen treiben lässt, dürfte bekannt sein. Auch der Cayenne Coupé macht da keine Ausnahme. Will man das Thema Sportlichkeit auf die Spitze treiben, ist ein Häkchen beim Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC), dem Fahrwerkssystem zur aktiven Wankstabilisierung Pflicht. Das gibt es allerdings nur in Verbindung mit der adaptiven Luftfederung. Macht in Summe schon mal 5.409 Euro extra. Die Hinterachslenkung bringt zusätzliche Agilität und weitere 2.047 Euro auf die Rechnung. Die Sportabgasanlage (2.844 Euro) und die Keramik-Bremsanlage (8.937 Euro) gehören freilich auch an Bord. Mit der Coupé-Sonderfarbe lavaorange ist der neue SUV jetzt schon 30.000 Euro teurer als zum Start unserer Konfigurationsorgie.

Komfort-Extras für bis zu 20.000 Euro

Porsche Cayenne Coupé
Neuheiten

Es folgen eine Reihe Komfort-Extras wie die LED-Matrix-Scheinwerfer (maximal 2.422 Euro), der Komfortzugang (1.155 Euro) oder das Assistenz-Paket Porsche Inno-Drive mit intelligentem Abstandsregeltempomat (3.070 Euro). Die Sicherheit würden außerdem der Nachtsichtassistent (2.216 Euro) und ein Head-Up-Display (1.464 Euro) erhöhen. Nimmt man hier alles mit, schraubt sich der Preis um weitere 13.000 Euro in die Höhe. Sollen dann noch allerlei „Kleinigkeiten“, wie eine beheizbare Frontscheibe, Sitzheizung, Ambientebeleuchtung, eine 4-Zonen-Klimaautomatik und der bereits erwähnte Design-Wählhebel an Bord, kommen noch einmal bis zu 7.000 Euro dazu. Auf eine Massagefunktion, die Sitzbelüftung und eine Lenkradheizung müssen wir indes verzichten, da sich diese Optionen nicht mit dem Leichtbau-Sport-Paket verbinden lassen.

Noch einmal bis knapp 8.000 Euro kann man in Audio- und Kommunikationsextras investieren, wobei das Burmester Surround Sound-System schon mit knapp 6.000 Euro zu Buche schlägt. Optisch weiter aufwerten ließe sich das Coupé jetzt noch mit einigen kleinen, aber dennoch sündhaft teuren Extras, wie zum Beispiel den Porsche-Wappen auf den Kopfstützen der Sitze (plus 450 Euro) oder den mit Alcantara bezogenen Haltegriffen (774 Euro). Alles Extras, die genauso auch für den normalen Cayenne verfügbar sind.

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Porsche 1/11 Als Coupé wirkt der Porsche Cayenne sportlicher und auch extravaganter als die normale SUV-Variante. Wie exklusiv das Coupé unterm Blech wirklich ist (oder sein kann), zeigt eine Reise durch den Konfigurator.
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Fazit

Das wesentliche Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem normalen Cayenne bringt das Coupé bereits in der Basis mit: das ab der Frontscheibe, vor allem im Heckbereich auffällig veränderte Karosseriedesign. Hinzu kommt eine, im Sinne von mehr Sportlichkeit erweiterte Serienausstattung. Ausstattungsbereinigt beläuft sich der Aufpreis für die schickere Coupé-Form auf etwas über 3.500 Euro – was etwa fünf Prozent des Basispreises des Einstiegs-Cayenne entspricht. Die Unterschiede bei den Ausstattungsoptionen beschränken sich im Wesentlichen auf das Leichtbau-Sportpaket mit dem Carbondach und den exklusiven Felgen für das Coupé. Ansonsten sind das Angebot und die Preise bei beiden SUV-Varianten weitgehend identisch.

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