8/2020, Porsche Panamera Facelift Porsche
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Porsche Panamera Turbo S Sport Turismo 23 Bilder

Facelift Porsche Panamera & Panamera Sport Turismo

Neues Topmodell Turbo S mit 630 PS

Der Porsche Panamera erhält ein minimales Facelift. Mit dem 4S E-Hybrid und dem neuen Topmodell Turbo S, das 630 PS aus dem Vierliter-V8 holt, ziehen zwei neue Varianten ins Modellprogramm ein.

Spätestens in der zweiten Modellgeneration ist der Panamera längst zu einer tragenden Säule im Modellprogramm von Porsche geworden. Vier Jahre nach dem Marktstart spendiert der Hersteller der Baureihe ein Update, das Limousine, Langversion "Executive" und Sport Turismo fit für die zweite Hälfte ihres Lebenszyklus macht.

Die optischen Modifikationen fallen dabei äußerst gering aus. Alle Modellversionen erhalten künftig die bisher optionale Sport Design-Front. Sie ist an einem LED-Lichtstreifen für Standlicht und Blinker erkennbar. Am Heck unterscheidet sich der überarbeitete Panamera mit einer durchgehenden LED-Lichtleiste vom Vorgänger. Bisher trug der große Porsche hier eine kleine Lücke im Lichtspektakel.

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Porsche
Eine geänderte Schürze an der Front unterscheidet den Panamera Turbo S von den übrigen Modellen.

Drei neue Leichtmetallfelgen in den Formaten 20 und 21 Zoll sowie zwei neue Lackoptionen beschließen die äußeren Änderungen. Sofern man nicht zum neuen Topmodell Panamera Turbo S greift.

Neuer Panamera Turbo S mit 630 PS

Im Spitzenmodell, das den bisherigen Panamera Turbo ablöst, leistet der bekannte Vierliter-V8-Biturbo 630 PS. Damit liegt er 80 PS über dem Turbo, das maximale Drehmoment steigt um 50 auf 820 Newtonmeter. In 3,1 Sekunden beschleunigt der Porsche Panamera Turbo S im Sport-Plus-Modus auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h.

Porsche Panamera Rekordfahrt
Neuheiten

Vor dem Serienstart wurde der Panamera Turbo S unter den wachsamen Augen eines Notars bereits über die Nürburgring-Nordschleife geprügelt. Mit einer Zeit von 7:29,81 Minuten fuhr er einen offiziellen Streckenrekord in der Kategorie "Oberklasse" auf dem 20,832 Kilometer langen Kurs ein.

Die Dreikammer-Luftfederung, PASM (Porsche Active Suspension Management) und die Wankstabilisierung wurden angesichts der Leistungssteigerung für den Turbo S optimiert. Das gilt auch für das Gesicht des Panamera. Der Turbo S unterscheidet sich durch eine anders gezeichnete Frontschürze vom Rest der Modellpalette. Hier trägt er größere Lufteinlässe und eine zweizeilige LED-Lichtleiste.

Der vier Liter große V8-Biturbo steckt auch unter der Motorhaube des Panamera GTS. Die auf Fahrdynamik ausgelegte Modellvariante erhält mit der Überarbeitung eine Leistungssteigerung um 20 auf 480 PS. Beim Panamera GTS ist die neue Sportabgasanlage serienmäßig. Sie hat künftig asymmetrisch aufgebaute Endschalldämpfer, was die Klangcharakteristik schärfen soll.

Größere Batterie für die Hybridmodelle

Ein Großteil der Porsche Panamera gehen als Plugin-Hybride in Kundenhand. Auch die elektrifizierten Modelle bekommen ein Update. Die Lithium-Ionen-Batterie wurde mit weiter optimierten Zellen bei gleichbleibendem Bauraum in ihrer Brutto-Speicherkapazität von 14,1 auf 17,9 kWh vergrößert. Damit soll sich die rein elektrische Reichweite spürbar erhöhen, nach NEFZ-Norm sind bis zu 64 Kilometer möglich.

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Als drittes Modell der elektrifizierten Palette geht der Panamera 4S E-Hybrid an den Start.

Als drittes Hybrid-Modell geht der Porsche Panamera 4S E-Hybrid an den Start. Er sortiert sich zwischen dem 4 E-Hybrid und dem Turbo S E-Hybrid ein. Der Biturbo-V6 mit 2,9 Litern Hubraum leistet 440 PS. Er wird mit dem bekannten Elektromotor, der maximal 136 PS leistet, kombiniert. Die Systemleistung des Panamera 4S E-Hybrid liegt bei 560 PS, das Systemdrehmoment bei maximal 750 Newtonmetern. In 3,7 Sekunden spurtet die neue Hybrid-Variante auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 298 km/h erreicht.

Unabhängig von der Motorisierung wurden die Fahrwerks- und Regelsysteme überarbeitet. Der Porsche Panamera soll sportlich bleiben wie bisher, gleichzeitig aber mehr Komfort bieten. Auch an Lenkung und Reifen haben die Ingenieure gefeilt.

Wireless Car-Play zieht ein

Im Jahr 2020 muss ein neues Auto natürlich auch für die Datenautobahn optimiert werden. Porsche verbessert beim Panamera die onlinebasierte Sprachbedienung. Neu ist ein Risk Radar für Gefahreninformationen. Apple Car-Play kann künftig auch ohne Kabelverbindung genutzt werden.

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Neben dem Touchscreen steht auch eine erweiterte Sprachbedienung für die Interaktion mit dem Auto bereit.

Die Serienausstattung wurde um Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung erweitert. Neues Einstiegsmodell wird der Porsche Panamera mit Hinterradantrieb und 330 PS starkem 2,9 Liter-V6. Er startet bei 91.345 Euro. Darüber rangiert das bisherige Basismodell, der Panamera 4 mit Allradantrieb ab 95.289 Euro. Wie alle bisher lieferbaren Modelle wird bei ihm der Preis nicht erhöht. Der Panamera GTS kostet trotz der leicht gestiegenen Leistung unverändert ab 136.933 Euro.

Der Porsche Panamera 4S E-Hybrid startet bei 126.841 Euro, der Panamera Turbo S bei 179.737 Euro. Mitte Oktober sollen die ersten Exemplare des aufgefrischten Panamera an Händler und Kunden ausgeliefert werden.

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Fazit

Der Panamera ist eine Erfolgsgeschichte für Porsche. Das Update fällt deswegen optisch nur dezent aus. Mit einem dritten Hybridmodell und der neuen Speerspitze in Form des 630 PS starken Turbo S dürften auch die letzten offenen Fragen der Kundschaft beantwortet sein.

Porsche Panamera
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