Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019 Rolls-Royce
Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019
Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019
Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019
Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019 18 Bilder

Luxus-SUV Rolls-Royce Cullinan Black Badge

Fürst der Finsternis mit 600 PS

Die Briten legen den Super-Luxus-SUV in seiner düstersten Form auf. Der Rolls-Royce Cullinan wird Mitglied der Black Badge-Familie – und zwar das schwärzeste von allen.

Das Ziel, mit der Black Badge-Modellfamilie ein jüngeres und unternehmungslustigeres Klientel anzusprechen, klingt als Aussage von Rolls-Royce schon ein bisschen komisch. Schließlich kosten die noblen Briten jenseits von 300.000 Euro – und eine Sonderausstattung macht so einen Rolls in den seltensten Fällen günstiger. Rein optisch ergibt es aber durchaus Sinn, denn die Black Badge-Modelle strahlen so gar keinen antiquierten Brit-Charme mehr aus. Tatsächlich strahlen sie eigentlich gar nicht, sondern schlucken mutmaßlich mehr Licht, als eine Flotte von Kleinwagen-Scheinwerfern erzeugen könnte.

Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019
Rolls-Royce
Dunkler kann ein Auto kaum sein: Der Rolls-Royce Cullinan Black Badge.

Mit dem Luxus-SUV Cullinan vervollständigt Rolls jetzt die Palette, die 2016 mit dem Wraith ihren Anfang genommen hatte. Platt gesagt, sind die Sondermodelle einfach in allen Belangen dunkler als ihre Serien-Geschwister. Schwarzer Lack, schwarze Innenausstattung, schwarze Emily, schwarzes Logo. Ganz so einfach macht es sich die Luxus-Marke offiziell natürlich nicht. Die Lackfarbe wird in mehreren Schichten aufgetragen und mehrfach poliert, um besonders tiefdunkel zu werden. Akzentuiert wird die Schwärze mit abgedunkelten Chrom-Elementen; darunter Kühlergrill, Scheibeneinfassungen, Lufteinlass und Endrohre.

Acht Sternschnuppen im Innenraum

Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019
Rolls-Royce
Der Sternenhimmel besteht aus 1.344 Glasfaserlichtern. Über den vorderen Insassen rauschen zudem acht weiße Sternschnuppen über das Indoor-Firmament.

Den Fürsten der Finsternis stellt Rolls-Royce auf geschmiedete 22-Zoll-Räder, dahinter prangen erstmals rote Bremssättel. Im Innenraum kommt ein Carbon-Furnier mit einer Oberfläche aus Fasergewebe zum Einsatz. Ebenfalls mehrfach lackiert und poliert. So viel Zeit muss schon sein. Um doch noch ein wenig Licht ins Interieur zu bringen, verbauen die Briten den bereits aus anderen Modellen bekannten „Sternenhimmel“ aus 1.344 Glasfaserlichtern. In der vorliegenden Form rauschen sogar noch acht weiße Sternschnuppen über die vorderen Insassen. Als Akzentfarbe kommt im Innenraum „Forge Yellow“ zum Einsatz. Ein dünner Streifen in diesem Gelb-Ton umrandet auch die Außenhaut.

Sie wollen ein praktisches Auto haben? Der Cullinan kann sogar mit einer dritten Sitzreihe auftrumpfen – allerdings Open Air und verkehrtherum. Die zwei gelben Extra-Sitze befinden sich am unteren Teil der Heckklappe und verfügen mittig zusätzlich über einen kleinen Picknick-Tisch.

Rolls-Royce Cullinan Black Badge 2019
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Ein Tisch für Zwei - Die dritte Sitzreihe des Cullinan zeigt nach hinten und ist an der frischen Luft.

Am anderen Ende des Autos sitzt nur einer – und zwar der V12-Motor. In der Black Badge-Ausführung bringt es das 6,75-Liter Twin-Turbo-Aggregat auf 600 PS und 900 Newtonmeter. Das sind 29 PS und 50 Newtonmeter mehr als im normalen Nobel-SUV. Wenn Ihnen das Paket gefällt, greifen Sie zum Telefon – bestellt werden kann der Cullinan Black Badge ab sofort, falls ihr Kontostand nicht so zappenduster ist wie das Auto. Über Geld spricht man in solchen Kreisen selbstredend nicht, aber wir raten mal fröhlich ins Dunkel: Beim Dawn liegt der Aufpreis für die Düster-Version bei rund 35.000 Euro. Damit könnte Sie der tiefschwarze SUV entsprechend um die 360.000 Euro kosten.

Fazit

Rolls-Royce gelingt mit der Black Badge-Ausführung des Luxus-SUV etwas, das man kaum für möglich gehalten hat: Der Cullinan erhält einen ziemlich coolen Look. In seiner normalen Gestalt sieht der Gelände-Rolls ja eher aus wie eine fahrende Burg. Doch es ist wie überall: Coolness kostet – und bei Rolls-Royce eben gerne auch mal ein paar Euro mehr.

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