Skoda Octavia, Exterieur Skoda

Skoda RS-Modelle und WRC

RS: Es bebe der Sport

Er startet kurz nach der Jahrtausendwende und lässt nicht nur sportive Familienväter jubeln: Der Octavia RS fegt als Limousine und Combi den Widerspruch von alltagskompetenter Praxistauglichkeit und dynamischer Fahrfreude von der Platte. Sensationell – und ein Verkaufshit obendrein!

1999 – Octavia WRC

Skoda Octavia, Exterieur
©Sutton Motorsport Images
Octavia WRC: Zweiliter-Vierzylinder mit 300 PS, 600 Nm und Xtrac-Allrad

Er ist groß, etwas sperrig, aber auch zäh und solide. So schafft es der Octavia WRC als einziger Škoda überhaupt in der Rallye-Königsklasse aufs Podest: Armin Schwarz und Beifahrer Manfred Hiemer treiben ihn bei der Safari-Rallye 2001 auf den dritten Platz. Auch sonst lässt der robuste Viertürer nichts anbrennen, holt 2001 Platz vier in Monte Carlo und in Großbritannien, gewinnt 2002 und 2004 unter Matthias Kahle und Peter Göbel die Deutsche Rallye-Meisterschaft (2003: Platz zwei).

2001 – Octavia I

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Octavia I: Die Limousine startet mit 180 PS, der Combi folgt ein Jahr später

Im Zuge des Facelifts des ersten Konzern-Octavia bringt Škoda pünktlich zum 100-jährigen Motorsportjubiläum der Marke den RS. Er besitzt einen 180 PS starken 1,8-Liter-Turbobenziner, modifizierte Stoßfänger, Spoiler und eine veränderte Innenausstattung sowie in Deutschland serienmäßig Xenon-Scheinwerfer. Es gibt ihn in Gelb, Rot, Schwarz und Silber. Und als Diesel? Ja, im Sondermodell Limited GT (nur als Combi) powert ein 130-PS-Pumpe-Düse-Aggregat.

2005 – Octavia II RS

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Octavia II RS: Als 200-PS-Benziner oder 170-PS-Diesel sowie Limousine oder Kombi zu haben

Diesmal kommt der RS, besser: kommen die RS schon kurz nach Start des Standard-Octavia aus den Blöcken. Und zwar gleich in beiden Karosserievarianten. Nach dem 1,8-Liter-Turbo mit nun 200 PS folgt im August 2006 der 170-PS-Diesel mit Pumpe-Düse-Einspritzung. Er wird dann Mitte 2008 als Erster auf Common Rail umgestellt. Wie gehabt besitzt der RS eine eigenständige Front mit größeren Kühlluftöffnungen, eine modifizierte Heckpartie sowie größere Bremsscheiben. Im Gegensatz zu den folgenden RS-Modellen sind die Rückstrahler am Heck von Nummer zwo noch nicht durchgängig.

2013 – Octavia III

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Octavia III: Ab 2013 auf Basis des Modularen Querbaukastens mit TSI und TDI

Der Kenner entdeckt ihn schon von Weitem am durchgehenden schmalen roten Reflektorband an der Heckschürze. Auch in dritter Generation verkörpert der RS den idealen Kompromiss zwischen überragender Alltagstauglichkeit (enormes Platzangebot, einfache Bedienung, hohe Fahrsicherheit) und dynamischem Fahrgefühl (kräftige Motoren, agiles Handling, sportive Ausstattung) zu überschaubaren Preisen. Unter der Haube hinter dem Grill mit dem markanten Vieraugengesicht powern Zweiliter, Benziner oder Diesel. Der vorderradgetriebene 2.0 TSI bietet Leistung zwischen 220 und (ab 2017) 245 PS, mit Sechsgang-Handschaltung oder DSG mit sechs oder sieben Stufen. Der TDI leistet 184 PS und ist optional mit Allradantrieb zu haben.

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