Scuderia Cameron Glickenhaus Boot Scuderia Cameron Glickenhaus
Scuderia Cameron Glickenhaus Boot
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Scuderia Cameron Glickenhaus Boot 34 Bilder

SCG Scuderia Cameron Glickenhaus Boot

Super-Offroader für Höhenweltrekord

Die Scuderia Cameron Glickenhaus hat Anfang 2018 angekündigt ein Offroadmodell zu entwickeln, das unter anderem den Höhenweltrekord für Allradautos brechen soll. Nun gibt es die ersten echten Bilder von dem Glickenhaus „The Boot“.

Autofan und Multimillionär James Glickenhaus machte bisher mit dem Bau von extremen Sportwagen auf sich aufmerksam. Mit dem Extrem-Geländewagen „The Boot“ will seine Automanufaktur Scuderia Cameron Glickenhaus auch ins Offroadgeschäfft einzusteigen.

Der Verkauf der Extrem-Geländewagen ist dabei nur ein Aspekt. Glickenhaus will hoch hinaus. Um dessen Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen soll „The Boot“ den Höhenweltrekord für Allradfahrzeuge knacken und den 6.893 Meter hohen Vulkan Ojos del Salado in Südamerika erklimmen. 2014 legte ein deutsches Team unter Matthias Jeschke mit einem Mercedes Zetros-Truck die Marke auf 6.675 Meter. Außerdem soll das Modell die komplette Streckevon New York nach St. Petersburg bis nach Paris absolvieren – inklusive „Überfahrt“ mit untergeschnallten Pontos der Beringsee.

Mittige Fahrersitzposition und V8-Mittelmotor

Scuderia Cameron Glickenhaus Boot
Scuderia Cameron Glickenhaus
Links: Der Baja Boot, von dem es nur zwei Exemplare gibt. Rechts: Der Glickenhaus Boot, von dem es nur fünf Exemplare geben wird.

Optisch angelehnt wird „The Boot“, von dem es zunächst nur Designzeichnungen und Computerretuschen gab, an einen Baja-Wüstenrenner, mit dem Schauspieler und Rennfahrer Steve McQueen in den 60er Jahren an US-Wüstenrennen teilnahm. Vom Baja Boot getauften Wüstenrenner wurden seinerzeit nur zwei Exemplare gefertigt – eines davon ist heute im Besitz von Glickenhaus. Riesige Räder sitzen unter weit abstehenden Kotflügeln, das Ersatzrad sitzt auf dem Heck. Der V8 saugt über einen Dachschnorchel an. Massive Schutzbügel zieren Front, Heck Flanken und den Rest der Karosserie. Erste Bilder, auch zusammen mit dem Baja Boot, gibt es nun und sie zeigen, die Computerretuschen waren nicht nur Phantasie.

Noch sind nicht alle Eckdaten des Geländewagens, der als zwei- und viertürige Version aufgebaut wird, bekannt. Der Fahrer wird mittig im Cockpit positioniert, ein 650 PS starker V8 in Mittelmotorkonfiguration wird für den Antrieb sorgen. Der Achtzylinder soll sich vielfältig auf Kundenwünsche anpassen lassen und auch in einer Turboversion zu haben sein. Als gesetzt gilt ein Automatikgetriebe.

Nach der derzeitigen Planung soll das „Boot“ als Zweitürer im Verlaufe des Jahres 2019 Fahrt aufnehmen, die viertürige Version folgt 2020. Für 2019 sind fünf Fahrzeuge, für 2020 17 Fahrzeuge geplant. Der Grundpreis soll bei rund 290.000 Dollar für die zweitürige Version liegen. Wird eine Panzerung gewünscht, so werden rund 167.000 Dollar Aufpreis fällig. „The Boot“ kommt sogar mit Straßenzulassung. Eine Rennversion für die Baja 1000 ist ebenfalls fest eingeplant.

Fazit

Wenn James Glickenhaus etwas ist, dann ein Auto-Verrückter, aber ganz sicher kein Spinner. Seine Projekte haben, bei aller Absurdität, Hand und Fuß. Das zeigen auch die ersten Bilder, die ganz nahe an den Computerretuschen sind.

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