Sportwagen-Jahr 2019: Porsche, Ferrari, Lambo & Co.

Kein Ende der Leistungsexplosion

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Immer leistungsstärker, immer beschleunigungsgewaltiger, immer gieriger nach mehr Topspeed: Das Sportwagen-Jahr verspricht wieder mal ein gutes zu werden. Die Hersteller legen in allen Klassen nach. Wir sagen Ihnen, wann welcher Sportwagen kommt.

Es wird ein spannendes Sportwagen-Jahr. Bei Porsche in mehrerer Hinsicht. In Zuffenhausen treffen sich in 12 Monaten die Extreme. Porsche wendet sich dem Purismus zu, setzt Tradition fort, prescht aber auch mit einem völlig neuartigen Sportwagen in die Zukunft.

Mit 718 Boxster T und Cayman T führt man die puristische Touring-Idee weiter. PASM-Sportfahrwerk, Sport-Chrono-Paket, mechanische Hinterachs-Quersperre, titangraue 20-Zöller, schwarzverchromte Doppelendrohre, Schriftzüge außen und innen, Türöffnungsschlaufen statt Griffe, zentrales Ablagefach statt Infotainment: Das sind die wesentlichen Merkmale der T-Versionen, die der 300-PS-Turbobenziner beschleunigt. Sie liegen preislich knapp unterhalb der S-Versionen. Marktstart ist der Februar.

Der Elfer und der Taycan

Einen Monat später startet der neue Elfer, Porsches traditionsreichstes Auto. Technisch basiert der 992 auf dem 991, fegt aber mit stärkerem Dreiliter-Turbo, neuem Getriebe, aufgefrischter Optik und aufgepepptem Innenraum über die Straße.

11/2018, Mercedes-AMG GT R Facelift (2019) Foto: Daimler AG
Mercedes-AMG GT R Pro: die schärfste Version der GT-Baureihe.

Der Sechszylinder-Boxer legt von 420 auf 450 PS zu. Das maximale Drehmoment steigt von 500 auf 530 Newtonmeter. Den Motor koppelt Porsche an ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Sprintzeiten verkürzen sich um vier Zehntelsekunden auf 3,6 (Allrad) und 3,7 Sekunden (Heckantrieb). Mit Sport-Chrono-Paket knabbern 4S und S jeweils zwei weitere Zehntel ab. Ein Hybridsystem im 992 wird es erst zur Modellpflege geben. Da wird der Taycan, Porsches elektromotorisierter Überflieger, längst zu haben sein.

Ein Konkurrent für den Porsche 911 Generation 992 ist der AMG GT von Mercedes. Für ihn gibt es ein Update. Es umfasst Scheinwerfer, Heckschürze, Leichtmetallräder, Lenkrad, Instrumententräger, Display, Tasten und die Fahrdynamikregelung AMG Dynamics. Mit der Modellpflege saust außerdem ein neuer Hardcore-Sportwagen ums Eck. Bessere Aero, rennstreckentauglicheres Fahrwerk und weniger Gewicht sollen den AMG GT R Pro schneller als den R machen.

Weitere Power-SUV

Audi spendiert seinem Hochleistungssportwagen ebenfalls ein Facelift. Die Ingenieure schmeckten die Lenkung des R8 neu ab und arbeiteten am ESP, um die Bremswege zu verkürzen. Von den Retuschen an Front- und Heckschürze fallen vor allem die drei Schlitze oberhalb des Single-Frame-Grills auf. Der R8 trägt ab 2019 einen Ottopartikelfilter. Die Leistung des V10 klettert von 540 auf 570 PS in der Basis. Das Topmodell verwöhnt mit 620 PS – zuvor waren es 610 PS. Was kommt sonst noch sportliches von Audi? Vor allem jede Menge S-Versionen: von Q2, A4, A6, A7, A8 und Q8. Und dazu der TT als TT RS.

Jaguar F-Pace SVR Weltpremiere New York 2018 Foto: JLR
Jaguar F-Pace SVR mit Kompressor-V8 und 550 PS.

Inzwischen kann man bei den SUV nicht mehr von einem Trend sprechen. Zu gut verkaufen sich die Hochbeiner seit längerer Zeit – auch als sportliche Ableger. Das weiß Seat und bringt den 300 PS starken Ateca Cupra. Das weiß auch BMW und legt von X3 und X4 eine M-Version auf. Vom X5 gab es die bereits, im Dezember 2019 folgt die neue Generation. Jaguar trimmt den F-Pace zum SVR mit 550 PS, die aus einem V8 mit Kompressor-Aufladung entspringen. Weitere SUV mit reichlich Schmackes unter der Haube kommen von Mercedes und Porsche.

McLaren 720S gegen Ferrari Pista

Deutlich tiefer fliegt McLaren, das sich den SUV bislang verweigert. Der Senna ist der King des Anpressdrucks, der 1.050 PS starke Speedtail, der gegen Jahresende die ersten Kunden beglücken soll, die neue Messlatte der Windschlüpfigkeit. Tesla hat den Insane Mode, McLaren den Velocity Mode, durch den der stromlinienförmige Hyper-GT mit bis zu 403 km/h durch den Wind pfeifen soll.

Der Speedtail kommt zum Schluss, der 720S Spider relativ zum Anfang. Ab März 2019 stellt er sich dem Ferrari 488 Pista Spider. Bei der Leistung herrscht Gleichstand: 720 PS und 770 Newtonmeter. Die Fahrleistungen sind praktisch identisch. 2,85 (Pista) und 2,9 Sekunden (720S) auf 100 Sachen. 7,9 (720S) und 8,0 Sekunden (Pista) auf 200 km/h.

Und was macht die Konkurrenz von Lamborghini? Die überarbeitet den Huracán und stellt der Coupé-Version des Aventador SVJ einen Spyder zur Seite.

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