Tushek TS 900 Apex Tushek/T.Kusar Photo
Tushek TS 900 Apex
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Tushek TS 900 Apex

Hybrid-Supercar aus Slowenien

Der slowenische Sportwagen liefert aus zwei E-Motoren und einem V8-Verbrenner zusammen fast 1.340 PS. Als Höchstgeschwindigkeit werden 380 km/h genannt.

Mit dem TS 900 Apex drängt der slowenische Sportwagenbauer Tushek in den Markt der Supersportwagen mit Hybridantrieb. Hinter der Marke, die bereits Sportwagen mit herkömmlichen Verbrenner-Antrieb in Kleinserie aufgelegt hat, steht der slowenische Rennfahrer Aljosa Tushek.

Kombiniert bis zu 1.340 PS und über 1.600 Nm

Im TS 900 Apex arbeiten ein V8-Verbrenner und zwei Elektromotoren zusammen. Der Achtzylinder mit 4,2 Liter Hubraum und Trockensumpfschmierung stammt aus dem Audi-Regal und wurde mit einem Kompressor gedopt. Dessen Leistung wird mit 687 PS und 690 Nm Drehmoment angegeben. An den beiden Vorderrädern unterstützen E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 653 PS und 1.000 Nm Drehmoment. Als Gesamtleistung gibt Tushek 1.340 PS sowie über 1.600 Nm an. Gespeist werden die elektrischen Antrieb aus zwei jeweils 7,5 kWh großen Akkupacks, die zusammen 85 Kilogramm auf die Waage bringen. Der V8, der ausschließlich die Hinterräder antreibt, ist mit einer Sechsgang-Schaltbox verkuppelt. Von Null auf 100 km/h soll der TS 900 in unter 2,5 Sekunden spurten, als Höchstgeschwindigkeit werden 380 km/h genannt. Als rein elektrische Reichweite werden rund 50 Kilometer genannt.

Das Rückgrat des 4,39 Meter langen, 2,02 Meter breiten und 1,11 Meter hohen Tushek TS 900 bildet ein Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, die mit Flügeltüren und einem herausnehmbaren Dachteil bestückte Karosserie wird standesgemäß aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Der Radstand wird mit 2.490 mm angegeben, das höhenverstellbare Fahrwerk erlaubt die Bodenfreiheit von 80 auf 110 mm anzuheben. Das Leergewicht soll bei 1.410 Kilogramm liegen, trocken bringt der Apex gar nur 1.305 Kilogramm auf die Waage.

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Nur 12 Exemplare ab 1,2 Mio. Euro

Für den Kontakt zum Asphalt sorgen 19 Zoll große Leichtmetallfelgen, die vorne mit 235/35er Pneus und hinten mit 305/30er Reifen bezogen sind. Und wer schnell langsam sein möchte, darf auf 397er Scheiben und Sechskolbenzangen vorn sowie 370er Discs und Vierkolbenzangen hinten vertrauen. Kombiniert werden die Brembo-Komponenten mit einem in 12 Stufen eintellbaren ABS.

Gebaut werden soll der Tushek TS 900 Apex ab 2020. Die Auflage soll sich auf eine Kleinserie von nur 12 Exemplaren beschränken. Als Grundpreis werden 1,2 Millionen Euro aufgerufen. Und noch bevor das Projekt TS 900 abgewickelt ist, kündigen Slowenen schon den nächsten Entwicklungsschritt an – einen Sportwagen mit reinem Elektroantrieb. Und der soll es in sich haben. Verglichen mit den Wettbewerbern soll der Tushek EV 50 Prozent leichter werden und 50 Prozent mehr Reichweite bieten. Die Leistung soll bis zu 400 kW betragen.

Fazit

Und wieder bringt eine kleine Manufaktur einen Sportwagen mit komplexer Hybridantriebstechnik an den Start. Die Eckdaten sind imposant, die Preisansage ebenfalls. Nur die Zeit wird zeigen ob aus dem Hybrid-Hypercar tatsächlich was wird.

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