Volvo S60
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Volvo S60 (2019)

Nur noch als Benziner und Hybrid

Den neuen Volvo S60 gibt es nicht mehr als Diesel. Ab sofort ist er mit drei Turbobenzinern und einem Plugin-Hybrid zu Preisen ab 43.200 Euro zu haben. Gebaut wird der neue S60 in einem neuen Werk in den USA.

Der bereits Ende 2018 vorgestellte neue Volvo S60 ist ab sofort auf dem deutschen Markt verfügbar. Die Limousine wird als erster Volvo überhaupt in den USA gebaut und kommt zunächst mit vier Motoren zu uns.

Motoren von 190 bis 390 PS

Zum Motorenangebot gehören drei Turbobenziner sowie ein Plugin-Hybridantrieb. Die Modelle T4, T5 und T6 AWD entwickeln aus zwei Litern Hubraum 190 PS, 250 PS oder 310 PS. Im T8 Twin Engine AWD wird der 303 PS starke Benziner noch um einen 65 kW starken Elektromotor ergänzt, die Systemleistung steigt auf 390 PS. Alle Motoren sind mit einer Achtgangautomatik verknüpft. T4 und T5 setzten auf Vorderrad-, T6 und T8 auf Allradantrieb. Für den T8 bietet Volvo vom Start weg ein Polestar-Tuning an. Mit dem soll die Leistung des T8 auf 415 PS, das Drehmoment auf 670 Nm steigen. Zum Tuning gehören auch Fahrwerks-Komponenten: Federn und Dämpfer sowie die Domstrebe stammen vom Elektro-Coupé Polestar 1. Hinter den schlank gestalteten Rädern sind goldfarbene Bremssättel zu sehen – das Erkennungsmerkmal des Polestar-Tunings.

Zu haben sind die S60-Modelle in den Ausstattungsvarianten R-Design und Inscription, wobei letztere nur für den T8 angeboten wird. Die R-Design-Variante umfasst unter anderem ein Sportfahrwerk, spezielle Front- und Heckschürzen, einen Sport-Kühlergrill, Außenspiegel in hochglänzendem Schwarz, Aluminium-Einstiegsleisten, Lederschalthebel, Sportpedale, Sportsitze, ein Sport-Lederlenkrad und einen anthrazitfarbenen Dachhimmel. Inscription kommt mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Chromapplikationen an Front, Heck und Seitenfenstern sowie verchromten Auspuffendrohren in Trapezform daher. Dazu gibt es Leder-Komfortsitze mit vierfach elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze, Echtholzeinlagen und einen Schalthebel aus Kristallglas.

Volvo S60 ab 43.200 Euro

In Sachen Sicherheitsausstattung bietet der S60 ein Notbremssystem mit Fußgänger-, Fahrradfahrer- und Wildtiererkennung. Hinzu kommen ein aktiver Spurhalteassistent, eine Verkehrszeichenerkennung, die Road Edge Detection und die Run-off Road Protection. Zur Serienausstattung zählen ein Infotainmentsystem mit Neun-Zoll-Touchscreen und Internetzugang und eine Zwei-Zonen-Klimaanlage.

Die Preise starten bei 43.200 Euro für den T4, der T5 kostet ab 46.200 Euro und der T8 ab 59.150 Euro. Der T6 ist erst ab Mitte November 2019 zu haben und kostet dann ab 52.150 Euro.

Schwedisch-sportlicher Chic im Innenraum

Volvo S60
Volvo
Das Cockpit mit Digitaltacho und Hochkant-Bildschirm kennen wir aus dem V60.

Der Innenraum ist der gleiche wie beim Kombi V60. Zentrales Element ist auch in der Limousine der große Touchscreen. Das System beherrscht Apple CarPlay gleichermaßen wie Android Auto. Die für Volvo-Fahrer gelernte Bedienlogik ist ebenfalls wie im V60. Das digital-programmierbare Kombiinstrument informiert den Fahrer gut ablesbar in Augenhöhe. Nach Angaben der Entwickler sind die Materialien wieder verbessert worden und das ist spürbar. Das Leder ist angenehm weich und gibt dem S60 mit farblich abgesetzten Nähten auch den sportlichen Ausdruck. Im Innenraum braucht sich der sportliche Schwede keinesfalls vor den Premium-Wettbewerbern aus Deutschland fürchten. Der edel-sportliche Chick in gewohnt klarer Linienführung überzeugt auf den ersten Blick.

Volvo S60
Wolfgang Groeger-Meier
Elegante Linie außen, viel Platz innen: Dem Volvo-Chefdesigner Ingenlath kann man nur gratulieren.

Dem Chef-Designer Thomas Ingenlath darf man gratulieren: Der neue S60 ist wirklich eine Augenweide. Die Kabine zwischen A- und C-Säule ist gegenüber dem Vorgänger wesentlich flacher gehalten. Die Sicke an der Schulter entfiel komplett. Dafür gibt es eine Handbreit oberhalb des Schwellers nun eine Art Schattenfuge. Dadurch wirkt die Limousine nun sportlicher und eleganter zu gleich.

Die auffälligen Scheinwerfer geben dem S60 regelrecht ein Gesicht – besser Schlitzaugen. Die Haube fällt nur ganz wenig ab. Die steil abfallende Front mit den großen Lufteinlässen links und rechts lässt das Fahrzeug viel aggressiver wirken. Das Heck, mit den u-förmigen Rücklichtern, und den beiden chromfarbenen Auspuff-Öffnungen, lassen den Schweden-Flitzer fast wie einen Rundstrecken-Rennwagen erscheinen. Insgesamt wirkt das Exterieur des neuen S60 viel stimmiger und erwachsener als der Vorgänger.

Das Cockpit birgt wie erwähnt keine Überraschungen. Alles bekannt aus dem Kombi-Bruder V60. Und alles immer wieder schön. Denn das klare Design mit dem horizontalen, lederbezogenen Armaturenbrett bringt Ruhe ins Auto – jetzt auch noch fürs Auge. Die Ledersitze fassen sich butterweich an. Und per elektrischer Sitzverstellung wird der Fahrerplatz passend gemacht – ganz egal, ob die Körpergröße 1,90 Meter oder 1,60 misst.

Eine ähnliche Überraschung auch im Fond. Dort sitzt man außergewöhnlich großzügig für eine Mittelklasse-Limousine und genießt auch als sogenannter Sitzriese noch genügend Kopffreiheit. Das ist auch der Grund, warum Volvo-Chef Hakan Samuelsson den S60 auch in China nicht als Langversion sondern in gleichen Abmessungen wie in USA und Europa produzieren lässt.

Volvo-Chef Hakan Samuelsson bezeichnet den S60 als „echtes Fahrerauto“ und erhofft sich Wachstumschancen vor allem auf den Limousinenmärkten USA und China. Positioniert ist der S60 als Sportlimousine; entsprechend kräftig sind zum Start die Motoren.

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