10/2019, VW Atlas Cross Sport Volkswagen of America, Inc.
10/2019, VW Atlas Cross Sport
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10/2019, VW Atlas Cross Sport 17 Bilder

VW Atlas Cross Sport

SUV-Coupé exklusiv für die USA

„Aus Amerika, für Amerikaner“: VW stellt dem Atlas-Siebensitzer eine fünfsitzige Crossover-Variante zur Seite, die ausschließlich von Benzinern angetrieben wird.

Volkswagen of America hat zuletzt 340 Millionen Dollar (gut 310 Millionen Euro) in sein Werk in Chattanooga, US-Bundesstaat Tennessee, investiert. Vor allem, um die Produktionsstrecke des neuen Atlas Cross Sport aufzubauen. Diese ist nun fertig, und folgerichtig stellt VW nun die Coupé-Variante des siebensitzigen Atlas-SUVs vor. Beide werden nicht nur in den USA gebaut, sondern auch ausschließlich dort angeboten: „Built in America for Americans“, heißt es offiziell von VW.

Etwas kürzer und flacher als der Atlas

Der Cross Sport verfügt über maximal fünf Sitze und ist etwas kürzer (4,97 statt 5,04 Meter) und flacher (1,71 statt 1,77 Meter) als der normale Atlas. Dafür gleichen sich sowohl die Fahrzeugbreite (1,99 Meter) und der Radstand (2,98 Meter). Die etwas schlankere Statur wirkt sich auf die Platzverhältnisse im Innenraum aus. Der Passagierraum schrumpft etwa um ein Viertel, und auch beim maximalen Kofferraumvolumen müssen Cross-Sport-Besitzer gegenüber Atlas-Fahrern Abstriche machen (2.203 statt 2.742 Litern). Stehen alle Sitze aufrecht, schluckt der Kofferraum des SUV-Coupés immerhin 1.141 Liter.

10/2019, VW Atlas Cross Sport
Volkswagen of America, Inc.
Geschrumpfte Dimensionen und flacher auslaufendes Heck: der neue VW Atlas Cross Sport.

Aber nicht nur in den Dimensionen unterscheidet sich der Cross Sport, der als seriennahe Konzeptstudie auf der New York Auto Show 2018 debütierte, vom normalen VW Atlas. Frontseitig ist er an seinem Kühlergrill mit drei horizontalen Chromstreben und der neuen Lichtsignatur zu erkennen. Auch der Frontstoßfänger und die stärker konturierte Motorhaube zeigen sich neu gestaltet. Die Heckpartie fällt sanfter nach hinten ab, weshalb das dritte Seitenfenster deutlich kleiner ist als beim SUV-Bruder. Am Heck unterscheiden sich ebenfalls die Leuchten und der Stoßfänger beider Autos voneinander, während der Cross Sport mehr Chromakzente präsentiert als der Standard-Atlas. Noch mehr Chrom nebst schwarzem Klavierlack und bis zu 21 Zoll große Räder erhält, wer das R-Line-Paket wählt.

Innenraum-Upgrades im Atlas Cross Sport

Auch innen staffiert Volkswagens US-Ableger den Cross Sport etwas hochwertiger aus als sein Pendant, wenn auch viele Luxus- und Konnektivitäts-Details extra kosten. Das neue Lenkrad verfügt über weitere Bedienelemenete, die Türverkleidungen und Sitze erhalten Ziernähte und Smartphones können auf Wunsch drahtlos aufgeladen werden. Auch das konfigurierbare digitale Cockpit, ein Audiosystem mit zwölf Lautsprechern, Sitzbelüftung vorne sowie -heizung hinten und ein beheiztes Lenkrad gibt es ebenfalls nur gegen Aufpreis.

Dafür ist die neue Volkswagen Car-Net-Funktion samt zugehöriger App für fünf Jahre kostenfrei im Kaufpreis enthalten. Die Dienste umfassen unter anderem Ver- und Entriegeln, Starten und Stoppen des Motors sowie Hupen und Blinken aus der Ferne. Die App informiert außerdem über den Standort des geparkten Autos, den Kraftstoff- und Kilometerstand sowie darüber, ob alle Türen und Fenster verschlossen sind. Navigationsziele lassen sich aus der App ins Auto senden. Zudem soll sich der Cross Sport auch mit den digitalen Sprachassistenten von zu Hause koppeln und aus der Ferne kommandieren und überprüfen lassen. Über den LTE-Hotspot können bis zu vier Geräte gleichzeitig ins Internet gehen.

10/2019, VW Atlas Cross Sport
Volkswagen of America, Inc.
Innen kommt der Cross Sport etwas edler und moderner daher als der Standard-Atlas.

Vorerst nur Benzinmotoren

Anders als die Studie, die 2018 als Plugin-Hybrid auf die New Yorker Automesse rollte, gibt es den Atlas Cross Sport vorerst nur als reinen Benziner. Wie beim Atlas handelt es sich dabei um einen Vierzylinder-Turbo mit 238 PS und maximal 350 Newtonmeter sowie einen 280 PS und höchstens 361 Newtonmeter starken V6-Motor. Beide Motoren arbeiten mit einer Achtgang-Automatik zusammen, die die Kraft auf alle vier Räder verteilt. Die V6-Version ist optional dazu in der Lage, bis zu 2,3 Tonnen schwere Anhänger zu ziehen.

VW rüstet den Atlas Cross Sport serienmäßig mit einem Frontkollisions-, Totwinkel- und rückwärtigem Querverkehrswarner aus. Optional gibt es neben dem adaptiven Tempomaten mit Stop-and-Go-Funktion sowie Parkpiepsern einen Stauassistenten, der das SUV-Coupé bis zu einem Tempo von 60 km/h weitgehend selbständig durch zähe Verkehrssituationen steuert. Neu im Atlas-Programm ist die dynamische Verkehrszeichenerkennung.

Im Frühjahr 2020 kommt der neue VW Atlas Cross Sport in den Ausstattungslinien S, SE, SE w/Tech, SE w/Tech R-Line, SEL, SEL R-Line, SEL Premium und SEL Premium R-Line auf den Markt. Preise nennt Volkswagen of America bislang nicht. Allerdings dürfte die Coupé-Version deutlich über den 30.895 Dollar (fast 28.000 Euro) liegen, die VW für den normalen Atlas verlangt.

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Fazit

Volkswagen of America stellt dem praktischen, aber etwas biederen Atlas den spürbar schickeren Cross Sport an die Seite. Dieser ist mit kleinerem Innenraum im Praxisnutzen zwar etwas eingeschränkt, wirkt dank zusätzlicher Chromeinlagen und besserer Konnektivitätsmöglichkeiten sowie Fahrassistenten hochwertiger und moderner. Bleibt die Frage, wann es die mit der 2018er Studie in Aussicht gestellte Plugin-Hybrid-Version tatsächlich geben wird.

Verkehr Verkehr VW Atlas Cross Sport VW Atlas Cross Sport (2018) Erste Fahrt im SUV-Coupé

Auf der New York Auto Show 2018 zeigte VW erstmals das seriennahe Concept...

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