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VW ID.Ruggdzz Elektro-SUV auf Ford Ranger Basis

Großer VW-Elektro-SUV auf Ford Ranger Basis
Kommt der VW ID.Ruggdzz nun doch?

Nach neuesten Infos kommt der große elektrische ID.Ruggdzz-SUV nun auf Ford-Basis. Er könnte die Plattform des Ranger Pick-up beziehungsweise des Amarok nutzen.

Es kommt wohl wieder etwas Bewegung in das Thema ID.Ruggdzz. Unter diesem sperrigen Projektnamen, der bei Serienfertigung wohl einer griffigeren Typbezeichnung weichen würde, hatte VW im Jahr 2019 einen Elektro-Offroader angekündigt, der deutlicher in Richtung Geländewagen tendieren würde als etwa der ID.4. Zwischenzeitlich war das Projekt dann nach diversen organisatorischen Umstrukturierungen wieder in der Versenkung verschwunden, aber nicht endgültig.

Fast beerdigt, aber eben nur fast

"Wir haben ihn in die Schublade abgelegt”, sagte 2020 der damalige VW Markenvorstand und heutige China-Vorstand Ralf Brandstätter. Das würde aber nicht bedeuten, "dass er nicht gebaut wird". Beerdigt scheint jedoch der damalige Plan, den ID.Ruggdzz auf einer konzerneigenen MEB-Plattform zu entwickeln. Stattdessen scheint sich nun eine weitere Kooperation mit Ford abzuzeichnen, die unbedingt Sinn ergeben würde.

Mit Ford baut VW in erster Linie eine Zusammenarbeit bei den Nutzfahrzeugen aus, um sich die hohen Entwicklungskosten in diesem margenschwachen Segment zu teilen. Eine dieser Kooperationen ist bekanntlich der neue VW Amarok Pick-up, der gemeinsam mit dem Ford Ranger auf einer Ford-Plattform in Südafrika gebaut wird. Basierend auf dem Ranger wiederum bietet Ford bereits seit 20 Jahren die Baureihe Everest an, erst im März 2022 hatte man den neuesten Everest, basierend auf der neuen Ranger-Plattform, präsentiert – den zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie.

Ford flexible Elektro-Plattform
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Diese großen SUV auf Basis von Pick-ups sind vor allem im Asien-Pazifik-Raum und in Afrika sehr gefragt, speziell die japanischen Hersteller machen mit den Großraum-SUV und ihrer robusten Offroadtechnik gute Geschäfte. Dass die Rahmenplattform des neuen Ranger beziehungsweise des Amarok II bei der Entwicklung auch für die Aufnahme eines elektrifizierten Antriebsstrangs vorbereitet wurde, hatte Ford bereits bei der Präsentation des neuen Pick-up bestätigt.

Wandert der Ruggdzz zu den "Nutzis"?

Nach einer Meldung des britischen Portals Autocar hat nun auch Carsten Intra, CEO von Volkswagen Nutzfahrzeuge, diesbezügliche Planungen bestätigt. "Wir prüfen das gemeinsam mit Ford" und "das steht noch auf der Tagesordnung" zitiert Autocar den Nutzfahrzeug-Vorstand. Dies würde natürlich auch bedeuten, dass der ID-Ruggdzz in der Nutzfahrzeug-Sparte von VW beheimatet wäre und nicht bei den Wolfsburger Pkw-Kollegen.

Über technische Details des Projekts kann zu diesem Zeitpunkt natürlich nur spekuliert werden. Die offensichtlich angedachte Entwicklung auf der T6-Plattform des Ford Ranger/Everest lässt jedoch schon einige Wahrscheinlichkeiten vermuten. Demnach würde der ID.Ruggdzz eine ähnliche Frontgestaltung erhalten wie der neue Amarok und entsprechend wuchtig auftreten. Ab der B-Säule würde dann statt der Pick-up-Karosserie mit Doppelkabine und Ladefläche ein geschlossener Kombi-Aufbau folgen. Wegen eines kürzeren hinteren Überhangs dürfte der mit bis zu sieben Sitzen bestückbare ID.Ruggdzz deutlich unter der Fünfmeter-Marke bleiben, der neue Ford Everest misst 4,91 Meter in der Länge.

VW Amarok 2023 als Teaser ID.Ruggdzz
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Bis zur B-Säule Amarok, dann Kombi: Das könnte der künftige ID.Ruggdzz sein, nach diesem Konzept bauen vor allem die japanischen Hersteller seit Jahrzehnten erfolgreiche Geländewagen auf Pick-Up-Basis. Als Elektro-Modell wäre das allerdings neu.

Völlig offen ist natürlich noch der elektrische Antriebsstrang. Hier hat Ford allerdings mit dem F 150 Lightning oder auch mit den elektrischen Transit-Modellen, die unter anderem die Akku-Technik des F 150 Lightning verwenden, einen kleinen Fingerzeig zu bieten. Demnach könnte man sich den ID.Ruggdzz und den elektrischen Everest mit einer 98 kWh-Batterie und einer Systemleistung von jenseits 300 kW vorstellen. Wie lange das alles noch dauert? Eine erste Vorankündigung könnten wir uns durchaus noch bis zum Jahresende vorstellen. Bis eine endgültige Entscheidung getroffen und die Serienproduktion gestartet wird, dürfte es eher 2025 werden, zumal VW noch genügend andere Elektro-Baustellen vor der Brust hat.

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Fazit

VW scheint bei der Entscheidung über den 2019 angekündigten und später wieder in der Schublade versenkten ID.Ruggdzz eine Kehrtwende vollzogen zu haben. Der ursprünglich auf MEB-Basis gedachte große SUV scheint nun in die Nutzfahrzeug-Abteilung zu wandern und wie der neue Amarok eine Co-Produktion mit Ford zu werden. Das bedeutet eine ähnliche Konstruktion wie der neue Ford Everest, auf dessen Plattform der elektrische SUV aufbauen würde. Damit könnte VW vor allem auf dem US-Markt punkten, wo die Marke außer dem betagten Atlas nichts in der dort beliebten Fünf-Meter-SUV-Klasse zu bieten hat.

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