VW Passat (2019)

Neue US-Limousine auf alter Plattform

VW Passat (USA) Foto: VW 19 Bilder

Volkswagen präsentiert auf der Detroit Motor Show 2019 die neue US-Version des Passat als Limousine. Wir haben alle Infos und Bilder vom 2020er-Modell, das im US-Werk in Chattanooga (Tennessee) vom Band rollen wird, sind nun durchgesickert.

Die zweite Generation des Stufenheckmodells basiert nach wie vor auf der PQ46-Plattform des ersten US-Passat (NMS; New Midsize Sedan) und nutzt nicht die moderne Basis des Modularen Querbaukastens (MQB) des Konzerns. Hintergrund ist eine einfache Kostenrechnung, um das Modell in einem sinkenden Limousinen-Markt noch preislich attraktiv anbieten zu können. 2018 hatte der Passat einen Marktanteil bei den Limousinen von 2,7 Prozent. Der Viertürer muss sich gegen starke Konkurrenz wie den Toyota Camry oder den Honda Accord erwehren.

Modernes Styling, nur ein Motor

Für die zweite Generation hat VW alle Karosserieelemente bis auf das Dach überarbeitet. Entsprechend zeigt sich der neue VW Passat modern. Der Grill kommt im Arteon-Stil daher und wird von LED-Scheinwerfern flankiert, die Motorhaube ist stark gewölbt und konturiert, die hinteren Kotflügel kräftig ausgeprägt und das Heck wird von schmalen LED-Leuchten und einem Kofferraum-Bürzel dominiert. Der Passat-Schriftzug am Heck wächst. Serienmäßig steht der Mittelkässler auf 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen, gegen Aufpreis sind 18 und 19 Zoll große Felgen erhältlich.

Neuer VW Passat (2019)
Faceliftmodell mit einigen Änderungen

Unter der Haube geht es spartanisch zu. Ausschließlich ein Reihen-Vierzylinder-Benziner mit zwei Litern Hubraum wird künftig angeboten, dieser kommt nach wie vor auf 174 PS und 280 Nm Drehmoment. Gekoppelt sind die Vorderräder an eine Tip-Tronic-Sechsgang-Automatik. Schon 2018 hatte Volkswagen den 3,6-Liter-V6 mit 280 PS aus dem Programm geworfen. Die Ausstattungslinien des Passat werden 2019 von 17 auf fünf reduziert, Allrad oder Elektrifizierung gibt es nicht.

Dafür bietet der Mittelklässler einen überarbeiteten acht Zoll großen Touchscreen mit Navigationsystem sowie einen Totwinkelassistenten, Spurassistent, Regensensor und adaptive Geschwindigkeitsregelung an. Preise für den neuen VW Passat in den USA gibt es noch nicht, aktuell startet die Preisliste bei 25.295 US Dollar – umgerechnet rund 22.000 Euro. Zum Vergleich: In Europa kostet ein Passat 1.8 TSI mit 180 PS und 7-Gang-DSG 35.200 Euro.

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