Fan-Autos, 24h-Rennen Nürburgring 2013 S. Baldauf / R. Kah
Fan-Autos, 24h-Rennen Nürburgring 2013
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24h Rennen Nürburgring: Die coolsten Karren der Fans

24h-Rennen Nürburgring 2013 Parkplatz Die coolsten Karren der Fans

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Beim 24h Rennen Nürburgring stehen nicht nur die Rennwagen auf der Nordschleife im Rampenlicht – neben der Strecke feiern auch die aufgemotzten und getunten Autos der Fans ihren ganz großen Auftritt.

Tiefer, breiter, schneller. Dieses Motto gilt zwar nicht auf der Rennstrecke, aber auf den Parkplätzen rund um die Nordschleife. Denn pünktlich zum 24h-Rennen am Nürburgring holen auch die Fans ihre Schmuckstücke aus der Garage und verwandeln die Straßen rund um den Eifelkurs in einen automobilen Laufsteg. Hier zählt sehen und gesehen werden. Was für die skurrilen Erfindungen auf dem Campingplatz gilt, ist auch auf die Autos übertragbar – je auffälliger, desto besser.

Kirschpinker Opel Corsa A

Marcel Weber ist einer, der mit seinem Opel Corsa A besonders heraussticht. Kirschpink, Überrollkäfig, tiefergelegt. Ein Auto, das polarisiert. Doch der 27-Jährige der von seinen Kumpels nur „Hatzenbach Freak“ genannt wird, braucht keinen teuren Untersatz, um zu zeigen, was er draufhat. Sein Herz schlägt schon immer für Opel – und deshalb ist auch sein siebter fahrbarer Untersatz ein Rüsselsheimer. „Mein erstes Auto war ein Corsa A, mein zweites auch – und deshalb fahre ich jetzt wieder einen“, sagt Marcel und grinst.

Unter dem Lenkrad quillt der Kabelsalat heraus, hier und da ist der Lack schon fleckig – man sieht der „Kirsche“ an, dass sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, den Titel „Rennsemmel“ hat sie aber trotzdem verdient. Regelmäßig wird der 160 PS starke Kraftzwerg von Marcel von der Leine gelassen und darf bei den Touristenfahrten zeigen, was in ihm steckt. „Er schafft bei rund 800 Kilogramm 220 km/h“, berichtet Marcel stolz. „Da schauen manche Porsche-Fahrer manchmal dumm aus der Wäsche, wenn man schneller ist, weil man sich besser auskennt.“

VW Golf mit Flügeltüren

Auch Tim zieht mit seinem VW Golf die Aufmerksamkeit auf sich. Allerdings erst auf den zweiten Blick. Mit seiner goldenen Lackierung wirkt der Golf auf dem Parkplatz zunächst noch relativ handzahm. Doch er entpuppt sich als Golf im Schafspelz. Als der Duisburger die Beifahrertür öffnet, klappt sie plötzlich nach oben. Verdutzte Blicke. Rund 2200 Euro haben ihn die Flügeltüren gekostet, die er von seinem Ablösegeld bei der Bundeswehr bezahlt hat.

Seit drei Jahren fährt der Duisburger sein Prachtstück schon – kaum hatte er den Golf gekauft, wurde auch schon Hand angelegt. Zuerst war der Auspuff dran. „Ein bisschen Klang muss schließlich sein“, sagt Tim. Danach folgten die Felgen, der Luftfilter, eine Spurverbreiterung, der Fächerkrümmer, ein neues Sportlenkrad und eine neue Sportbremsanlage. Das nächste Projekt: Mit einem neuen Motor sollen statt 114 PS künftig 214 PS unter der Haube für Vortrieb sorgen. Tim setzt mehr auf die inneren Werte: „Schließlich hilft mir ein riesiger Heckspoiler nichts, wenn der Corsa bei 120 km/h abhebt.“

Mercedes versinkt im Schlamm

Heckspoiler? Nichts für Patric und seinen Mercedes. Der 19-Jährige mag es etwas dezenter. Am Nürburgring muss der Sternenkämpfer allerdings leiden. Weil es permanent schüttet, bekam der Benz ein Schlamm-Kostüm verpasst. Sein Besitzer leidet mit. Hat er doch so viel Arbeit in sein Auto gesteckt. Neben einem Gewindefahrwerk bekam der 150 PS starke Diesel einen schwarzen Kühlergrill, die passenden schwarzen Felgen und eine Musikanlage mit ordentlich Wumms spendiert. „Mir ist es wichtig, dass er gut aussieht, aber nicht zu prollig“, meint Patric. Zumal der Mercedes nur einer von vielen ist, zuhause steht auch noch ein BMW E36 und ein BMW E30. Die 24h Nürburgring-Fans sind eben echte Autoliebhaber.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die coolsten Karren der Fans rund um das 24h Rennen am Nürburgring.

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