3 Modelle im EuroNCAP-Crashtest

Audi TT holt vier Sterne

EuroNCAP-Crashtest 02/2015 Audi TT Foto: EuroNCAP 20 Bilder

EuroNCAP hat seine Crashtest-Kriterien weiter verschärft. Der Audi TT holte unter den neuen Bedingungen vier Sterne, die Transporterzwillinge Opel Vivaro und Renault Trafic kamen nur auf 3 Sterne.

Audi TT kann im Crashtest überzeugen

EuroNCAP ist bemüht neue Autos immer sicherer zu machen. Entsprechend passt das Konsortium immer wieder die Rahmenbedingungen an. Im neusten Update müssen sich Pkw nun auch einem Frontalcrash mit 50 km/h und voller Überlappung stellen. Zudem werden auch Messwerte von kleineren weiblichen Dummies auf dem Fahrersitz sowie Dummies auf der Rückbank in die Wertungen einbezogen. Das erste Modell, das sich den neuen Bedingungen stellen musste, war der Audi TT. Die baugleichen Transporter Opel Vivaro und Renault Trafic wurden ohne den neuen Frontalcrash geprüft.

EuroNCAP-Crashtest 02/2015 Audi TT
Audi TT im EuroNCAP-Crashtest 2:11 Min.

Auch unter den verschärften Crashanforderungen konnte der Audi TT überzeugen. Die Fahrgastzelle blieb unter allen Bedingungen stabil, das Verletzungsrisiko für die Passagiere gering. Lediglich der Dummy auf der Rückbank prallte beim Frontalaufprall auf den Vordersitz. Zudem wurde die Schutzwirkung der Kopfstützen auf den Rücksitzen beim Heckanprall kritisiert. Allerdings verwendet EuroNCAP hier einen 1,50 Meter großen Dummy, Audi empfiehlt die Nutzung der Rücksitze aber nur für bis zu 1,45 Meter große Personen. Die beengten Platzverhältnisse im Fond brachten auch Einschränkungen im Kriterium Kindersicherheit, da im Fond nur wenige Testsitze montiert werden konnten. Auf dem Beifahrersitz reisen Kinder aber sicher. Beim Fußgängercrash überzeugte der TT vor allem durch seine weiche Haubenkante. Bei der Sicherheitsausstattung muss der TT nur wegen des fehlenden City-Notbremsassistenten Federn lassen. Unter dem Strich überzeugt der Ingolstädter aber und holt nach den neuen Kriterien eine Vier-Sterne-Wertung.

Transporter scheitern an bescheidener Sicherheitsausstattung

Deutlich bescheidener schneidet das baugleiche Transporter-Duo Opel Vivaro/Renault Trafic ab. Weil in beiden Modellen in den Transporterversionen nur ein Fahrerairbag zur Serienausstattung zählt (Pkw-Versionen haben einen Beifahrerairbag serienmäßig), wurde mit dieser Konfiguration getestet. Entsprechend hoch fällt das Verletzungsrisiko für den Beifahrer aus. Zudem kritisieren die Tester das Verletzungsrisiko durch eindringende Bauteile des Armaturenbretts. Beim Seitenaufprall konnten die Transporter überzeugen. Weil ein Seitenairbag fehlt, wurde auf einen seitlichen Pfahlcrash verzichtet. Bei der Kindersicherheit lieferten die Vans überzeugende Ergebnisse, beim Fußgängercrash standen einer weichen Haube und einem weichen Stoßfänger eine zu harte Windschutzscheibenkante und zu steife A-Säulen gegenüber. Wie schon bei den Airbags bieten die Transporterversionen auch bei der Sicherheitsausstattung nur ein eingeschränktes serienmäßiges Instrumentarium und büßen entsprechend Punkte ein. Die Pkw-Versionen stehen da besser da.

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