Foto: Chrysler

300 M & Co

Chrysler ruft 2,7 Millionen Autos zurück

Chrysler ruft 2,7 Millionen Autos der Modelljahre 1993 bis 1999 wegen möglicher Probleme mit dem Automatikgetriebe zurück. Dies hat die amerikanische DaimlerChrysler-Tochter am Dienstag (14.1.) mitgeteilt.

Betroffen sind der Chrysler Cirrus, Dodge Stratus und Plymouth Breeze der Modelljahre 1995 bis 1999, Chrysler Concorde, Chrysler LHS, Dodge Intrepid und Eagle Vision der Modelljahre 1993 bis 1999. Außerdem werden die Modelle Sebring Cabriolet der Modelljahre 1996 bis 1999 und der Chrysler 300M, die es auch auf dem deutschen Markt gibt, zurück gerufen.

Nach Angaben von Chrysler Deutschland wird derzeit geprüft, wie viele Fahrzeuge dieser beiden Modelle in Deutschland betroffen sind und ob es hier zu Lande überhaupt zu einem Rückruf kommen wird. "Eine Entscheidung steht noch aus“, so Chrysler-Sprecher Markus Hauf gegenüber "auto motor und sport“. Es handele sich um einen "typisch amerikanischen“ Rückruf, der die Gewohnheiten der amerikanische Fahrer berücksichtige.

Das Problem: Wenn der Knopf des Automatik-Schalthebels bei ausgeschalteter Zündung gedrückt und mit übertriebener Kraft gezogen werde, könne das Zünd-Park-Blockierungssystem ausfallen. Eine firmeninterne Untersuchung habe ergeben, dass das Problem wahrscheinlich nur in etwa zehn Prozent der 2,7 Millionen Fahrzeuge auftrete. Der Fehler trete am häufigsten in Fahrzeugen auf, die von vielen Fahrern genutzt werden, wie Mietautos oder kommerzielle Fahrzeugflotten. Chrysler forderte die Fahrer auf, den Schalthebel immer in die Parkposition zu bringen und die Handbremse zu betätigen, ehe sie das Auto verlassen.

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