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50 Dienstwagen im Check

Die besten Firmenwagen in der Übersicht

10/2014 Fahrbericht Opel Corsa 1.0T Foto: Opel 40 Bilder

Der Dienstwagenmarkt boomt in Deutschland. Immer mehr Mitarbeiter bekommen vom Chef ein Auto gestellt. Doch welches Modell nehmen, welchen Motor, welche Ausstattung? Und welche Kosten entstehen für den Angestellten selbst?

12.04.2017 Henning Busse 8 Kommentare

Geht es um Motivation am Arbeitsplatz, dann reicht in Japan oder den USA meist schon die Auszeichnung "Mitarbeiter des Monats". Bei uns ist man da anspruchsvoller, hier ist der Dienstwagen die Topmotivation. Und weil die Konjunktur es zulässt, erfüllen Unternehmen den Mitarbeitern immer öfter den Wunsch. Das belegen die Zulassungen: Seit Jahren steigt der Firmenautoabsatz – 2014 um etwa neun, 2015 sogar um rund zehn und 2016 immerhin noch um mehr als fünf Prozent, stellten die Dataforce-Marktbeobachter fest.

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Ratgeber Im Check: die 50 Top-Dienstwagen
auto motor und sport 09/2017
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Doch was steht zur Wahl? Da gibt es, logisch, einen Zusammenhang zwischen Gehaltsklasse und Verteilung von Firmenwagen, beobachteten die Analysten von Compensation Partner. Sie untersuchten dazu Tausende von Arbeitsverhältnissen. Das Resultat ist einfach: je größer eine Firma, desto teurer die Autos. Erst ab einer Belegschaft von 500 Mitarbeitern sind Autos auch teurer als 50.000 Euro. Das mag jetzt ernüchternd sein, doch die folgenden Seiten zeigen, dass im Gewerbekundenbereich zwischen 10.000 und 50.000 Euro einiges zur Wahl steht.

Auswahl des richtigen Dienstwagens

Wichtig ist, dass einige Tipps beachtet werden. Gerade was den Motor betrifft, sollte es nicht das stärkste, aber auch nicht das schwächste Aggregat sein. Deshalb empfehlen wir in der der Top-50-Dienstwagen zu jedem Modell kräftige, aber nicht unwirtschaftliche Antriebe. Doch Leistung ist nicht alles, ins limitierte Budget gehören auch Sonderausstattungen. Sie wurden auch in unserer Hitliste berücksichtigt – je nach Modell sind das unter anderem Assistenzsysteme, Navigationsgeräte oder auch Automatikgetriebe.

Download Die 50 Top-Dienstwagen in der Übersicht (PDF, 3,08 MByte) Kostenlos

Bei der Modellauswahl zeigt sich ebenfalls ein großes Spektrum. Mit dabei sind auch SUV, die mittlerweile als Dienstwagen gestattet sind. Luxusautos haben dagegen bei den Firmen weiterhin wegen der Kosten einen schweren Stand – nur wenige finden sich in unserer Übersicht.

Zulassungszahlen Dienstwagen nach Klassen
Die Kompaktklasse gibt bei den Dienstwagen den Ton an, gefolgt von SUV und der Mittelklasse.

Wichtig: Die Autos sind keine kostenlose Dreingabe, selbst wenn die Firma alles trägt. Der Fiskus bittet den Dienstwagenfahrer zur Kasse, weil er in der meist erlaubten privaten Nutzung einen geldwerten Vorteil sieht. Somit versteuert der Fahrer pauschal ein Prozent des Listenpreises jeden Monat, zuzüglich 0,03 Prozent für jeden Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Das geht ins Geld, wenn der Mitarbeiter sein gesetztes Budget ausreizt und zu weit von der Firma entfernt lebt. Zwar kann er der Ein-Prozent-Regel mit einem Fahrtenbuch entgehen. Doch das Führen verlangt Disziplin, und ob der Fiskus die Auflistung anerkennt, ist nicht sicher. Eine Excel-Tabelle zum Beispiel schmettern die Finanzämter ab.

Wer zahlt die Kosten?

Überdies ist wichtig, was die Firma an Kosten trägt – wohl dem, der einen Full-Service-Vertrag hat. Dieser deckt nicht nur die Kosten der Finanzierung ab, sondern auch die Ausgaben für Wartung, Reparatur, Versicherung oder Sprit. Wer ihn nicht bekommt oder nur Teile davon, muss zum Beispiel die privaten Tankkosten oft selbst zahlen. Das warf bislang die Frage auf, ob das Auto dann überhaupt noch lohnt. Jetzt sorgt ein Urteil des Bundesfinanzhofes für Aufsehen. Die Richter haben entschieden, dass alle Kosten, die der Arbeitnehmer für das Firmenauto selbst zahlt, sich steuermindernd auswirken (VI R 2/15). Also lassen sich die privaten Spritkosten beim Dienstwagen absetzen – vorausgesetzt, es sind noch die Tankquittungen vorhanden.

Wenn es um die Autofinanzierung geht, favorisieren manche Firmen die Gehaltsumwandlung. Die Idee: Der Angestellte verzichtet für das Auto auf einen Teil seines Gehaltes oder auf eine Lohnerhöhung. Das kann für Chef und Angestellten profitabel sein. Aber auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr – gerade bei der Autowahl. Vor der Gehaltsumwandlung sollte ein Steuerberater alles durchrechnen. Er muss vor allem prüfen, ob keine Nachteile bei der Sozialversicherung (Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung) entstehen, denn dann lohnt sich der Dienstwagen auch nicht mehr. Das alles zeigt, wie wichtig gute Planung ist, bevor man beim Chef wegen eines Firmenautos vorstellig wird. Sonst kann es schnell das Gegenteil bewirken: Die Motivation am Arbeitsplatz nimmt ab und nicht zu.

Info: So sehen die Fuhrparks der Firmen aus

Was einem Beschäftigten zusteht, klärt meist die sogenannte Car Policy. Diese Regelung legt unter anderem fest, welches Budget zur Verfügung steht, welche Fahrzeugklasse und Marke erlaubt ist. Wie eine Untersuchung von Compensation Partner zeigt, bekommen zum Beispiel Beschäftigte mit einem Bruttojahresgehalt von 40.000 bis 50.000 Euro einen Neuwagen im Wert von gut 30.000 Euro.

In dieser Preisklasse stammen in der Regel die Autos von Ford, Mazda, Mini, Nissan, Opel, Skoda, Toyota und VW. Bei einem Jahresbruttoverdienst ab rund 90.000 Euro geht es mit dem Premium-Bereich los. Die Modelle von Audi, BMW, Mercedes und Volvo liegen im Schnitt bei circa 50.000 Euro.

Hohe Rabatte für Firmenautos

Auch Gewerbekunden erhalten hohe Rabatte. Bis zu 33 Prozent sind bei den Top-50-Modellen drin (siehe Tabelle).

ModellreiheRabatt in % bis zu
Audi A1 Sportback23
Audi A3 Sportback23
Audi A4 Avant24
Audi A5 Sportback17
Audi A6 Avant25
Audi Q322
Audi Q517
BMW 1er21
BMW 2er Active Tourer22
BMW 3er Touring27
BMW 4er Gran Coupé22
BMW 5er Touring12
BMW X121
Fiat 50029
Ford Fiesta25
Ford Focus32
Ford Kuga27
Ford Mondeo Turnier27
Ford S-Max28
Mercedes A-Klasse13
Mercedes B-Klasse13
Mercedes C-Klasse T13
Mercedes CLA13
Mercedes E-Klasse T13
Mercedes GLC13
Mercedes GLE13
Mini19
Nissan Qashqai28
Opel Adam22
Opel Corsa33
Opel Astra20
Opel Insignia25
Opel Mokka24
Opel Zafira Tourer22
Renault Captur28
Renault Clio31
Renault Mégane31
Renault Twingo26
Seat Ibiza24
Seat Leon25
Skoda Fabia20
Skoda Octavia Combi20
Skoda Rapid Spaceback21
Skoda Superb Combi20
VW Golf22
VW Passat Variant23
VW Polo26
VW Tiguan21
VW Touran19
VW Up22
Neuester Kommentar

@Bunt
soso, 13% auf welches Model? geben sie es ruhig zu, sie waren noch nie in einem Porsche Zentrum :)

alexpower 5. Mai 2017, 17:12 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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