Abarth Rennsport

Formel 4, Rallye-Einsätze und Abarth Selenia Trophy

Abarth Rennsport Foto: Abarth 15 Bilder

Abarth und Rennsport – untrennbar. Aktuell tritt die Marke in der Formel 4 auf, zelebriert Rallye-Einsätze und fördert in der Abarth Selenia Trophy junge Talente

Seit mittlerweile vier Jahrenwirbelt die Formel 4 – powered by Abarth – über die wichtigsten Rennstrecken Deutschlands und Österreichs. Die Marke mit dem Skorpion im Logobleibt damit ihren Rennsport-Wurzeln treu. Und sie fördert junge Talente, denn die Nachwuchspiloten dürfen bereits ab einem Alter von 15 Jahren hinters Steuer.

Die optisch an verkleinerte Formel-1-Boliden erinnernden Monoposti von Tatuus sind technisch identisch aufgebaut, Abstim-mungsarbeiten dürfen nur in engbegrenztem Rahmen durchgeführt werden. Passend dazu trommelt in allen Rennwagen ein Abarth-Herz: Es ist der bekannte1,4-Liter-Turbo-Vierzylinder, der so auch in den Serienfahrzeugenvon diversen Abarth für Fahrspaßsorgt. Der 118 kW (160 PS) starke T-Jet-Motor schiebt alle Formel-4-Flitzer an um technischen Gleichstand herzustellen. Damit entscheidet am Ende das Können der Fahrer über Sieg und Niederlage. Der Plan, in dieser Serie junge Talente zu fördern, er geht auf.

In der Vergangenheit begannen Formel-1-Fahrer wie der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg, Ralf Schumacher oder Nico Rosberg sowie DTM-Stars wie Martin Tomczyk, Pascal Wehrlein oder Timo Glock ihre erfolgreichen Karrieren in den Formel-Serien.

Abarth Rennsport Foto: Abarth
Der Abarth 124 rally ist zurück! Anstelle eines Stoffverdecks trägt der Rennwagen ein leichtes Hardtop aus Kohlefaser- und Kevlar- Verbundstoff. Innen gibt's Schalensitze, Sechspunktgurte und einen Überrollkäfig. Unter der Haube tobt ein 220 kW (300 PS) starker Vierzylinder, der seine Leistung mittels Turbopower aus 1,8 Litern zaubert.

Blick zurück nach vorn

Wer die Historie der Marke Abarth kennt, weiß um die erfolgreichen Rallye-Einsätze. In den 1970er-Jahren driftet vor allem der Abarth 124 Rallye so gekonnt über die Wertungsprüfungen der großen europäischen Strecken, dass diverse Titel auf sein Konto gehen.Besonders in Erinnerung geblieben ist der Dreifachsieg bei der TAP Rallye 1974, bei der Raffaele Pinto und sein Co-Pilot Giovanni Bernacchini vor den Kollegen des Teams Paganelli Russo und den Finnen Markku Alén und Kikki Kivimaki das Ziel erreichten.

Eine Geschichte, die sich so ähnlich wiederholen könnte. Denn der Abarth 124 rally (kleingeschrieben und ohne e) ist zurück. Anstelle eines Stoffverdecks trägt der Rennwagen ein leichtes Hardtop aus Kohlefaser und Kevlar Verbundstoff. Innen gibt’s Schalensitze, Sechspunktgurte und einen Überrollkäfig. Unter der Haube tobt ein 220 kW (300 PS) starker Vierzylinder, der seine Leistung mittels Turbopower aus 1,8 Litern zaubert. Die Fahrer wechseln die Gänge mittels Schaltwippen. Das Fahrwerk des Abarth 124 rally baut auf einer Doppelquerlenker-Aufhängung an der Vorderachse und einer Multilink-Hinterachse auf. Unterschiedlich dimensionierte Kurvenstabilisatoren und verstellbare Stoßdämpfer ermöglichen die Anpassung des Fahrwerks.

Sein Debüt feierte der neue Abarth 124 rally im September 2016 bei der Rally di Roma rund um die italienische Hauptstadt. Den ersten Riesenerfolg fuhr Gabriele Noberasco im Januar 2017 heraus – bei der legendären Rallye MonteCarlo: In der RGT-Kategorie wurde der Italiener Zweiter. Auch 2018 startet der Abarth 124 rally europaweit in der Kategorie RGT. Dort ist Heckantrieb vorgeschrieben und diesen besitzt ja bereits das Basisfahrzeug, der Abarth 124.

Mazda MX-5, Abarth 124 Spider
Ungleiche Brüder im Duell

Der Einstieg in den Profimotorsport? Vor allem teuer. Das ärgerte schon Carlo Abarth. Der Tycoon richtete sein Augenmerk daher in den 1950er- und 1960er-Jahren auf erschwingliche Einstiegsbedingungen. Sein Ansatz: Hoffnungsvoller Nachwuchs soll nicht an teuren Fahrzeugen und teurer Betreuung scheitern. Den Geist des Firmengründers und seiner Squadra Carlo Abarth trägt die Abarth Selenia Trophy in sich – und das bereits im zehnten Jahr. 14 Rennen werden im Rahmen der Trophy ausgetragen.

Die Fahrzeuge sind, wie bei Abarth von jeher üblich, für den Motorsporteinsatz optimiert: Besonders an den Nachwuchs richtet sich der 140 kW (190 PS) starke Abarth 500 Assetto Corse. Noch kraftvoller geht der Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione an den Start: Er leistet 158 kW (215 PS).

Der Spirit von Carlo Abarth lebt natürlich auch in den Serienversionen weiter, die von den Fans verehrt werden. Sie finden sich und fachsimpeln in der offiziellen Abarth-Community „The Scorpionship“. Über 100.000 Mitglieder ist diese autoaffine Familie bereits stark. Wer Mitglied werden will, findet alles Wichtige dazu auf www.abarth.de/scorpionship.

Die Mitgliedschaft lohnt sich, denn bei „The Scorpionship“ erfährt man praktisch alles zuerst: Was tut sich bei Abarth? Welche technischen Entwicklungen kommen? Und vor allem: Wo kann man die aktuellen Autos sehen, anfassen und auch fahren? Das geschieht dann auf clubeigenen Events – den Abarth Days.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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