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Abgasaffäre bei Fiat

EU leitet Vertragsverletzungsverfahren ein

Weil italienische Behörden nach Ansicht der EU bei der Zulassung von Autos des Herstellers Fiat Vorschriften missachtet haben, hat die EU jetzt ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Italien eröffnet, berichtet der Spiegel.

Die italienischen Behörden hätten die EU-Vorschriften für die Genehmigung von Fahrzeugtypen des Autobauers Fiat Chrysler nicht eingehalten, erklärte die Kommission am Mittwoch (17.05.2017) in Brüssel. Im Dezember vergangenen Jahres hatte Brüssel bereits ähnliche Verfahren gegen Deutschland und sechs weitere EU-Staaten eröffnet.

Der italienische Autobauer war im vergangenen Jahr nach KBA-Untersuchungen im Rahmen der Dieselaffäre unter Verdacht geraten unzulässige Abschalteinrichtungen zu verbauen. Die Stickoxid-Reinigung des Abgassysteme schaltete sich nach 22 Minuten ab - der offizielle Zulassungstest dauert 20 Minuten.

Fiat allerdings zeigte sich nach der Übermittlung der Testergebnisse wenig aufklärungsbereit, berichtet der Spiegel weiter. Erst eine Klage bei der EU bewirkte, dass sich das italienische Verkehrsministerium der Sache annahm. Fiat besserte nach und versicherte, die Abschalteinrichtung sei beseitigt. Doch bei weiteren Nachmessungen wurde festgestellt, dass die Abschalteinrichtung zwar verändert, aber immer noch aktiv war.

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