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Acar der TU München

Günstiges Solar-Auto für Afrika

Acar Auto für Afrika Foto: Technische Universität München

Um die ländliche Bevölkerung in Afrika mobil zu machen, hat die TU München (TUM) das Projekt Acar aufgesetzt. Das Acar setzt auf rein elektrischen Antrieb und soll ein bezahlbarer Alleskönner sein.

20.10.2016 Uli Baumann 1 Kommentar

Wenn die ländliche Bevölkerung in Afrika Zugang zu attraktiver Mobilität hat, so könnte die Landflucht gestoppt und die ländlichen Regionen gestärkt werden – so der Ansatz des Acar-Projekts. Mit dem Acar, das von vier TUM-Lehrstühlen in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Deutschland und mehreren afrikanischen Ländern entwickelt wurde, soll Elektromobilität auch für die ländliche Bevölkerung in armen Regionen mit schlechter Infrastruktur nutzbar werden.

Anpassbar durch modularen Aufbau

Kern des Konzeptes ist es, vielfältige Nutzungen zu ermöglichen. Das Acar ist geländegängig, kann mit Solarstrom geladen werden und ist vor allem modular aufgebaut. Mit den unterschiedlichen Aufbauten kann es sowohl Personen als auch Lasten transportieren. Durch zusätzliche Module kann das Auto darüber hinaus unter anderem als Werkzeug für den Ackerbau und als Energiequelle für andere Geräte dienen. Der modulare Aufbau soll auch den Preis niedrig halten. Projektiert sind derzeit unter 10.000 Dollar (zirka 9.086 Euro). Zusatzmodule können bei Bedarf zugekauft oder auch nur angemietet werden.

Damit das 3,7 Meter lange, 1,5 Meter breite und 2,1 Meter hohe Acar auch vor Ort gefertigt werden kann, ist es einfach aufgebaut. Das Rückgrat bildet ein klassischer Leiterrahmen. Die wenigen Karosseriestrukturen finden an einem stählernen Hilfsrahmen Halt. Die Fahrerkabine bietet in der Standardauslegung zwei Sitzplätze, dahinter schließt sich eine Ladefläche an. Bei einem Eigengewicht von 800 kg soll die Nutzlast bei einer Tonne liegen.

Das Acar fährt mit Solarstrom

Der Antrieb setzt auf einen 8 kW (zirka 11 PS) starken E-Motor an jeder, jeweils mit einem Differential versehenen, Achse. Die zentral positionierte 20-kWh-Batterie soll eine Reichweite von bis zu 80 km ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 60 km/h. Die Energie für den Akku soll ein großes Solarpanel auf dem Dach liefern.

Ein erster Prototyp des Fahrzeuges wurde bereits im Frühjahr vorgestellt, derzeit werden die verschiedenen Komponenten erprobt. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse soll im Frühjahr 2017 ein zweiter Prototyp aufgebaut werden. Auf der IAA 2017 im September wird das Projekt dann öffentlich vorgestellt.

Neuester Kommentar

An und für sich eine gute Sache, sieht einem Unimog nicht unähnlich.
Sitze oder Sitzbank zusätzlich wäre nicht schlecht, die Stärke des Motors
da habe ich so meine bedenken, wenn man über Stock und Stein fährt
plus Zuladung ist das zuwenig, mindestens das doppelte an PS wäre
angebracht und ein kleiner Dieselmotor wäre auch hilfreich, falls die
Sonne mal nicht scheint.

Wowire 21. Oktober 2016, 12:21 Uhr
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