Actev Motors "Smart-Kart", Spielzeug, 02/2016 Actev Motors
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Actev Motors "Smart-Kart", Spielzeug, 02/2016 6 Bilder

Elektro-Kart Actev Motors Arrow "Smart-Kart"

Driften für Grundschüler - mit Kontroll-App

Mit dem E-Kart „Arrow“ von Actev Motors können schon Grundschüler Motorsport üben, driften und flitzen – aber die Eltern haben immer volle Kontrolle per Smartphone-App. Das Kart hat sogar ein Front-Radar, das Hindernisse erkennt.

Wenn der eigene Nachwuchs große Motorsport-Ambitionen hat, bleiben den Eltern meist nicht viele Möglichkeiten. Die Kleinen mit einem Go-Kart fahren zu lassen, ist eine davon. Das amerikanische Unternehmen Actev Motors hat ein elektrisch betriebenes Go-Kart, den Arrow, entwickelt, mit dem kleine Rennfahrer im Alter von fünf bis neun Jahren zuhause üben können.

Actev Motors Arrow fährt fast 20 km/h schnell

Angetrieben wird der Arrow von zwei 250 Watt starken Motoren, die von einem 2.000 Milli-Amperestunden großen Akku gespeist werden. Damit kann das kleine Go-Kart bis zu 12 Meilen pro Stunde (19,3 km/h) schnell werden. Ganz schön fix für Grundschüler, dachten sich die Entwickler und gaben den Eltern eine Fernbedienung für den Arrow mit.

Strom-Strolche
51 Sek.
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Mit einer App (siehe Bild links) soll der kleine Elektro-Renner konfiguriert werden. Die Smartphone-Steuerung schließt auch die stufenlose Limitierung der Maximal-Geschwindigkeit ein, mit der die Kids unterwegs sein dürfen. Mit dem sogenannten „Geo-Fencing“ können auf einer Karte imaginäre Grenzen gezogen werden, die das mit GPS lokalisierbare Kart nicht überschreiten darf. Falls doch, reduziert der Arrow automatisch die Geschwindigkeit bis zum Stillstand.

Die Sicherheit der Kinder steht im Vordergrund

Außerdem gibt es einen Nothalt-Button, der das Go-Kart im Notfall sofort anhält. Klingt schon fast zu sehr nach ferngesteuertem Spielzeug für Erwachsene als nach einem Go-Kart für Kinder? Möglich, aber falls die Eltern mal einen Moment nicht hinschauen sollten, hat der Arrow selbst eine Funktion mit an Bord, für die man selbst in 40.000-Euro-Limousinen noch Aufpreis zahlen muss.

Im Actev Motors Arrow scannt ein Radar in der Front des Go-Karts die Umgebung nach etwaigen Hindernissen. Erkennt das Kart zum Beispiel eine zu hohe Bordsteinkante, bremst es selbständig ab. Audi nennt dieses System in ihren Autos „Pre Sense“, BMW „Driving Assistant“ und selbst Actev hat einen Namen dafür: „Proximity Sensor“.

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Das Formula-Bodykit kostet 100 US-Dollar Aufpreis.

Actev Arrow kann auch aufgerüstet werden

Zwei Versionen des Arrow stehen ab Sommer 2016 zum Kauf bereit: mit oder ohne Bodykit. Entscheidet sich der Kunde für das puristische Go-Kart, muss er rund 600 US-Dollar bezahlen, das Formula-Bodykit mit Front- und Heckspoiler kostet 100 Dollar Aufpreis. Für längeren Fahrspaß kann ebenfalls ein Akku mit 4.000 mAh bestellt werden – dann sind bis zu 90 Minuten Akkulaufzeit drin.

Und – wenn der Nachwuchs lieber driftet – steht auch ein „Drift-Kit“ mit speziellen Reifen für 50 Dollar parat. Mehr Informationen zum Actev Arrow finden Sie hier.

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